Col de la Croix de Bauzon (1308 m)

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Col de la Croix de Bauzon (1308 m)

Zentralmassiv, Cevennen, Rhône-Alpes.
Blick zurück
Der hier beschriebene Pass verbindet über die D19 die Täler der Flüsse Lignon (von Osten kommend) und Borne (von Westen). Er wird eingerahmt von den beiden Gebirgszügen Tanargue und Serre de la Croix de Bauzon und liegt somit inmitten des sogenannten parc naturel régional des Monts d’Ardèche, also des gebirgigen Teils des Departements Ardèche.
Wie bereits beschrieben, gibt ein naher Gebirgszug dem Pass seinen Namen. Woher dieser wiederum seinen Namen herleitet, war leider nicht in Erfahrung zu bringen. Die Vermutung, dass Bauzon einen nahen Ort beschreiben könnte, hat sich nicht bestätigt. Allerdings befindet sich auf der Passhöhe ein kleines, leider sehr rostiges Kreuz, das wohl mehr symbolischen als namensgebenden Charakter besitzt.
Zumindest zweigt vom Pass eine schmale Straße zum Gipfel des Croix de Bauzon ab, der in einem Kilometer erreichbar ist, und einem Skigebiet Heimat bietet.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Jaujac20 km907 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Ostanfahrt von Jaujac  20 km / 907 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Jaujac
Die Beschreibung startet in der kleinen Gemeinde Jaujac. Näheren wir uns dem Ort, werden wir aber schon einige Höhenmeter vorher absolvieren müssen. Aus Lalevade (bzw. Richtung Aubenas) kommend beispielsweise liegen bereits 7 km Weg und 200 Hm hinter uns.
Weiter ist anzumerken, dass die hier beschriebene Auffahrt Teil des alljährlich stattfindenden Rennens L’Ardèchoise ist, dessen Markierungen wir noch auf dem Boden erkennen können. Außerdem ist die Auffahrt ab dem eigentlichen Beginn beschildert, doch dazu später mehr.
Den kleinen Ort Jaujac mit einigen einladenden Bistros lassen wir hinter uns, indem wir der D19 Richtung La Souche folgen. Wir bewegen uns hier bereits im Tal der Lignon, doch bietet sich hier noch wenig spektakuläres. Wir genießen die Idylle einer Wiesenlandschaft, durchsetzt mit einzelnen Häusern kleiner Weiler. Richtig interessant wird es nach 6,8 absolvierten Kilometern, die wir bei angenehmen 3 % Steigung fahren durften. Nachdem wir kurz hinter La Souche über die Brücke auf die rechte Seite des Tals gelangt sind, beginnt nun die eigentliche Steigung. Erfreut nehmen wir dabei zur Kenntnis, dass eine permanente Ausschilderung der Strecke des L’Ardèchoise nach jedem Kilometer jeweils die aktuelle Höhe und die folgenden Steigungswerte anzeigt. Prima Service, Danke an dieser Stelle!
Eine erste enge Serpentine weist uns sofort darauf hin, dass der Charakter der Auffahrt sich nun ändert, und wir in den Bergsteigermodus übergehen werden. Tatsächlich bewegen wir uns nun auf den folgenden Kilometern in Hanglage, stetig Höhe gegenüber dem Fluss gewinnend. Geschwungene Kurven, die sicher auch bergab sehr viel Spaß machen, wechseln sich mit Serpentinen ab. Zusammen mit den spektakulären Ausblicken über das Tal, sind wir als bergorientierter Fahrer hier also bestens aufgehoben!
Die ersten knapp 12 Kilometer des Anstiegs absolvieren wir so bei anfangs angenehmen 5 %, die stetig in 7 % übergehen, sich aber trotzdem sehr gut fahren lassen. Das Ende des Tals ist nun aber erreicht, und wir werden auf dem Rest des Weges den finalen Schlusshang erklimmen. Ein Blick nach oben zeigt bereits die dabei zu befahrenden Serpentinen, die teilweise in hoher Ingenieurskunst in den Hang gebaut wurden. Ein leichtes hochalpines Feeling lässt sich hier nicht verleugnen!
Teilweise können wir bereits Blicke auf den Pass erhaschen, der aber wie üblich näher aussieht als er tatsächlich ist. Inzwischen wird das hochalpine Gefühl auch durch die am Wegrand befindlichen Stangen, die zur Winterzeit die Breite der Straße markieren, unterfüttert.
Nach etwas mehr als 20 km schließlich haben wir die Passhöhe erreicht, und wir blicken zufrieden und beeindruckt auf das eben durchfahrene Tal zurück. Und nebenbei haben wir auch über 900 Höhenmeter Unterschied geknackt, was hier im Zentralmassiv sicher eher die Ausnahme ist. Wem auch das noch nicht reicht, kann wie eingangs beschrieben noch einen Kilometer zur Skistation anhängen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit07.09.2011
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit07.09.2011