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Alpe Camasca (1230 m)

Die Kapelle der Bergvelofahrer.

Auffahrten

Von AP – Wie schon oben erwähnt, ist der erste Teil der Auffahrt (sprich die ersten etwa 7,5 km) identisch mit dem unter Quarna Sopra beschriebenen Weg nach Quarna Sotto, wobei man hinzufügen sollte, dass man von Omegna nach Cireggio über zwei verschiedene Wege gelangt, nämlich entweder über die Via Giacomo Matteotti oder über die Via Comoli. Erstere erreicht man von der etwas chaotischen Piazza direkt im Zentrum Omegnas, letztere etwas weiter südlich vom Seeufer aus. Wobei beide Straßen aber noch vor Cireggio zusammentreffen, es also keinen großen Unterschied macht, welche man nun benutzt.

Nun zum weiteren Weg zur Alpe Camasca: in Quarna Sotto verbreitert sich irgendwann die Straße, wobei an jener Stelle (auf etwa 830 m Höhe) ein eigentlich unübersehbarer Wegweiser nach links in Richtung Alpe Camasca weist. Noch in Quarna Sotto wird die Straße deutlich enger. Gleich nach der Abzweigung folgt auf ein Flachstück eine steile Rampe mit etwa 13 oder 14 % Steigung. Diesen unregelmäßigen „Tenor” behält die Straße bis zur Alpe hin im Wesentlichen bei.
Es ist schwer zu sagen, wo Quarna Sotto endet, denn obwohl man recht schnell einen teils dichten Wald aus Buchen, Eichen und Kastanien erreicht, stehen im Wald immer wieder Häuser am Wegrand, einmal sogar eine kleine Kapelle, an der vorbei der Steigungswert der Straße ziemlich hoch ist. Dieser Mischwald muss im Oktober eine wahre Augenweide sein, wahrscheinlich kommt man sich dann vor, als führe man durch ein stilles Feuerwerk.
Die Bebauung endet fürs Erste nach etwa 8 km Auffahrt an der Alpe Cregno (985 m Höhe), hinter welcher der Asphalt rauer wird, und die Straße wieder im Bereich von über 10 % ansteigt. Bald folgt aber zur Abwechslung ein flacher, fast einen halben Kilometer langer Abschnitt, an den sich ein paar Serpentinen anschließen. Nach und nach öffnet sich der Wald, was den letzten, wieder steilen Kilometer ankündigt, auf dem man zwar nicht bis zum See schauen, dafür aber die Berge um sich herum bewundern kann. Ein paar verstreute Almhütten deuten an, dass man schon das Gebiet der Alpe Camasca erreicht hat. Wer es nicht glaubt, den kann vielleicht die Inschrift auf dem großen Stein überzeugen, der bei der letzten Serpentine am Wegesrand liegt. Die Steigung lässt hinter der oben erwähnten Kapelle mit der wieder genesenen Madonna nach, ein Stück weiter oben endet die Straße.
Von dort oben zweigt noch eine teils asphaltierte Piste ab, die vermutlich noch ein paar Meter höher führt bis zum letzten Haus der Alpe. Diese Piste ist aber in einem schlechten Zustand und nicht ganz das Richtige für ein Rennrad.
Lieber sollte man sich an der Aussicht erfreuen, denn tief unten lugt zu guter Letzt tatsächlich noch der Lago d’Orta hinter den Berghängen hervor.
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00:58:00 | 28.08.2011
hanthy
Dolce Vita

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