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Lötschental (1763 m) Fafleralp

- Loetschental - Kehrern kurz vor der hauptstrasse.

Auffahrten

Von stb72 – Los geht’s in Gampel auf 634 m Höhe. Während der ersten Kehre folgt man der Hauptstraße, aber schon bei der zweiten zweigt nach links die alte Straße ins Seitental ab (die neue führt noch einige Kehren hinauf und dann durch einen langen Tunnel Richtung Goppenstein). Die Straße haben wir für uns alleine und können in Ruhe die folgenden ca. 3,5 Kilometer (gleichzeitig auch die schwersten) dieser Anfahrt genießen. Zuerst noch recht angenehm fahren wir an der rechten Seite in das Tal hinein. Nach einer kleinen Brücke wechseln wir die Seite, und es folgt eine längere Rampe mit bis zu 12 % Steigung. Es bleibt dann weiter steil bei ca. 8–10 % durch die einzige Serpentinenpassage hindurch wieder auf der anderen Talseite. Danach münden wir wieder in die Hauptverbindung ein (für ca. 1000 m) und erreichen nach drei weiteren Kilometern bei wieder angenehmeren Steigungsprozenten die Autoverladestation Goppenstein. Weiter müssen wir dann durch eine kurze Galerie, und bei gleich bleibender Steigung fahren wir dann an alten Walliser Schuppen vorbei in langer Rechtskurve ins Haupttal hinein.
Ab Ferden auf knapp 1400 m wird es dann flacher, und wir können auf der Fahrt durch das Lötschental bis auf wenige kürzere etwas steilere Stücke für einige Kilometer gemütlich pedalieren. Nach Kippel folgt dann Wiler, von wo aus man einen Abstecher auf die Weritzalp bis auf 2100 m machen sollte, die Hauptroute folgt jedoch weiter angenehm geradeaus dem Tal in Richtung Blatten (die vierte Gemeinde des Lötschentals). Wenn man dann so schön zufrieden (nun auf schmaler Straße) hinauffährt, folgt kurz vor dem Ende noch eine unangenehme Überraschung. Ein steiler Kilometer um die 10 % durch eine kurvige Passage hindurch bringt uns noch mal gehörig ins Schwitzen, bevor wir dann nach einer kurzen Abfahrt an das Ende der Straße am großen Parkplatz bei der Fafleralp auf 1763 m gelangen.
Ein durchaus lohnender Anstieg mit immerhin fast 1200 Höhenmetern, der uns sehr fair immer ausreichend Zeit zur Erholung lässt und doch auch ein paar steilere Passagen bietet. Die Abfahrt macht dann noch richtig Laune, bevor man sich zurück in Gampel an neue Aufgaben heranwagt (Die Strecke Gampel – Weritzalp – Fafleralp und zurück übrigens kombiniert 73 km und nicht ganz 2000 Höhenmeter für eine schöne, zum Teil recht knackige Nachmittagsrunde).
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