Col du Benas (795 m)
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DLRF: 2
Col du Benas (795 m)
Zentralmassiv, Rhône-Alpes.
Der Col du Benas liegt unweit der Stadt Privas mitten im Plateau du Coiron. Die Passhöhe ist unmittelbar nördlich des kleinen Orts Freyssenet am Abzweig der D7 von der D242, auch wenn das Passschild wie hier in der Region üblich nicht direkt am Hochpunkt steht.Die Landschaft hier oben auf dem Plateau ist geprägt von weiten Wiesen, die je nach Jahreszeit in saftigem Grün erscheinen. Nicht zuletzt wegen einer nahen Kuhherde kommt so ein Hauch von Irland auf.
Die meißten Radfahrer wird es bei der Eroberung neuer Pässe in die typische Landschaft des Departments Ardèche ziehen, die sich nordwestlich der bedeutenden D104 zwischen Privas und Aubenas befindet. Trotzdem sollte man auch die Pässe der hier beschriebenen Region durchaus besuchen, da sie ebenfalls einen verkehrsarmen und landschaftsintensiven Charakter besitzen. So lässt sich der hier beschriebene Pass zum Beispiel in einer schönen kurzen Runde von und nach Privas fahren, oder in eine Alternativstrecke von Privas nach Aubenas einbinden.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Nordostanfahrt aus Le Lac | 10,6 km | 491 Hm | ![]() | ![]() |
| Nordostanfahrt aus Privas | 12,8 km | 516 Hm | ![]() | ![]() |
Nordostanfahrt aus Le Lac 10,6 km / 491 Hm

Der Beginn dieser Anfahrt befindet sich in Le Lac, einem kleinen Ort südlich von Privas, den man von dort kommend über die D2 erreicht. An einem Kreisverkehr inmitten eines Gewerbegebiets biegen wir hier an der ersten Ausfahrt südlich auf die Straße côte du Baron ab, die der Ausschilderung nach Freyssenet folgt. Zu Beginn durchfahren wir noch ein kleines Wohngebiet und sind uns nicht sicher, ob wir richtig sind, doch der Abzweig ist mangels weiterer Abbiegemöglichkeiten nicht schwer zu finden.Vom fast flachen Schlussteil abgesehen müssen wir im folgenden lediglich 5 % Steigung überwinden. Dabei durchfahren wir zuerst zwei Serpentinen und bewegen uns danach stets in Hanglage mit einem weiten und dennoch tiefen Tal zur Linken. Allmählich gewinnen wir so sehr komfortabel an Höhe und passieren nur einzelne Häuser. Nach 7 km schließlich öffnet sich die Landschaft, und wir blicken auf Wiesen und Felder. Links sehen wir uns überragende Berge, die vereinzelt gar einige Windräder beherbergen.
Nach knapp 9 km erreichen wir eine Kammstraße, die wir schon einige Zeit im Auge haben. Diese entpuppt sich allerdings noch nicht als Hochpunkt. Wir biegen scharf rechts auf die D7, die auf dem Kamm verläuft, und absolvieren weitere 1,5 km auf fast flacher Straße. Das Ende der Auffahrt ist somit eingeläutet, und schließlich treffen wir auf die Straße aus Freyssenet, die uns den Hochpunkt markiert.
Von hier aus können wir nun rechts zurück in Richtung Privas auf einer schönen Abfahrt gelangen, oder alternativ links in Richtung Aubenas.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Nordostanfahrt aus Privas 12,8 km / 516 Hm

Am westlichen Rand von Privas verlassen wir die verkehrsreiche D104 in Richtung St.-Priest und verlieren im Folgenden zuerst einige Meter. Nach etwa einem Kilometer zweigen wir noch in Privas rechts auf die D7 ab und folgen weiter der Ausschilderung nach St.-Priest für einen weiteren Kilometer bis Les Mines. Dort folgen wir nun der D7 nach Freyssenet. Hier beginnt dann auch der Anstieg. Es macht trotzdem Sinn, die Anfahrt von der D104 aus zu beschreiben, da der Einstieg ohne die Information, zunächst Richtung St.-Priest zu fahren, etwas hakelig zu finden sein dürfte.Die Steigung hat nun sehr konstante 5 % auf einem nagelneuen Asphalt (Stand Frühjahr 2011), der entsprechend gut rollt. Nach etwas mehr als 3 km erreichen wir den kleinen Ort Baudoin und damit auch ein enges Tal eines unbekannten Flusses, das die weitere Auffahrt prägen wird.
Fahren wir zu Beginn noch auf dem Niveau dieses Flusses, so befördern uns einige Serpentinen bald in deutlich höhere Gefilde. Wir genießen dabei die Enge des Tals, die das Landschaftserlebnis zusätzlich fördert.
Nach gut 10 km kreuzen wir den Fluss schließlich ein letztes Mal und gehen durch einen kurzen Wald allmählich ins Finale über. Einige enge Kurven sind noch zu absolvieren, und schon bald haben wir die Hochfläche mit dem Pass erreicht.
Die hier beschriebene Auffahrt eigent sich aufgrund der Streckenführung mit Serpentinen und relativ breiter Straße ebenso als Abfahrt. Dies gilt insbesondere in Verbinung mit der alternativen Auffahrt aus Le Lac, die in dem Fall aufgrund der engen Straßenführung als ebensolche benutzt werden sollte.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 








