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Sassetta (329 m) Sassetta

Sassetta 1.

Auffahrten

Von axelb – Von Donoratico kommend sieht man das hübsche Städtchen Castagneto vor sich liegend und kann gar nicht anders als dort hochzufahren. An der Kreuzung der SP 329 mit der SP 16c biegt man links in Richtung Sassetta ab. Nach einer Links- und einer Rechtsserpentine kommt man auf einer für die Toskana typischen engen Straße in die Stadt. An der Bushaltestelle rechter Hand kann man seine Trinkflasche(n) am Brunnen auffüllen und den Blick nochmals ins Tal Richtung Piombino und zur Insel Elba schweifen lassen.
Man durchfährt den Ort und lässt die Auffahrt zur Altstadt links liegen. Die nächsten ca. zwei Kilometer verlaufen leicht wellig. Ab der Brücke beim Kilometerschild 9 der SP 329 beginnt der nächste Anstieg. Nach knapp zwei Kilometern lässt man den Abzweig nach Monteverdi Maritima links liegen und folgt der Ausschilderung nach Sassetta. An dieser Kreuzung hat man die meisten Höhenmeter bereits geschafft und kann entspannt zum Ziel rollen.
Nach weiteren knapp zwei Kilometern stößt an der Tankstelle von links die Auffahrt aus dem Tal des Torrente Massera dazu. Nach vierhundert Metern hat man dann am Parkplatz in der geteilten Straße das Ziel erreicht.
25 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:28:01 | 25.03.2018
axelb
Mittlere Zeit
00:30:05 | 26.03.2016
axelb
Dolce Vita
00:32:12 | 30.03.2018
axelb
Von axelb – Von der Strada Provinziale del Lodano (SP 20) biegt man aus Suverreto kommend hinter der Brücke über den Fluss Torrente Massera auf die SP 18B in Richtung Sassetta ab. Die ersten 5 km verlaufen unspektakulär fast eben immer geradeaus, wobei man die Erhebung von Sassetta meist schon vor Augen hat. Außer einigen Gewächshäusern passiert man nur einzelne Bäume und Sträucher.
Nach der ersten Linkskurve mit der Brücke über den Fluss Fosso Castellucio beginnt allmählich die Steigung. Etwa 200 m später kommt man nach einer Rechtskurve in den bewaldeten Teil. Endlich gibt es Steigungsprozente von über fünf, sodass endlich mal das kleine Kettenblatt sinnvoll wird. Bei Kilometer 6,5 gibt es eine Spitzkehre nach links mit einem kleinen flachen Abschnitt, danach wird es wieder wellig mit 4 bis 6 %.
Wenn man das Ortsschild Sassetta passiert hat, beginnt der anspruchsvolle Schlussanstieg. Kurzfristig kommt man in die Nähe der 10 %. Ca. 400 m vor der Kreuzung mit der Via Castagnetta (SP 18A) fährt man am gemauerten Berghang entlang. Wer noch Reserven hat, kann hier seinen Endspurt beginnen. Am Stoppschild biegt man vor der Tankstelle links ab. Die letzten 400 m kann man fast flach fahrend ausrollen lassen.
An einem Parkplatz teilt sich die Straße, hier ist das offizielle Ende der Auffahrt. Rechter Hand gibt es direkt an der Straße eine wunderbare Cappuccino-Bar in der Pizzeria Maria Pia. Weiter im Ort empfiehlt sich vor allem bei wärmeren Wetter das Restaurant Roma mit schattigen Plätzen unter Bäumen.
21 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:20:50 | 26.03.2019
Zbig
Mittlere Zeit
00:25:46 | 26.03.2016
axelb
Dolce Vita
00:31:45 | 30.09.2020
bischi65
Von Sindaco – Die südliche Auffahrt beginnt in der Ortsmitte von Suvereto, einem pittoresken Ort mit mittelalterlichem Zentrum, der für seine hervorragenden Rotweine, ähnlich wie das nicht allzu weit entfernte Bolgheri, berühmt ist. Parkplätze sind für die zahlreichen Touristen vorhanden und können auch von uns Radfahrern kostenlos genutzt werden. Von der Kreuzung in der Ortsmitte steigt die Straße steil an und führt nach 150 Metern auf das alte Stadttor zu, vor dem wir links abbiegen. Das steilste Stück liegt nun schon hinter uns und es folgen keine weiteren Abzweigungen auf der gesamten Trasse.
Die Auffahrt bietet auf der gesamten Länge von 14 Kilometern ein einzigartiges Kurvengeschlängel, in dem nur zwei, drei Geraden mit maximal fünfzig Metern Länge zu finden sind. Sie ist in drei unterschiedliche Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt beginnt am Ortsausgang von Suvereto mit einer Steigung von gleichbleibend etwa vier Prozent und schlängelt sich durch mediterrane Natur mit vielen Olivenbäumen und alten Zypressen am Wegesrand. Immer wieder kommt die Ebene Richtung Piombino ins Sichtfeld und man hat wunderschöne Ausblicke auf den Golf von Follonica. Sogar Elba und Korsika sind zu erkennen.
Nach vier Kilometern erreicht man mit einem letzten Blick auf das Meer den kleinen Weiler Prata, der nur aus ein paar Häusern und einer Bar besteht. Hier beginnt der zweite Abschnitt und man taucht in einen anfangs dichten Korkeichenwald bei anziehender Steigung mit vier bis sechs Prozentpunkten ein. In den vielen Kurven fährt man sich schwindlig und in den insgesamt fünf Kehren muss man wegen eventuell vorhandenem Sand und Blätterrückständen vorsichtig sein. Die Korkeichen werden alle paar Jahre geschält und das gewonnene Korkmaterial zur Herstellung von Korken für die berühmten Weine der Gegend verwendet. Frisch abgeerntete Bäume erkennt man am rot-orangen Stamm.
Nach weiteren fünf Kilometern wird der Wald lichter und man meint beinahe, Sassetta wäre schon erreicht. Zum einen, weil hier die Straße stark abflacht und man fast eben auf dem großen Blatt weiterfahren kann, aber auch zum anderen, weil hier ein braunes Ortschild aufgestellt ist. Allerdings folgt hier nun der dritte Abschnitt der Strecke mit noch gut vier Kilometern mit schönen Aussichten in die Maremma, der erst am Friedhof nach der Ortsdurchfahrt zu Ende ist. Von hier aus ist auch die schönste Ortsansicht von Sassetta zu bewundern
Sassetta ist ein Rollerberg mit einmaligen Natureindrücken, Aussichten auf das Meer und in die Maremma und großem Unterhaltungswert. Im heißen toskanischen Sommer ist die Auffahrt wegen dem Schatten der Korkeichen zu empfehlen, und das ganze Jahr über, weil hier praktisch kein Verkehr herrscht.
33 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:32:36 | 25.03.2019
Zbig
Mittlere Zeit
00:38:53 | 25.04.2022
meisterschmeisser
Dolce Vita
00:46:33 | 06.05.2016
Coppi_66
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