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Piton Maïdo (2190 m)

Maido Panorama.

Auffahrten

Von Mika972 – Der Anstieg beginnt im Prinzip auf Meereshöhe. Als Startpunkt ist das Örtchen Savannah kurz vor Saint-Paul an der D4 direkt im Gewerbegebiet an der Abfahrt der N1 zu wählen. Man fährt von dort aus in Richtung Le Bois-de-Nèfles (D3) und Le Guillaume, um schließlich auf die RF8 über Petite-France zum Gipfel zu gelangen.
Man beginnt an der trockenen Westküste; die Auffahrt führt ab Petite-France zunächst über klimatisch gemäßigte Bereiche, dann durch die mit den Tamarindenbäumen gesäumten Feuchtwälder auf 2190 m Höhe. Dort ist ein beliebtes Gebiet für Mountainbiker und Downhillfreunde. Den Anstieg sollte man in den frühen Morgenstunden in Angriff nehmen, um nicht in den Regen zu kommen. Die Abfahrt kann aufgrund des Nebels im Feuchtwald und des Regens sehr gefährlich werden. Außerdem gibt es im oberen Bereich einige Regenrinnen und auch die Fahrbahn querende Rinder.
Der Anstieg ist wie der nach Cilaos sehr lang und beginnt so richtig ab Bellemène auf etwa 350 bis 400 m Höhe. Die ersten Rampen in kleinen Ansiedlungen können mit ihren zweistelligen Steigungsprozenten bereits sehr weh tun, sind aber nur kurz, und auf jede Rampe folgen gemäßigte Abschnitte. Ab dem Ort Petite-France pendelt sich die Steigung allerdings bei durchschnittlich 10–11 % Steigung ein und hält sich auch die restlichen 18 km in diesem Bereich mit kleinen Ausreißern nach unten, aber auch nach oben. Ab dort informiert alle 1000 m ein Randstein mit Kilometerangaben (z.B. Maïdo 16 km, 450 m) über die verbleibenden Kilometer bis zum Gipfel.
Die Straße ist kurvig und führt rampenartig hinauf, ohne viele Kehren. Es geht vorbei an einigen Bauernhöfen, einer Quadbahn und durch viele Feuchtwälder. Die Qualität des Asphalts ist super, bis ca. 5 km vor dem Gipfel, dort wird die Straße zudem schmaler, und man kann auf einige Rinder am Wegesrand treffen.
Oben befindet man sich in einer phantastischen, bizarren Landschaft, in der man endemische Flechten und Farne vorfindet. Mit ein bißchen Glück kann man die tolle Aussicht hinein in den Cirque de Mafate genießen. Auf der anspruchsvollen Abfahrt ist aufgrund der Nässe, des Nebels, der Regenrinnen (im oberen Bereich) und Gräben Vorsicht geboten. Eine Regenausrüstung ist dringend zu empfehlen. Unten angekommen kann man sich aber wieder der warmen Temperaturen erfreuen.
Der Anstieg ist aufgrund der Länge, der über 2000 Höhenmeter, der anspruchsvollen, gleichmäßigen Steigung und der klimatischen Bedingungen – ob Regen, Nebel oder Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit – mit fünf Härtepunkten zu bewerten. Wichtig ist, von Anfang an ein gemäßigtes Tempo zu wählen, da im unteren Bereich die Steigung extrem schwankt, sich im oberen Bereich jedoch auf gleichmäßig schwierigem Niveau hält. Im Falle von gutem Wetter sind auch hier aufgrund der phantastischen Aussicht in den Talkessel, aber auch zurück auf den Indischen Ozean, fünf Schönheitssterne zu vergeben.

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01:45:00 | 03.12.2009
Mika972
Dolce Vita
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