Col de Valsberg (652 m)

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Col de Valsberg (652 m)

Vogesen, Alsace (Elsaß), Lorraine (Lothringen).
Der Col de Valsberg liegt im mittleren bis nördlichen Teil der Vogesen unweit des touristisch bekannten Orts Dabo. Interessanterweise befindet sich der Hochpunkt exakt auf der Departmentsgrenze von Lothringen und dem Elsass, so dass es sich aus Norden kommend beispielsweise anbietet, eine nette Runde über den Col de Valsberg, den Col des Pandours, durch das Tal der Bruche in südwestlicher Richtung, über die Südanfahrt zum Col du Donon und schließlich über den Col de Breschpunkt wieder zurück zu fahren.
Ansonsten hat der Col de Valsberg keine weitere Bedeutung, was sich auch im meist geringen Verkehrsaufkommen niederschlägt. Einzig bemerkenswert ist die Einbindung in die zweite Etappe der Tour de France im Jahr 2006, als dort vom Col des Pandours kommend eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen wurde.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt über Dabo15,9 km520 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Nordostanfahrt über Hellert 11,5 km476 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Ostanfahrt aus Wasselonne19,4 km544 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Nordostanfahrt über Dabo  15,9 km / 520 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Wir starten etwa einen Kilometer südlich des bekannten und spektakulären Schiffshebewerks plan Incliné im Tal des kleinen Flusses Zorn auf der D98C am Abzweig zur D98D. Geradeaus führt uns der Weg weiter nach Dabo, während wir halblinks zur alternativen Anfahrt über Haselbourg und Hellert gelangen würden.
Auf den ersten 2,4 km bis zum Abzweig nach Sarrebourg haben wir bei kaum merklicher Steigung erst 31 Meter im Tal der Zorn erklommen. Nach weiteren 400 Metern erreichen wir zu Beginn des Orts Schaeferhof vor einer Gaststätte auf der rechten Seite den sehr leicht zu übersehenden Abzweig zum Col de Breschpunkt, den wir heute aber passieren.
Nach Verlassen des Orts Schaeferhof beginnt dann allmählich die eigentliche Steigung mit etwa 5 %, so dass wir beim Erreichen von Dabo nach insgesamt 8,5 km immerhin schon 270 Hm erklommen haben. Dabei befinden wir uns in dichtem Wald, doch lässt dieser uns immer wieder zu beiden Seiten kurz über die benachbarten Täler blicken und die Schönheit und Stille der Vogesen genießen.
Auch nach dem Verlassen von Dabo hält die Steigung an, und nach 10,2 km müssen wir uns entscheiden, ob wir noch einen kurzen Umweg zur bekannten Festung Dabsburg auf den Rocher du Dabo auf uns nehmen. Die bisherigen und folgenden Kilometer bieten uns immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die markant auf einem Buntsandsteinfelsen gebaute Anlage, so dass die Versuchung eines kurzen Abstechers groß ist.
Kurz nach dieser Abzweigung lässt die Steigung deutlich nach, so dass wir auf den folgenden vier idyllischen Kilometern in nach wie vor dichtem Wald und bester Straße nur noch etwa 50 Höhenmeter bezwingen werden. Nachdem sich die Anfahrt nach insgesamt 14,6 km mit der Variante über Hellert vereinigt hat, folgen dann noch weitere 1,5 km, bis wir schließlich am Ende einer Rechtskurve zum Hochpunkt mit Passschild gelangen.
Dort befinden sich in unmittelbarer Nähe linksseitig ein hoher Turm mit Funkanlagen sowie ein kleiner Parkplatz, der zum Verweilen einlädt. Nur um Verwirrung vorzubeugen… wenige Meter vorher befindet sich auf der rechten Seite bereits ein monströser Turm zur Unterstützung drahtloser Kommunikation, der aber wenige Meter tiefer als der Hochpunkt liegt und diesen sozusagen ankündigt.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.avatar2 Mail an Absender0 h 55 m 00 s09.08.2010

