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Dondenaz (2105 m) Dondena, Valle di Champorcher

... am Ende eines langen Anstiegs.

Auffahrten

Von artie_1970 – Von Aosta kommend biegen wir von der SS 26 (die sich mit etwas Geschick auch vermeiden lässt) in Richtung Hône und Champorcher ab, fahren unter der Autobahn hindurch und werden am Ortsausgang von Hône von fünf Kehren begrüßt, bevor die Straße bis Trambesere einen weitgehend geraden Verlauf nach Westen nimmt. Dabei steigt sie wunderbar gleichmäßig mit um die 7 % an.
In Trambesere gibt es zur Abwechslung wieder zwei Kehren, in Sallaret deren vier und in Mellier nochmals zwei, bevor wir Champorcher erreichen, den Hauptort des Tales. Hier gibt es einen Brunnen und den ausgeschilderten Abzweig nach Dondena. Ab hier folgen auf nun schmalerer Straße die Kehren dicht an dicht und die Steigung zieht auf 10 % an. Auf etwa 1720 Metern Höhe wird das Asphaltende an einem Parkplatz erreicht. Bis hier haben wir schon fast 1400 Höhenmeter auf knapp 18 Kilometern in den Beinen.

Unentwegte Landschaftsgenießer fahren noch die 4,5 km und knapp 400 Höhenmeter bis Dondena, wo die öffentlich befahrbare Straße endet. Eine Weiterfahrt bis zum Rifugio Dondenaz erscheint mit dem Rennrad sowieso nicht mehr sinnvoll.

Der Beginn der Schotterstrecke – die ersten paar hundert Meter nach dem Parkplatz – weist den schlechtesten Belag auf. Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. Es wird danach insgesamt besser, bleibt aber sehr uneinheitlich: Feiner Schotter, gröberer Schotter, Erdstraße, Asphaltreste, Rinnen und Löcher wechseln einander munter ab, es bleibt aber immer noch mit dem Renner fahrbar. Die Steigung liegt gegenüber dem aspaltierten Teil etwas höher, stellt einen aber nie vor Traktionsprobleme. Die Landschaft ändert sich noch einmal deutlich (und zwar zum Besseren): Die letzten Kilometer führen durch ein karges Hochtal jenseits der Waldgrenze, das längst nicht mehr so tief eingeschnitten ist wie zu Beginn der Fahrt.
An einem Wanderparkplatz endet die Fahrt vor ein paar verstreuten Häusern, die den Weiler Dondena bilden. Die Abfahrt gestaltet sich belagbedingt zuerst etwas zäh, danach können wir aber ohne zu treten bis ins Aostatal hinunter rauschen – genau die richtige Belohnung nach einem epischen Anstieg mit fast 1800 Höhenmetern auf 23 Kilometern.


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