Geislinger Steige (581 m)

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Geislinger Steige (581 m)

Schwäbische Alb, Stubersheimer Alb, Baden-Württemberg.
Spät im November am Ende der Steige auf der Albhochfläche kurz vor Amstetten am Abzweig nach Wittingen.
Geislingen ist die Stadt mit den vielen Albsteigen, und doch gibt es eigentlich nur eine echte Geislinger Steige, welche gleichzeitig der berühmteste und wichtigste Albaufstieg ist. Hierfür ist allerdings weniger die B10 verantwortlich, welche hinauf in Richtung Ulm führt, sondern die Trasse für den Schienenverkehr. Diese Meisterleistung der schwäbischen Ingenieurskunst wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und eröffnet. Beim Bau der Brennerbahn erworbenes Wissen kam hier auf der Alb zum Einsatz. Die Wahl dieser Trassierung erscheint logisch, liegt die Albhochfläche bei Amstetten doch durch den tiefen Einschnitt deutlich niedriger als in der Umgebung. Für weiterführende Informationen verweisen wir auf Wikipedia.
Trotz der aktuell (2010) geplanten Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm im Zuge mit dem kontroversen Stuttgart 21 ist übrigens nicht mit einer Stillegung dieses Albaufstiegs zu rechnen. Schwerer Güterverkehr und zahlreiche Personenzüge werden auch weiterhin die Geislinger Steige befahren, da die geplante Hochgeschwindigkeitstrasse in erster Linie den schnellen Zügen vorbehalten bleiben soll.
Die Geislinger Steige ist vor allem für Eisenbahnbegeisterte interessant und bietet einige gute Standpunkte für Foto- und Filmaufnahmen von Zügen. Schwerer Güterverkehr wird von Schiebeloks nach oben befördert, und man kann hier auch die Hochgeschwindigkeitszüge ICE oder TGV in langsamer Fahrt beobachten, wie sie sich bei 2,25 % Durchschnittssteigung nach oben quälen.

Der Rennradler hingegen wird sich hier aufgrund der mäßigen Steigung kaum quälen müssen, und eigentlich gibt es nur zwei Gründe, diesen Weg auf oder entlang der B10 nach oben zu fahren:
1. Man ist völlig im Arsch und muss doch noch auf die Albhochfläche.
2. Man ist unter Zeitdruck und muss den schnellsten Weg nach Amstetten wählen.
Ansonsten spricht nichts für eine bergauf-Befahrung:
Auf der Bundesstraße zu fahren, ist zu den meisten Zeiten nicht empfehlenswert, da hier zusätzlich zum meist starken Verkehr die hier ansässigen jüngeren Einwohner gerne laut röhrend ihre Checkermobile spazieren fahren und folglich auch die Straße oft mit Scherben bestückt ist. Dieses Schicksal ereilt dann auch den schmalen Gehweg, welcher zur Befahrung eher geeignet ist. Für den Albaufstieg von Geislingen nach Süden wählt man dann auch eher die Steige nach Türkheim oder die vier schönen Serpentinen der Weiler Steige. Bergab dagegen ist die Befahrung meist kein Problem und der direkte Weg hinab nach Geislingen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordauffahrt von Geislingen an der Steige3,5 km106 HmSchön: 1 SterneHart: 1 Sterne

Nordauffahrt von Geislingen an der Steige  3,5 km / 106 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Geislingen an der Steige
Als Startpunkt definieren wir die Kreuzung am Ortseingang von Geislingen, wo sich B10 (Schillerstraße) und die Hauptstraße Richtung Bahnhof teilen. Endpunkt ist die Kreuzung bei der Ziegelhütte kurz nach der Brücke über die Eisenbahnstrecke, an der es links in Richtung Schalkstetten weiter geht.
Zu Beginn steigt die Straße – bzw. der Gehweg, wenn man sein Leben liebt – für ein ganz kurzes Stück bei bis zu 6 % an, bevor man sich dann von diesem schweren Auftakt ca. 1,5 km wieder erholen darf, da kein Höhengewinn zu verzeichnen ist. Erst danach beginnt der eigentliche „Anstieg“, welcher komplett dem Rohrachtal folgt. Auf dem nächsten Kilometer erreicht man bei durchschnittlich ca. 5 % die hier niedere Albhochfläche kurz vor Amstetten.

Wer doch einmal diese berühmte Steige befahren will und aufgrund der fehlenden Schönheit und Schwierigkeit noch weiter bergauf will, der biegt kurz vor dem Ende nach rechts in Richtung Wittingen ab und kann noch knapp 100 Hm anhängen, die dann auch etwas schwerer und auch hübscher sind.
Der pedalierende Eisenbahnfreund wird etwas enttäuscht sein, verläuft die Zugtrasse doch deutlich oberhalb der Straße, so dass man die Züge eigentlich nur aus dem Augenwinkel sehen kann. Durch deren noch flachere Trassierung „überholt“ die B10 allerdings die Gleise, so dass man diese kurz vor Amstetten überquert und von der Brücke doch noch einen Blick auf die Züge werfen kann, falls grade einer vorbei kommt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Miguell Mail an Absender0 h 08 m 30 s30.05.2011
Miguell Mail an Absenderohne Zeit15.11.2010
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit03.04.2012
feimar Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011
feimar Mail an Absenderohne Zeit27.06.2010