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Bärgli (2137 m)

Alpen, Rätische Alpen, Prättigau, Graubünden.
Übersicht über den Schlussanstieg
Im Bereich der Gemeinde St. Antönien (Slogan: Hinter dem Mond links) in einem Seitental des Prättigaus ist das „Bärgli” mit seinen 2137 m der höchste mit dem Rennrad anfahrbare Punkt. Wie bei manchem anderen Anstieg hier in der Gegend ist der Weg das Ziel, da es oben eigentlich nichts gibt, außer dass die Befahrbarkeit des Untergrunds für Rennradler zu Ende ist. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, lohnt es sich, diese Wege zu befahren. Man hat praktisch keinen motorisierten Verkehr zu ertragen.
Hier auf dem Weg zum Bärgli ist auch auf den letzten Kilometern ein Fahrverbot für den öffentlichen Verkehr, so dass man maximal einen der Bergbauern mit seinem Geländewagen trifft. Da das Ende des Fahrwegs an einem Lagerplatz für Baumaterial zur Lawinenverbauung endet, kann man vielleicht auch Bauleuten begegnen oder oben am Ziel regen Helikopterbetrieb erleben, da der Lawinenschutz ein Pflegefall ist, der jedes Jahr etwas Zuwendung benötigt.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von St. Antönien7,5 km683 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Südanfahrt von St. Antönien  7,5 km / 683 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von St. Antönien
Ein Höhenunterschied von knapp 700 Metern hört sich nicht besonders viel an, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir bis St. Antönien schon ca. 13 km mit knapp 700 Höhenmetern ab Küblis im Prättigau in den Beinen haben (wenn wir nicht wie der Autor dort Quartier bezogen haben).
Der Beginn des Weges zum Bärgli ist am Ende des Dörfchen St. Antönien zu finden, indem wir links der Beschilderung zum Michelshof folgen. Zuerst noch auf normaler Asphaltstraße an einzelnen Höfen vorbei ansteigend, erreichen wir kurz hinter einem kleinen Tunnel nach ca. 2 km einen Sattel. Dort zweigen mehrere Wege ab und wir folgen immer dem rechten Weg (MTB-Beschilderung Nr. 333).
Auf ca. 1650 m Höhe endet der Asphalt, und ein Fahrbahnbelag aus Recycling-Asphalt beginnt. Wenn man immer in den Fahrspuren bleibt, hat man sauberen festen Belag unter den Reifen, der auch kaum Löcher aufweist, also absolut kein Problem mit dem Rennrad.
Im Gegensatz zu vielen anderen Wegen in der Gegend hat man hier eine relativ gleich bleibende Steigung zu überwinden, meist um die 10 % mit wenigen kurzen Spitzen bis 13 %. Bald erreichen wir das Fahrverbotsschild für motorisierte Fahrzeuge, und es wird noch einsamer. In langen Traversen mit nur vier Kehren führt unser Weg dem Ziel entgegen. Oben stehen dann einige einsame Hütten, deren Verwendung dem Autor nicht bekannt ist, und es liegen größere Mengen Baumaterial für den Lawinenschutz bereit.
Eine schöne Aussicht auf einige Gipfel des Rätikon und ins St. Antönier-Tal bietet sich am Bärgli, weiter geht es jedoch nur noch zu Fuß oder mit dem MTB, zum Beispiel zur Carschina-Hütte SAC (2230 m), dem Ausgangspunkt für Kletterer zur Besteigung der Sulzfluh (2817 m).
In der Abfahrt ist selbstverständlich Vorsicht angesagt, da der Fahrbahnbelag nicht für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt ist.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Uwe Mail an Absenderohne Zeit30.06.2008
Benni Mail an Absenderohne Zeit30.06.2008