Brodenbacher Bergweg (283 m)

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Brodenbacher Bergweg (283 m)

Hunsrück, Moseltal, Rheinland-Pfalz.
Aussichtspunkt auf halbem Wege.
Der Ort Brodenbach liegt in einer lang geschwungenen Schleife des Moseltals auf halbem Weg zwischen Koblenz und Cochem. Zwei Seitentäler, das Brodenbach- und Ehrbachtal, laufen hier zusammen. In letzterem befindet sich unweit der Ortschaft die Burgruine Ehrenburg, ein mittelalterliches Kulturdenkmal und beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Für Radfahrer bieten sich aus Brodenbach kommend zwei Möglichkeiten zur Auffahrt in den Hunsrück. Die erste Variante führt eher mäßig ansteigend hinauf nach Morshausen, die zweite, im Folgenden beschriebene Auffahrt, schlängelt sich um einiges steiler die Moselhänge hinauf und führt schließlich bis nach Buchholz an der Hunsrückhöhenstraße. Wegen ihrer teils giftigen Steilrampen und terrassenförmigen Serpentinen gehört sie wohl mit zu den schönsten Auffahrten der Umgebung.
Für die Beschreibung danken wir martin_s Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Auffahrt von Brodenbach3,3 km205 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Auffahrt von Brodenbach  3,3 km / 205 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Brodenbach
Angekommen in Brodenbach nehmen wir auf der Rhein-Mosel-Straße die Abzweigung in Richtung Morshausen/Emmelshausen. Nach ca. 50 m biegt noch im Ort eine kleine Straße links ab und führt sehr steil den Berg hinauf – geradeaus ginge es nach Morshausen. Sogleich befinden wir uns in der ersten kurzen Steilrampe des Anstiegs, die mit einer Steigung von bis zu 15 % aufwartet. Ist diese Hürde genommen, erwarten uns auf dem nächsten Kilometer mehrere Serpentinen, über die sich die Straße terrassenförmig, teilweise umgeben von Wald, den Hang hinauf windet. Bei durchschnittlichen 10 % geht es dabei weiterhin ordentlich bergauf. Besonders an einem Aussichtspunkt, aber auch schon des öfteren zwischendurch, bieten sich imposante Ausblicke auf die Mosellandschaft und die auf der anderen Flussseite gelegene Ortschaft Löf.
Nachdem die letzte der Kehren durchfahren ist, wendet sich die Straße in einer weiten Kurve vom Flusstal ab und verläuft nun kurzzeitig fast flach. Hier hat man das Gefühl, hinter der nächsten Kuppe das Ende des Anstiegs auf der Hochebene bereits erreicht zu haben, doch es kommt anders. Am Ende einer Geraden steht erneut eine kurze, aber giftige Steilrampe im Weg, die es zu bezwingen gilt. Im Anschluss geht es dann etwas weniger steil zurück in den Wald und vorbei an den Hängen des Ehrbachtals. An manchen Stellen wird die Sicht frei auf die Ehrenburg, die auf einem Felsvorsprung steht. Das tatsächliche Ende des Anstiegs befindet sich schließlich auf einer Kuppe am Waldrand, kurz vor der Abzweigung zum Stabenhof.
Von dort sind es ca. 7 km bis zur Ortschaft Buchholz, dazwischen liegen mehrere kleinere Gemeinden wie Herschwiesen oder Oppenhausen.
Für die Beschreibung danken wir martin_s Mail an Absender

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