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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Col de Valsberg (652 m)

Auffahrten

Von paelzman – Der Startpunkt der Anfahrt liegt im Tal der Zorn am Beginn des Orts Schaeferhof. Hier befindet sich am nördlichen Ortsrand eine sehr zu empfehlende Gaststätte auf der rechten Seite, die den sehr leicht zu übersehenden Abzweig zum Col de Breschpunkt flankiert.
Nach Verlassen des Orts Schaeferhof beginnt die Steigung allmählich mit etwa 5 %, so dass wir beim Erreichen von Dabo nach insgesamt 5,6 km erst 234 Hm erklommen haben. Dabei befinden wir uns in dichtem Wald, doch lässt dieser uns immer wieder zu beiden Seiten kurz über die benachbarten Täler blicken und die Schönheit und Stille der Vogesen genießen.
Auch nach dem Verlassen von Dabo hält die Steigung an, und nach 7,4 km müssen wir uns entscheiden, ob wir noch einen kurzen Umweg zur bekannten Festung Dabsburg auf den Rocher du Dabo auf uns nehmen. Die bisherigen und folgenden Kilometer bieten uns immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die markant auf einem Buntsandsteinfelsen gebaute Anlage, so dass die Versuchung eines kurzen Abstechers groß ist.
Kurz nach dieser Abzweigung lässt die Steigung deutlich nach, so dass wir auf den folgenden vier idyllischen Kilometern in nach wie vor dichtem Wald und bester Straße nur noch etwa 50 Höhenmeter bezwingen werden. Nachdem sich die Anfahrt nach insgesamt 11,7 km mit der Variante über Hellert vereinigt hat, folgen dann noch weitere 1,5 km, bis wir schließlich am Ende einer Rechtskurve zum Passschild gelangen.
Dort befinden sich in unmittelbarer Nähe linksseitig ein hoher Turm mit Funkanlagen sowie ein kleiner Parkplatz, der zum Verweilen einlädt. Nur um Verwirrung vorzubeugen…wenige Meter vorher befindet sich auf der rechten Seite bereits ein monströser Turm zur Unterstützung drahtloser Kommunikation, der den eigentlichen Hochpunkt flankiert, und damit sozusagen das Passschild ankündigt.

7 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:30:40 | 23.08.2014
claudegougenheim
Mittlere Zeit
00:38:17 | 08.08.2010
Sprengmeister
Dolce Vita
00:55:00 | 09.08.2010
avatar2
Von paelzman – Wir starten etwa einen Kilometer südlich des bekannten und spektakulären Schiffshebewerks plan Incliné im Tal des kleinen Flusses Zorn auf der D98C am Abzweig zur D98D. Geradeaus führt uns der Weg weiter nach Dabo, während wir halblinks zur alternativen Anfahrt über Haselbourg und Hellert gelangen.
Nachdem wir also halblinks von der D98C abgebogen sind, folgt ein fast einen Kilometer langes gerades Stück auf mäßig gut rollendem Asphalt bei 7 % Steigung, das bereits in dichtem Wald liegt. Je nach Lichtverhältnissen hat man hier das Gefühl, durch einen grünen Tunnel zu fahren, was im Auge des Autors in der Form wie hier äußerst selten vorkommt.
Es vergehen anschließend weitere 1,4 km bei gleichbleibender Steigung, bis wir den kleinen Ort Haselbourg erreichen. An der Kreuzung halten wir uns sogleich links in Richtung Hellert. Ein versehentliches Abbiegen nach Rechts wäre übrigens kein Problem, da wir auf eine Straße mit kreisrunder Führung kämen, und somit nach einer Runde durch den Ort wieder an eben diese Kreuzung gelangen würden.
Der Wald ist nun deutlich lichter, und am Straßenrand befinden sich immer wieder einzelne Häuser und eine größere Fabrik. Nachdem wir kurz vor Hellert noch eine etwas steilere Rampe zu bezwingen haben, befinden wir uns nach gesamt 4,8 km schließlich in der Ortsmitte dieses kleinen Orts.
Nachdem wir diesen verlassen haben, folgen nun etwa 3 Kilometer in erneut dichtem Wald, auf denen keine nennenswerten Höhenunterschiede zurückgelegt werden. Man kann sich also von den bisher erklommenen 330 Höhenmetern erholen und auf die letzten 150 Meter vorbereiten. Mit Erreichen des Orts La Hoube nach 9 km zieht die Steigung wieder merklich an, und nach genau 10 km treffen wir auf die D45, die die alternative Anfahrt aus Dabo darstellt. Auf dieser behalten wir die Steigung bei, und nach 1,5 km erreichen wir den Hochpunkt.
Die Anfahrt über Hellert hat einen etwas anderen Charakter als die Anfahrt über Dabo. Hier haben wir zwei Steigungen, die durch ein längeres fast flaches Stück unterbrochen sind, während die Anfahrt über Dabo gemächlich startet, und danach etwas zerhackter und mit kurzen Gefällstücken durchsetzt ist. Schön zu fahren sind aber beide aufgrund des dichten Walds und des geringen Verkehrsaufkommens. Obwohl wir durch Hellert auf einer unbedeutenden Departmentsstraße fahren, werden wir auch auf der Dabo-Variante nicht wesentlich mehr Verkehr zu erwarten haben.

2 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
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Dolce Vita
Von paelzman – Die Ostanfahrt beginnt an einer Kreuzung östlich des kleinen Orts Obersteigen. An dieser Kreuzung laufen mehrere Straßen zusammen, die uns aus Norden, Osten und auch Süden diverse Einfallstore in die Nordvogesen bieten.
Verlassen wir die Kreuzung in westlicher Richtung, erreichen wir Oberstegen auch sogleich auf nahezu flacher Strecke. Nachdem wir den Ort hinter uns gelassen haben, pendeln wir uns auf sehr angenehme 5 % ein. Besonders markant ist eine enge Spitzkehre nach 2,3 km.
Nach 4 km absolvierter Strecke bekommen wir unseren verdienten Lohn der Kletterei, denn die Bäume zur Rechten genehmigen uns immer wieder sehr attraktive Blicke über die schier unendlliche Weite der Rheinebene.
wenig später erspähen wir über den Gipfeln der Bäume bereits die monströse Sendeanlage, und nach 4,9 km erreichen wir schließlich die Departmentsgrenze, die wie bereits beschrieben identisch mit dem Hochpunkt ist. Und da hier das Department wechselt, macht dies demzufolge ebenfalls die Bezeichnung der Departmentsstraße, die just an der Grenze von der D143 zur D45 mutiert.
Es folgt nun die sehr lange und genussvolle Abfahrt durch den bekannten Ort Dabo, oder die etwas kürzere Variante über Hellert, die uns beide in das Tal der Zorn führen, von wo aus zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterfahrt locken.
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