Stallersattel (2052 m)

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Stallersattel (2052 m)
Passo Stalle

Alpen, Südtirol, Hohe Tauern, Osttirol, Trentino - Südtirol.
mit Hochgall und Wildgall, auf der anderen Seite liegt Rein in Taufers und das Klammljoch
Die Passhöhe des Stallersattel befindet sich direkt auf der Landesgrenze Österreich / Italien am südwestlichsten Zipfel des Nationalparks Hohe Tauern. Die Straße verbindet das osttiroler Defereggental mit dem südtiroler Antholzertal und führt durch einen tiefen Taleinschnitt, umrahmt von den mächtigen Gebirgszügen des Defereggengebirges, der Schober-, Larsörling- und Rieserfernergruppe.

Auf beiden Seiten sind wunderbare Landschaften und malerische Ortschaften zu entdecken. Besonders auf der österreichischen Seite ziehen immer wieder Höfe und Ortsteile den Blick auf sich, die an den steil abfallenden Flanken der Berghänge hoch über der Talsohle liegen.

Die in der Regel schwach befahrene Passstraße befindet sich in gutem bis sehr guten Zustand (September 2006), ist aber nur in den Sommermonaten von Mitte Mai bis Ende Oktober in der Zeit von 06:00 bis 22:15 Uhr geöffnet. Der obere Streckenabschnitt der italienischen Seite (Antholzer See bis Passhöhe) ist nur noch einspurig ausgebaut. Hier wird der Verkehr mittels Ampelregelung immer nur für eine viertel Stunde in die jeweilige Richtung freigegeben (Österreich –> Italien: 0.-15. Minute; Italien –> Österreich: 30.-45. Minute). Wegen der geringen Fahrbahnbreite und zahlreicher Kurven und Kehren ist dieser Abschnitt für den Schwerverkehr (einschl. Busse und Wohnwagen) gesperrt.

Der Stallersattel befindet sich etwas abseits der großen Pässe Südtirols, kann aber dennoch hervorragend kombiniert werden: im östlichen Ausgangsort Huben nimmt auch die Kalser Großglocknerstraße ihren Ausgang. Weiter östlich bietet sich nach der Überfahrung des Iselsbergpasses die Großglockner-Hochalpenstraße an, im Westen liegt die Auffahrt zu den Plätzwiesen in unmittelbarer Nähe.

Für die Beschreibung danken wir Muck Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostrampe von Huben35,4 km1235 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Westrampe aus dem Pustertal23,1 km1125 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne

