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Hardberg (593 m) Siedelsbrunn

Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir starten im Ortszentrum von Heiligkreuzsteinach, wo wir in das Eiterbachtal abbiegen. Auf welligem Terrain erreichen wir den Beginn des verstreuten, idyllischen Örtchens mit dem nicht ganz so appetitlichen Namen Eiterbach. Immerhin stammt aus diesem abgelegenen Nest ein Vorfahre des ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Dazu muss man aber weit in der Geschichte zurückgehen. 1630 kam Johann (Hans) Nicolas Eisenhauer dort zur Welt.
Das Terrain bleibt anspruchslos, dafür kann man die landschaftliche Schönheit des Tals ausgiebig genießen. Nach einigen Kilometern passiert man dann schließlich das Ortsendeschild von Eiterbach. Kurz vor dem Parkplatz Lichtenklingen (benannt nach der dort gelegenen Ruine einer Marienkultstätte namens St. Maria in Lichtenklingen) taucht die Straße dann in den Wald ein und verliert in einer Linkskurve schließlich ihren Asphaltbelag. Von nun an sollten wir kein motorisertes Fahrzeug mehr treffen, sondern nur noch Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer.
Ist der Schotterbelag zunächst noch gröberer Natur, so wird er im weiteren Verlauf zunehmend besser. So ist er auch mit dem Rennrad problemlos befahrbar und besser als so manche Straße in der Umgebung. Es sollte mehr solcher fantastischen Strecken geben, denn im Gegensatz zur asphaltierten Variante von Ober-Laudenbach zur Juhöhe, die für den öffentlichen Verkehr ebenfalls gesperrt ist, dürfte das hiesige Verbot die Autofahrer aufgrund des Schotters wirklich abhalten.
Die Steigung hält sich während der gesamten restlichen Auffahrt in Grenzen. Sie dürfte maximal bei rund 8 % liegen und meist so um die 5 %. Kurvenreich führt der Weg durch den Wald aufwärts. Im oberen Bereich kann man rechts hinunter in das Eiterbachtal blicken, ehe kurze Zeit später auch schon der Ortsrand von Siedelsbrunn erreicht ist.
Dort folgt man nun der asphaltierten Straße nach links, wählt wenige Meter später aber schon den linken, unasphaltierten Weg in Richtung Hardberg. Am Sportgelände vorbei geht es zunächst noch flach, dann ansteigend immer dem Hinweisschild Hessischer Rundfunk folgend. Nun wird es noch einmal steiler, und die Maximalsteigung von knapp 10 bis 11 % wird erreicht. Rechterhand lichtet sich kurzzeitig der Wald und gibt den Blick über die Hügel des Odenwaldes frei. Herrlich! Das lenkt auch von dem inzwischen wieder gröberen Schotter ab. Wieder im Wald angekommen, geht es schließlich links zum Sendeturm auf dem Gipfel des aussichtlosen Hardberges.

Mit dünnen Pneus ist in der folgenden kurzen Abfahrt natürlich Vorsicht geboten! Auf dem gleichen Weg geht es zurück nach Siedelsbrunn. Weitere z.T. abenteuerlich ausschauende Waldwege bedürfen einer weiteren Inspektion... natürlich mit dem Renner!

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00:24:15 | 19.07.2016
manu991
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Dolce Vita
00:30:45 | 30.05.2011
daniel_dgdracingteam
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