Deponie Mertesdorf (347 m)
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Deponie Mertesdorf (347 m)
Hunsrück, Moseltal, Rheinland-Pfalz.Zugegeben…eine Abfalldeponie ist nicht unbedingt ein Ziel, für das es sich eine Steigung zu erklimmen lohnt. In dem Fall ist die Auffahrt allerdings durchaus empfehlenswert, da sich hier unweit des Ruwertals bei Trier herrliche Ausblicke auf die umliegenden Weinberge und das nahe Moseltal bieten. Und vielleicht findet ja einer der Leser im Gegensatz zum Autor eine passendere Flurbezeichnung für den hier beschriebenen Hochpunkt.
Verkehrstechnisch hat diese Verbindung zwischen Fastrau (bzw. Fell) und Mertesdorf keine allzu große Bedeutung. Trotzdem dient die Straße beiderseits als Zubringer zur B52 von Trier nach Hermeskeil, die nahe des Hochpunkts unterquert wird, doch wird hier wohl eher die fast parallel verlaufende Autobahn A1 anstelle der Bundesstraße genutzt werden.
Für den Radfahrer gibt es nach Hermeskeil eine überaus attraktive Variante in Form des vor wenigen Jahren erschlossenen Ruwer-Hochwald-Radwegs. Diesen erreicht man östlich von Mertesdorf, und der geneigte Radtourist gelangt so auf einer mehr als 50 Kilometer langen asphaltierten Bahntrasse durch dichten Wald und auf sanften Steigungen einfach und genussvoll von der Mosel in den Hunsrück.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
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Nordanfahrt ab Longuich 5,9 km / 220 Hm

Wir beginnen die Reise am südlichen Rand von Longuich, das unmittelbar an der Mosel gelegen ist. Autofahrern dürfte der Ort daher bekannt sein, dass er am Dreieck Moseltal liegt, das bei der Anfahrt aus beiden Richtungen durch überragende Ausblicke über das Moseltal beeindruckt.Von der L145 biegen wir südlich auf die L150 nach Fell ab. Nach einem fast flachen Kilometer, auf dem wir dem Feller Bach folgen, erreichen wir den kleinen Ort Fastrau. Dass dieser Ort durch Weinbau geprägt ist, brauchen wir nicht zu erwähnen, da dies ebenso für alle Orte der Region gilt. Wir durchqueren Fastrau, und nach gesamt 2,4 Kilometern erreichen auf halbem Weg nach Fell den Abzweig zur K77 nach Mertesdorf. Achtung, hier findet sich leider keine Ausschilderung, doch hier kann man in blindem Vertrauen getrost rechts abbiegen! Ein Blick nach rechts oben zeigt bereits, dass die Straße nach einer langen Rechtskurve in Hanglage nach oben führen wird.
Die Steigung beginnt nun mit etwa 5 %. Zu Beginn taucht an der rechten Seite eine Leitplanke auf, die suggeriert, dass sich dahinter eine Art Radweg befindet. Dieser ist jedoch meist sehr schmutzig und schmal, so dass der Autor auch aufgrund des geringen Verkehrs dessen Benutzung nicht ausdrücklich empfehlen kann. Es folgt eine lange Linkskurve, die ein erstes Mal einen Blick auf die beeindruckende, 65 Meter hohe Fellerbachtalbrücke, die die A1 beherbergt, freigibt. Auf der einen Seite ist dies sicher ein massiver Stilbruch in dieser idyllischen Umgebung. Andererseits muss man hier unweigerlich der hohen Ingenieurskunst Respekt zollen.
Zwiegespalten setzen wir unsere Fahrt fort, und gelangen nach 3,1 Kilometern auf eine kurze Gerade, auf der die Steigung etwas nachlässt. Bäume beiderseits verwehren uns nun den Blick in die Ferne, schärfen aber den Tunnelblick (der Autor hat gelernt, stets positiv zu denken!).
Eine weite Rechts- und Linkskurve gilt es im weiteren Verlauf mit gleichbleibender Steigung zu meistern, und erneut bekommen wir einen Blick auf die angesprochene Autobahnbrücke. Nach links können wir nun weit in Richtung Fell blicken, und wir sehen deutlich, dass wir schon einige Höhenmeter gewonnen haben.
Am Beginn einer langen Rechtskurve schließlich haben wir ein erstes Mal Blick auf die Abfalldeponie. Unmittelbar nach deren Einfahrt haben wir auch schon den Hochpunkt in Sicht, der genau unter der B52 liegt. Ein kleiner Mitfahrerparkplatz auf der rechten Seite lädt zu kurzer Pause ein, bevor wir uns auf die Abfahrt nach Mertesdorf stürzen. Diese Abfahrt ist sehr steil und mit 15 % Gefälle ausgeschildert. Dazu kommt noch eine enge und renovierungsbedürftige Straße, die insbesondere in der Ortsdurchfahrt zu äußerster Vorsicht zwingt.
In Mertesdorf haben wir schließlich die Möglichkeit, geradeaus zu fahren, um alsbald den Ruwer-Hochwald-Radweg zu kreuzen. Alternativ können wir rechts nach Eitelsbach und Ruwer fahren, um schließlich über Kenn zurück zum Ausgangspunkt gelangen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 