Ostrampe von Huben  35,4 km / 1235 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostrampe von Huben
Auf der Osttiroler Seite befindet sich der Beginn der Passstraße in der Ortslage Huben (Iseltal), direkt am Abzweig der B108 (Steinskulptur mit Infotafel). Wer mit dem Auto bis hierher anreisen möchte findet gleich hinter der Kirche, nur wenige Meter vom Startpunkt entfernt, einen Parkplatz.
Der Anstieg beginnt direkt nach dem Startpunkt. Ein Verkehrsschild mit den Angaben 10 % / 2 km weist dort auf die erste Rampe hin. Tatsächlich beträgt auf diesen ersten beiden Kilometern der mittlere Steigungswert 8,0 %, bei Spitzen von 10 bis 13 %. Schon nach kurzer Zeit hat man freien Blick über das Iseltal und auf die gegenüberliegende Kalser Großglocknerstraße.
Nach dem angekündigten 2 Kilometer Anstieg flacht das Streckenprofil zunächst komplett ab, bis bei Kilometer vier das nur schwach ansteigende Mittelstück beginnt. Auf einer Streckenlänge von 20 Kilometern sind ohne nennenswerte Schwierigkeiten nur rund 420 Höhenmeter zu überwinden. Erst am Ortsausgang von Maria–Hilf (Kilometer 24) steigt die Straße wieder stärker an: Auf dem nächsten Kilometer zeigt der Steigungsmesser meist 10 % an. Nach weiteren 2 Kilometern, mit leichter bis mäßiger Steigung, erreicht man Erlsbach. Hier gibt es am Ortsausgang (linke Straßenseite) einen Brunnen an dem die Wasservorräte nochmals aufgefüllt werden können.
Auf dem anschließenden kurzen Flachstück zweigt eine mautpflichtige Straße zum Klammljoch (Richtung Patsch – Oberhaus) ab. Dieser Abzweig ist auch der Beginn des Schlussanstiegs. Auf den nächsten 4,5 km wird es kurviger, und es gibt sogar einige wenige Kehren. Die Straße steigt hier recht konstant mit Werten zwischen 8 und 10 %, selten gibt es Spitzen um 12 %.
Bei Kilometer 31,8 hat man die Baumgrenze hinter sich gelassen und man erhält freien Blick auf die Staller Alm. Die Weite des Hochtals und der bereits sichtbare Passübergang täuschen einen sehr leichten restlichen Wegverlauf vor. Tatsächlich hat man es mit einem sehr welligen Profil zu tun. Die Steigungswerte in diesem Bereich liegen in der Regel zwischen 4–6 %, erreichen aber auch oft 2-stellige Werte.
Nach der Passage des sehr schön gelegenen Obersees muss nur noch eine kurze Rampe mit 30 Höhenmetern überwunden werden, dann ist die Passhöhe erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Muck Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: TW0902 Mail an Absender1 h 39 m 59 s04.09.2010
Mittlere Zeit: hdoerschlag Mail an Absender1 h 54 m 30 s30.06.2006
Langsamste Zeit: 2 h 20 m 10 s02.07.2011

Westrampe aus dem Pustertal  23,1 km / 1125 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westrampe aus dem Pustertal
Auf der italienischen Seite beginnt die Passstraße im Pustertal, auf einer Seehöhe von 1000 m. Aus Bruneck kommend zweigt sie nach knapp 8 km von der E66 (SS49) in das Antholzertal ab.
Auf den ersten 12 Kilometern ist das Streckenprofil noch nicht allzu anspruchsvoll. Bis Antholz-Mittertal hat man außer einigen Wellen kaum Schwierigkeiten zu überwinden. Danach ändert sich das allerdings, Kilometer 13 weist schon einen Durchschnittswert von 6 % auf, bevor es von Kilometer 14 bis 16 steil wird. Auf diesem Teilstück liegt der durchschnittliche Steigungswert bei knapp über 9 % (toll bei der Abfahrt).
Nun flacht das Gelände wieder ab und der Antholzer See (Untersee) kommt in Sicht. Die Strecke führt nun im Bogen am rechten Seeufer entlang und ist für etwas mehr als einen Kilometer fast eben.
Am Ende des Sees (Kilometer 18), direkt zu Beginn des durch eine Ampel geregelten Stückes, bietet ein Gasthaus die Möglichkeit, die Verpflegung aufzufüllen. Die Straße ist ab hier einspurig und führt durch ein dichtes Waldgebiet, an heißen Tagen eine willkommene Annehmlichkeit. Mit zunehmender Höhe ist die Strecke erst kurvig und wird im oberen Stück kehrenreich.
Nach dem Flachstück am See beginnt die Straße nun wieder anzusteigen. Für die nächsten drei Kilometer betragen die Durchschnittswerte 5, 10 und 8 %. Ab Kilometer 22 beginnt mit rund 13 % das steilste Stück von ca. einem Kilometer Länge. Mit durchschnittlich 5 % ist die Steigung auf dem letzten Kilometer deutlich geringer, bevor man den Pass nach 23,1 km erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Muck Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: RitzelWürger Mail an Absender1 h 03 m 27 s12.07.2011
Mittlere Zeit: marc71 Mail an Absender1 h 36 m 00 s09.10.2010
Langsamste Zeit: 2 h 03 m 22 s28.05.2008