Nordostanfahrt über Hellert   11,5 km / 476 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Der Startpunkt ist identisch mit der Anfahrt über Dabo. Nachdem wir halblinks von der D98C abgebogen sind, folgt ein fast einen Kilometer langes gerades Stück auf mäßig gut rollendem Asphalt bei 7 % Steigung, das bereits in dichtem Wald liegt. Je nach Lichtverhältnissen hat man hier das Gefühl, durch einen grünen Tunnel zu fahren, was im Auge des Autors in der Form wie hier äußerst selten vorkommt.
Es vergehen anschließend weitere 1,4 km bei gleichbleibender Steigung, bis wir den kleinen Ort Haselbourg erreichen. An der Kreuzung halten wir uns sogleich links in Richtung Hellert. Ein versehentliches Abbiegen nach Rechts wäre übrigens kein Problem, da wir auf eine Straße mit kreisrunder Führung kämen, und somit nach einer Runde durch den Ort wieder an eben diese Kreuzung gelangen würden.
Der Wald ist nun deutlich lichter, und am Straßenrand befinden sich immer wieder einzelne Häuser und eine größere Fabrik. Nachdem wir kurz vor Hellert noch eine etwas steilere Rampe zu bezwingen haben, befinden wir uns nach gesamt 4,8 km schließlich in der Ortsmitte dieses kleinen Orts.
Nachdem wir diesen verlassen haben, folgen nun etwa 3 Kilometer in erneut dichtem Wald, auf denen keine nennenswerten Höhenunterschiede zurückgelegt werden. Man kann sich also von den bisher erklommenen 330 Höhenmetern erholen und auf die letzten 150 Meter vorbereiten. Mit Erreichen des Orts La Hoube nach 9 km zieht die Steigung wieder merklich an, und nach genau 10 km treffen wir auf die D45, die die alternative Anfahrt aus Dabo darstellt. Auf dieser behalten wir die Steigung bei, und nach 1,5 km erreichen wir den Hochpunkt.
Die Anfahrt über Hellert hat einen etwas anderen Charakter als die Anfahrt über Dabo. Hier haben wir zwei Steigungen, die durch ein längeres fast flaches Stück unterbrochen sind, während die Anfahrt über Dabo gemächlich startet, und danach etwas zerhackter und mit kurzen Gefällstücken durchsetzt ist. Schön zu fahren sind aber beide aufgrund des dichten Walds und des geringen Verkehrsaufkommens. Obwohl wir durch Hellert auf einer unbedeutenden Departmentsstraße fahren, werden wir auch auf der Dabo-Variante nicht wesentlich mehr Verkehr zu erwarten haben.
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Ostanfahrt aus Wasselonne  19,4 km / 544 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Wir beginnen die Anfahrt zum Col de Valsberg in der Ortsmitte des elsässischen Orts Wasselonne, der am Übergang zwischen Rheinebene und Vogesen liegt. Der Ort dürfte Bewohnern aus dem südwestdeutschen Raum vor allem dafür bekannt sein, dass er an der Strecke von Saverne über Molsheim zur A35 liegt. Diese Variante wird gerne als Alternative zur A4 und A35 gewählt, um einige Euro Maut für die Strecke von Saverne bis Brumath zu sparen, und vor allem in Stoßzeiten dem hohen Verkehrsaufkommen in Strasbourg zu entgehen.
Wir folgen jedoch radelnderweise der D224 in westlicher Richtung nach Romanswiller, wo wir auf den ersten 3,3 km noch keine nennenswerte Steigung vorfinden. Beim Verlassen dieses Orts tauchen wir nun in die Waldlandschaft der Vogesen ein, ohne jedoch viele Höhenmeter zu gewinnen. Erst nach etwa 5 km beginnen wir bei angenehmen 3 % zu steigen, bis wir nach 12,3 Kilometern Engenthal und die Kreuzung mit der D218 erreichen. Fast ist dies ein wenig schade, da wir uns auf den vergangenen fast 10 km in dichtem Wald und mäßigem Verkehr sehr wohl gefühlt haben, und die bisherigen 200 Höhenmeter somit in jeder Hinsicht angenehm verdient wurden. Da das Leben aber kein Ponyhof ist, biegen wir rechts Richtung Obersteigen ab. Nach links würden wir übrigens zum Col des Pandours gelangen.
Nach 2,2 km bei nun 5 % Steigung erreichen wir mitten im dichten Wald eine Kreuzung, wo wir uns wiederum links nach Obersteigen auf der D143 halten. Den Ort erreichen wir auch sogleich auf nahezu flacher Strecke. Nachdem wir Obersteigen hinter uns gelassen haben, pendeln wir uns erneut auf 5 % ein, und nach 19,4 km erreichen wir schließlich die Departmentsgrenze, die wie bereits beschrieben identisch mit dem Hochpunkt ist. Und da hier das Department wechselt, macht dies demzufolge ebenfalls die Bezeichnung der Departmentsstraße, die just an der Grenze von der D143 zur D45 mutiert.
Wie beschrieben ist der Beginn der Anfahrt von den rein technischen Werten sehr zäh, doch bietet dieser Abschnitt aufgrund des Landschaftserlebnisses einen hohen Genussfaktor. Somit ist diese Anfahrt sehr empfehlenswert, um aus östlicher Richtung kommend in die Vogesen einzufallen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Sirniz Mail an Absenderohne Zeit06.09.2006
serpentine Mail an Absenderohne Zeit06.09.2006