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Colle della Dieta (1458 m)

IMG 2790.

Auffahrten

Von Cinz – Von Süden her beginnt der Aufstieg zum Colle della Dieta in Viù, einem Dorf im gleichnamigen Valle, unweit der Nordauffahrt zum Colle del Lys. An der Abzweigung im oberen Dorfteil ist u. a. Asciutti angeschrieben, eine verstreute Handvoll landwirtschaftlicher und ungenutzter Gebäude, die im zweiten Streckenteil durchfahren werden.
Der erste Teil führt gemächlich ansteigend dem welligen Hang folgend und ihn zwischen Gräben und Wäldchen dreimal querend nach Polpresa, einem Weiler 300 Höhenmeter oberhalb von Viù. Sommerhäuser hitzegeplagter Turiner, Bauernhöfe und kleinere Erholungsheime liegen bis hier am Weg. Die Steigung ist unregelmäßig und bescheiden, zweistellige Steigungsprozente werden nur kurzzeitig erreicht.
Nach knapp sechs Kilometern sind gut 350 Höhenmeter geschafft. Die überschlagsmäßige Nachrechnung ergibt, dass der Höhengewinn unter dem Schnitt der Gesamtstrecke liegt, dieser also noch kompensiert werden muss. An der Abzweigung von Tornetti und Asciutti bestätigt sich dies und der zweite Teil des Anstiegs zum Colle della Dieta wirft sich einem rechts wegführend mit 12 bis 15 % abrupt und ungestüm entgegen. Zwei waldige Serpentinen später ist der Spuk fürs Erste vorbei. Das Sträßchen erreicht eine liebliche Weidefläche und führt friedlich am prächtig herausgeputzten Clubhaus der Piemonteser Minen- und Tunnelarbeiter und deren helmgeschmückter Schutzheiligen, Santa Barbara, vorbei.
Noch ist nicht zu erkennen, wo die Passhöhe liegt, dafür weitet sich die Aussicht rückwärts über das unten liegende Valle di Viù und die benachbarten Hügelketten mit u. a. dem Colle del Lys. In einer letzten Spitzkehre taucht das picobello Asphaltband wieder in den Buchenwald ein, nimmt für die letzten 110 Höhenmeter Fahrt auf und erreicht in der letzten Rampe um die 15 Steigungsprozente. Kaum ist der (leider unbeschilderte) Kulminationspunkt erreicht, verlässt das Sträßchen den Wald und überquert flach bis leicht fallend die Alpweiden auf der Nordseite.
Die Abfahrt nach Mezzenile ist landschaftlich und (belags-)technisch abwechslungsreich, für Tempobolzer also nur mäßig attraktiv. Für Reisende aus dem Valle di Susa (Col du Mont Cenis, Col de l’Échelle, Col de Montgenèvre, Colle delle Finestre) via Colle del Lys in Richtung Valle di Locana (Colle del Nivolet) aber eine sehr lohnende Alternative zur Transferschleife ins Pietmonteser Flachland.
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