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Forca di Presta (1540 m)

Südostanfahrt: Auf den letzten Kilometern öffnet sich die Landschaft.

Auffahrten

Von AP – Unterhalb von Arquata del Tronto, leicht zu erkennen an der wuchtigen Burg über dem alten Ortskern, biegt von der durch das Valle del Tronto verlaufenden strada statale 4 eine Straße ab zu jenem Ort hoch. Das Dorf um die Kreuzung herum heißt Trisungo. Man fährt auf mäßig ansteigender Straße kurz an einem Wald entlang und gelangt so in den neuen, unteren Teil von Arquata del Tronto. Dort biegt eine Straße nach rechts ab in Richtung Montegallo und Montemonaco. Das ist der Weg zur Forca di Presta, sprich man durchquert nicht das Zentrum von Arquata, das links oberhalb des Abzweigs zu finden ist.
Hinter der Kreuzung zieht sich die Straße in einem Hochtal zwischen dem Südrand der Monti Sibillini und dem Massiv des Monte Ceresa nach oben. Die Landschaft ist apart, grüne Wiesen, ein paar Obstbäume, Berge links und rechts. Zwei Dörfer liegen auch auf der Strecke, Piedilama und Pretare. Das Tal gehört schon zum Gebiet des Nationalparks der Monti Sibillini, während der Monte Ceresa außen vor bleibt. Auf seiner Südseite ist dieser Berg durch das Tronto-Tal von den Monti della Laga getrennt, die wiederum in den Nationalpark des Gran Sasso eingegliedert sind. Der Berg liegt somit an der Schnittstelle zweier Nationalparks, ohne deren Schutz genießen zu dürfen.
Oberhalb von Pretare ist man beinahe am Fuß des mächtigen Monte Vettore angekommen. Es beginnt der Bergwald. Kaum hat man den Waldrand erreicht, biegt man auf etwa 1100 m Höhe in eine Straße nach links in Richtung Castelluccio ab. Zunächst zwischen Fichten und Tannen geht es schnurstracks zur Forca di Presta hin. Dieser letzte Abschnitt der Auffahrt ist etwa 5 km lang und zieht sich an der Wand der Monti Sibillini entlang. Gewarnt sei auf diesem letzten Abschnitt vor den tückischen Fliegen, die den Autor in gewaltigen Schwärmen anfielen!
Je höher man kommt, desto niedriger wird der Wald und desto steiler die Steigung der Straße. Hinter einer Doppelserpentine beginnt eine lange Gerade, die durch eine karge Landschaft mit fantastischen Weitblicken geradewegs auf die Forca zuhält. Wer hier Gegenwind hat, der kommt bei der Steigung von 10 % arg ins Rudern. Also, Zähne zusammenbeißen, denn hinter der Forca warten als Belohnung die grandiosen Hochebenen von Castelluccio, eine der atemberaubendsten Gegenden Mittelitaliens!

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