Forca di Ancarano (1008 m)
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Forca di Ancarano (1008 m)
Apennin, Mittlerer Apennin, Umbrien.
Umbrien ist eine Region, die übersät ist mit niedrigen Pässen in grünen Berglandschaften, die kaum einmal von einem Auswärtigen besucht werden. Einer dieser Pässe ist die Forca di Ancarano. Die Straße über diese Forca verbindet Norcia (mehr dazu bei der Beschreibung der Forca Canapine) mit dem Valle Castoriana, einem Nebental des Valnerina. Besonders stark befahren ist sie nicht, da der Hauptzugang nach Norcia zwar vom Valnerina her erfolgt, aber über eine strada statale, die südlich des Valle Castoriana verläuft.
Das Valle Castoriana liegt schon zum großen Teil im Parco Nazionale dei Monti Sibillini und bietet eine beschauliche Atmosphäre, wie es beschaulicher nicht mehr geht. Durch das Tal fließt der Campiano, ein Nebenfluss der Nera. Preci, der Hauptort des Tals, hat keine tausend Einwohner. In seiner Nähe steht die Abbazia di SantEutizio, einst das reichste Kloster des oberen Tals der Nera, wenn man so will der Hauptanziehungspunkt der Gegend, der aber auch nicht viele anzieht.
Nichtsdestotrotz sollte man einer der wenigen „Angezogenen” sein. Der Weg durch das Tal und über die Forca di Ancarano bietet sich für alle Radler an, die eine Runde im Nationalpark drehen möchten. Und den Nationalpark nicht zu besuchen, wenn man irgendwann einmal in Umbrien unterwegs ist, kommt einer Sünde gleich.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
| Nordwestanfahrt von Preci | 11,9 km | 500 Hm | ![]() | ![]() |
| Südwestanfahrt von Norcia | 6,7 km | 419 Hm |
Nordwestanfahrt von Preci 11,9 km / 500 Hm

Biegt man bei Pontechiusita von der durch das Tal der Nera führenden SR209 ins Valle Castoriana ab, so steigt die Straße schon ab der Überquerung der Nera leicht an in Richtung Preci. Man startet aber die Nordanfahrt zur Forca di Ancarano ein paar Kilometer höher im Tal in Preci, denn erst von diesem Dorf an ist mit ersten Abschnitten mit nennenswerten Steigungen um die 5 % zu rechnen. „In Preci“ will heißen: das neue Viertel um die Hauptstraße im Tal herum; der alte Ortskern liegt oberhalb auf einem Hügelrücken.
Hinter Preci ist die Steigung über mehr als acht Kilometer hinweg unregelmäßig, wobei sich „Rampen“ mit den erwähnten 5 % Steigung mit Flachstücken abwechseln. Man passiert ein Dorf nach dem anderen. Das Tal verengt sich vor und hinter Piedivalle stark, um sich dann vor Campi wieder auszubreiten. Sehenswert ist das alte Campi (Campi Vecchio), das sich an den Westhang der Monti Sibillini klammert.
Erst hinter dem vorletzten Ort des Tals, Ancarano, das merkwürdigerweise in GoogleMaps als SantAngelo vermerkt ist, steigt die Straße stärker an und zieht in ein Waldgebiet hinein. Auf den letzten drei Kilometern ab Ancarano hat man nun hin und wieder Steigungsspitzen von fast 10 %. Trotz der Bäume um die Straße herum bieten sich immer wieder schöne Aussichten auf die Monti Sibillini. Um die Passhöhe herum liegen dann wieder Wiesen und Felder. Von dort aus hat man einen feinen Blick zurück in das stille Valle Castoriana.
Für die Beschreibung danken wir AP 















