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Herzberg (591 m)

Taunus, Hessen.
Die Abzweigung in der Nähe der Saalburg.
Der Herzberg ist eigentlich kein richtiger Berg, sondern nur die Südostschulter des nahegelegenen Roßkopfs (632 m). Nichtsdestotrotz wurde auf dieser Kuppe 1911 ein Aussichtsturm erbaut und 1932 der Berggasthof Herzberg eröffnet. Beide Einrichtungen machen den Herzberg zu einem beliebten Ausflugsziel bei gutem Wetter, wobei der Turm allerdings zur Zeit (Stand Frühjahr 2008) wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist.
Unterhalb des Herzbergs liegt das noch bekanntere römische Kastell Saalburg, die am vollständigsten restaurierte Festung des Limes. Dieses Kastell diente dem Schutz eines Handelsweges, der von der Mündung der Nidda in den Main bis ins Usinger Becken durch den Taunus verlief (der sogenannte Lindenweg).
Die ersten Baumaßnahmen wurden wahrscheinlich in der Regierungszeit des Kaisers Domitian um 90 n. Chr. ausgeführt; später wurde die Anlage auf eine Größe von über 3 Hektar ausgedehnt, so dass eine Kohorte von etwa 500 Mann dort Platz fand. Ebenfalls entstand ein kleines Dorf vor den Mauern, in dem vermutlich die Familien der Soldaten ihre Bleibe hatten. Insgesamt könnten fast 1500 Menschen gleichzeitig dort im Taunus gelebt haben.
Im Zuge der beginnenden Völkerwanderung und der Alemanneneinfälle in der Gegend wurde das Kastell schon um das Jahr 260 herum aufgegeben und als Steinbruch genutzt. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen dann die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten. Welchen Namen das Kastell im Altertum hatte, weiß niemand, der Name Saalburg entstammt dem Anfang des 17. Jahrhunderts.
Von der Saalburg kommend ist der Weg zum Herzberg auf den letzten knapp 2 km nicht asphaltiert, aber mit dem Rennrad befahrbar. Mountainbiker kennen die Auffahrt vom Oberurseler Bike-Marathon, bei dem sie Bestandteil des Streckenplans ist.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Bad Homburg-Dornholzhausen6 km370 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Südanfahrt von Bad Homburg-Dornholzhausen  6 km / 370 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Bad Homburg-Dornholzhausen
Um ehrlich zu sein, ist diese Auffahrt zum Herzberg einem Rennradler nur bedingt zu empfehlen. Das liegt zum einen daran, dass der erste Teil der Auffahrt über eine der am stärksten ausgelasteten Bundesstraßen des Taunus (die B456 zwischen Bad Homburg und Usingen) verläuft. Zum anderen führt der zweite Teil der Auffahrt zwar über einen fast verkehrsfreien Forstweg, der aber nur teilweise asphaltiert ist. Wer sich trotzdem nicht abschrecken lassen will, der möge der untenstehenden Beschreibung folgen.
Der Startpunkt auf der Saalburgchaussee liegt in einer Senke auf Höhe des Abzweigs zum Bad Homburger Golfclub. Die Straße führt kerzengerade über einen Kilometer im Wald hinauf und wird mit jedem Meter ein bisschen steiler. Und da sie auch schön breit mit drei Spuren ausgebaut ist, drehen viele Verkehrsteilnehmer die Motoren ihrer Vehikel bis zum Anschlag auf. Hinter der Geraden kurbelt man in der sogenannte Horex-Kurve nach links, in der schon mancher in den Wald abflog. Ein Kiesbett wie auf einem Rennkurs wäre dort wohl angebracht.
Die sich anschließende zweite Gerade ist etwas länger und flacher und bringt den todesverachtenden Radler zum Kulminationspunkt der Bundesstraße, dem Saalburgpass auf 415 m Höhe. Dort biegt man bei Kilometer 2,8 von der Bundesstraße in Richtung Saalburg ab und schlägt drei Kreuze ob des überstandenen Schreckens. Auf den letzten Metern vor dem Pass verläuft rechts neben der Straße ein asphaltierter Weg im Wald, über den im ersten Kommentar zu dieser Auffahrt Weiteres zu lesen ist. Nie würde eine Alternative wertvoller sein als bei dieser Auffahrt.
Direkt hinter der Abzweigung passiert man ein Gasthaus, biegt gleich noch mal links ab, sieht die Mauern der Saalburg durch die Bäume hindurch und biegt ein letztes Mal nach links, der Beschilderung zum Herzbergturm folgend. Nun ist man auf dem oben erwähnten schmalen Waldweg angekommen, auf dem man gemütlich bergan fährt.
Hinter Kilometer 4 endet der Asphalt auf einem kleinen Parkplatz. Von dort an verlockt die Piste nicht zu Jubelstürmen, ist aber mit dem Rennrad auch bei regnerischem Wetter befahrbar. Das steilste Stück der Auffahrt wartet bei Kilometer 5, die Rampe dürfte deutlich über 10 % Steigung haben. Hinter der Rampe wird die Piste immer flacher; auf dem letzten halben Kilometer gibt es sogar keine nennenswerte Steigung bis auf das Rämplein zum Turm hoch. Falls das Ausflugslokal oben geöffnet ist, sollte man aufpassen, dass man in den Radschuhen nicht auf der Treppe wegrutscht und sich den Knöchel bricht, denn auch das soll dort oben schon vorgekommen sein.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
_micha Mail an Absenderohne Zeit03.09.2011
Grimpeur Mail an Absenderohne Zeit10.05.2009
Kompaktkurbel Mail an Absenderohne Zeit07.07.2010
piszabo Mail an Absenderohne Zeit22.04.2011
elokroete Mail an Absenderohne Zeit13.07.2011
pinalex Mail an Absenderohne Zeit00.00.0000