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Brocken (1142 m)

Harz, Sachsen-Anhalt.
Der Gipfel des Brocken (1142m), mit dem Brocken-Hotel, dem Sendemast und dem Brocken-Museum ( v.l.n.r.).
Mythen und Geschichten ranken sich um den höchsten Gipfel Norddeutschlands, Goethes Berg. Der Dichter zog sich immer wieder hierhin zurück, um zu dichten und zu denken. Weit früher sollen die Hexen auf ihm die Walpurgisnacht gefeiert haben. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Brocken ostdeutsch und damit unzugänglich für Normalbürger. Er wurde als wichtiger strategischer Punkt benutzt, den Westen auszuspionieren. Noch heute sieht man die Spuren auf der Nordostseite, auf der Militärfahrzeuge auf Panzerplatten die 20-Prozent-Steigung erklommen. Auch der alte Abhörturm steht sinnbildlich abseits der Neuen. Sogar ein Hotel ist neben dem neuen Radiosendepunkt des Hitradio Brocken entstanden.
Doch nicht alles ist neu: Die alte Schmalspurdampflok tuckert immer noch, oder jetzt wieder, von Wernigerode aus auf den Brocken. Jährlich zieht es Hunderttausende auf den Gipfel, von dem man einen fantastischen Rundumblick hat. Der Brocken wurde zum Naturschutzgebiet. So ist die einzige Straße hinauf Radfahrern und Pferdekutschen vorbehalten. Sie führt ab Schierke, gesperrt für den restlichen Verkehr, komplett durch Nadelwald mäßig bis steil hinauf. Der Brocken ist ein Muss auf jeder Reise in den Harz oder in die umgebenden Städte.
Für die Beschreibung danken wir Raffael Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Elend15 km642 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Ostauffahrt von Wernigerode24 km914 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Südostanfahrt von Elend  15 km / 642 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Elend
Es geht direkt zu Beginn im Hotelort Elend richtig los. Der Name scheint fehl am Platz, angesichts des Trubels auf den folgenden 15 Kilometern. Die Straße steigt zunächst auf rotem Kopfsteinpflaster mit 7–10 % Steigung an. Nach langen zwei Kilometern ist nicht nur die Straße längst asphaltiert, sondern man erreicht auch den ersten kleinen Gipfel an der Kreuzung nach Schierke, an der man links in den Ort einbiegen muss.
Es geht zunächst einige Meter bergab, ehe es noch im Ort langsam wieder anfängt zu steigen. Ab der Schranke, an der spätestens für PKW Schluss ist, beginnt der Berg dann wieder richtig. Langsam steigt er mit rund 5 % an. In einigen Kehren rauf zum Gipfel überholt man nicht nur Pferdekutschen und Wanderer, sondern überquert auch zweimal die Schmalspurschienen der Dampfloks. Schon weit vorher hat man außerdem bereits Sicht auf den Turm auf dem Gipfel. Doch noch hat man einiges vor sich.
Erst nach der letzten Schienenkreuzung merkt man, dass man es bald geschafft hat. Von den Wanderwegen strömen die Menschen auf den letzten Kilometer der Straße, die hier noch mal ordentlich ansteigt und bis zu 12 % erreicht. Die unzähligen Wanderer bereiten den Radfahrern einen krönenden Abschluss einer begeisternden Auffahrt.
Für die Beschreibung danken wir Raffael Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: roger_guette Mail an Absender0 h 36 m 00 s19.07.2007
Mittlere Zeit: Jürjen Mail an Absender0 h 58 m 00 s27.08.2008
Langsamste Zeit: 1 h 40 m 00 s25.07.2007

Ostauffahrt von Wernigerode  24 km / 914 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Wernigerode
In Wernigerode folgt man den Wegweisern in Richtung Schierke, so dass man automatisch in den Ortsteil Hasserode gelangt. Am Ortsausgangsschild von Wernigerode auf einer Höhe von 228 m, auf Höhe einer kleinen Brücke, beginnt der Ostanstieg hinauf zum höchsten Berg des Harzes.
Der erste Teil des Anstieges führt über die L100 durch das Drängetal, und die Steigung ist anfangs recht moderat, nimmt aber permanent zu und erreicht in seiner Spitze bis zu 10 %. Hinweistafeln der aktuellen Höhe am Straßenrand sind ein ständiger Begleiter und eine gute Orientierung bezüglich der noch zu bewältigenden Strecke.
Nachdem man eine Höhe von 500 m erreicht hat, vollzieht die Straße einen Rechtsknick, und die Steigung nimmt wieder etwas ab. Man erreicht die Siedlung Drei Annen und überquert zum ersten Mal die Schienen der Harzer Schmalspurbahn, deren Strecke parallel zum Drängetal verläuft. Nach ca. 6,5 km erreicht man die Ortschaft Drei Annen Hohne, wo sich auch ein Bahnhof der Schmalspurbahn befindet, und man desöfteren eine Begegnung mit dieser hat.
Hinter Drei Annen Hohne quert man erneut die Schienen, und ab jetzt verläuft der Anstieg flach weiter. Teilweise geht es sogar leicht bergab, so dass man einige Höhenmeter verliert, bis die Straße wieder leicht ansteigt. Dieser Abschnitt ist ca. 3 km lang und endet an einer Spitzkehre. Ab dieser Spitzkehre steigt die Straße wieder sprunghaft mit einer Steigung um die 7 % an.
Nach guten 1,5 km Anstieg erreicht man den Abzweig nach Elend, von wo aus der Südostanstieg auf die L100 trifft. Ab jetzt sind die beiden Anstiege hinauf zum Brockengipfel identisch. Auf der beschriebenen Ostauffahrt fand bis zum Jahr 2004 jährlich der Brockenkönig, ein Radrennen um einen Wanderpokal, statt.
Für die Beschreibung danken wir klettermaxl79 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: klettermaxl79 Mail an Absender0 h 53 m 04 s31.07.2004
Mittlere Zeit: adler_1 Mail an Absender1 h 23 m 22 s10.08.2011
Langsamste Zeit: 1 h 40 m 00 s22.10.2010