Furkelsattel (1789 m)

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Furkelsattel (1789 m)
Passo di Furcia, Ju de Furcia

Alpen, Südtirol, Dolomiten, Trentino - Südtirol.
Furkelpass Suedwest - Passhoehe Teil 2.
Der Furkelsattel stellt die kürzeste Verbindung zwischen dem Gadertal und dem östlichen Pustertal dar. Als Übergangspass ist er sehr gut geeignet, um das übliche Tourengebiet rund um den Sellastock nach Norden auszuweiten. Anschlusspunkte gibt es z.B. in westlicher Richtung zum Würzjoch oder über das Antholzer Tal im Norden zum Staller Sattel. In östlicher Richtung bieten sich Ausflüge zum Pragser Wildsee und dem Plätzwiesensattel an, über den man, wenn man bereit ist sein Material nicht zu schonen, wieder in die Region um Cortina d'Ampezzo bzw. zu den drei Zinnen gelangt.
Von hässlichen Auswüchsen des Skitourismus in den Talorten sowie am Scheitelpunkt selbst abgesehen bieten sich schöne Ausblicke Richtung Norden ins Antholzer Tal und Richtung Südwesten gegen den Peitlerkofel. Die Straße ist recht schmal, aber verkehrsarm und in gutem Zustand.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestrampe von Zwischenwasser12,5 km753 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Nordrampe von Olang11,9 km741 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Südwestrampe von Zwischenwasser  12,5 km / 753 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestrampe von Zwischenwasser
Ausgangspunkt der Südanfahrt ist der Ort Zwischenwasser (1005 m) im Gadertal. Zunächst verläuft die Straße etwa 4 km am Talboden bis zur Ortschaft Enneberg (1191 m Höhe), einem Musterbeispiel für trostlose Skiorte im Sommer. Man folgt den Hinweisschildern auf die Straße Richtung Pieve di Marebbe, die gut ausgebaut und mit leichter Steigung über Hangwiesen ansteigt. Nach etwa 2 km (1290 m Höhe) biegt man nach rechts ab Richtung Valdaora/Olang.
Die Steigung der im Wald führenden Straße nimmt auf dem nächsten Kilometer auf etwa 10 % zu. Man verlässt den Wald wieder und erreicht die ersten Häuser der lockeren Siedlung Costamesana (1523 m Höhe). Nach einer scharfen Linkskurve beginnt der steilste Abschnitt mit einer Steigung von 15 %, welche über die nächsten 3 Kehren und etwa 1,5 km beibehalten wird. Ab Ortsende von Costamesana führt die Straße dann mit kontinuierlich etwa 10-12 % Richtung Passhöhe. Kurz vor dem Scheitelpunkt erreicht man dann die zum Glück durch Wald verdeckten Liftanlagen des Skigebiets Kronplatz, welche man bei stark nachlassender Steigung jedoch schnell hinter sich lassen kann.
Kurz nach der Durchfahrung der Brücke biegt hier oben die steile Schotterstraße zum Kronplatz scharf links ab (Schranke und Durchfahrt verboten Schild). Die Befahrung ist vor allem aufgrund des Belags in Kombination mit den teilweise beträchtlichen Steigungsprozenten jedoch recht schwierig, aber sogar der Giro macht gelegentlich hier oben Station, so dass ein Bezwingen des Schotters natürlich durchaus möglich ist.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: joab Mail an Absender0 h 45 m 19 s24.05.2009
Mittlere Zeit: Grimpeur Mail an Absender0 h 52 m 00 s22.08.2003
Langsamste Zeit: 1 h 02 m 00 s10.06.2005

Nordrampe von Olang  11,9 km / 741 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordrampe von Olang
An der Kreuzung Kronplatz/Furkelpass verlässt man die Pustertalstraße und fährt nach einer Senke leicht bergan. Beim Abzweig Niederolang geht es noch geradeaus weiter bis Mitterolang (Kilometer 1,5). Dort holpert man auf Kopfsteinpflaster durch das Dorf (Möglichkeit zum Auffüllen der Trinkflaschen am Brunnen), immer den Wegweisern zum Furkelpass nach.
Ab Mitterolang fährt man durch Wiesen und Wald mit geringer Steigung (bis 4 %) nach Grassl (Kilometer 3,9). Dort steigt die Steigung auf 9 bis 11 % an, und die Straße klettert durch mit Bäumen durchsetzte Almwiesen nach oben. Bei Kilometer 4,9 erreicht man dann die erste Kehrengruppe mit drei Kehren, die Steigung bleibt gleich.
Nach 6 km lässt die Steilheit kurz vor dem Erreichen von Geiselsberg deutlich nach, durch den Ort fährt man teilweise sogar bergab. Ab Ortsende von Geiselsberg nach 7,2 km steigt die Straße dann wieder mit bis zu 13 %, die Steigung wird auch durch die folgende Kehrengruppe (Kilometer 7,7) weitgehend beibehalten. Ab hier führt die Straße permanent durch Nadelwald, und nahe einer Liftstation (Kilometer 8,7) gibt es ein kurzes Flachstück. Danach wird es wieder steiler, bis bei Kilometer 9,7 die Steigung noch mal kurz nachlässt.
Ab Kilometer 10,1 wird die Straße wieder steil, erreicht bei Kilometer 10,5 eine dritte Gruppe mit zwei Kehren und Maxima von 15 %. Danach flacht die Steigung auf 8 bis 9 % etwas ab (mit kurzen Spitzen von 13 %), bis man nach 11,9 km schließlich oben ist auf einer Passhöhe ohne jede Aussicht.
Die Abfahrt führt zuerst durch das Skigebiet, weiter hinab ins Rautal und dann nach Zwischenwasser, kann aber wegen der engen und steilen Straße nicht so recht genossen werden.
Für die Beschreibung danken wir Angstbremser Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Martin Leinert Mail an Absender0 h 36 m 27 s10.09.2009
Mittlere Zeit: daniel_dgdracingteam Mail an Absender0 h 49 m 37 s05.09.2010
Langsamste Zeit: 1 h 02 m 00 s08.06.2006