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La Joux (1430 m)

Auffahrten

Von majortom – Die Auffahrt beginnt in Bogève, einem unscheinbaren Dorf in einem Seitental des Vallée Verte. In der Ortsmitte zweigt – wenn man das Tal hinauf kommt – rechts die D190 ab, die sich gleich darauf in D190 (rechts) und D190B (links) aufspaltet. Letztere führt über den Col de Plaine-Joux, während die rechte Variante in Richtung Chaine d’Or ausgeschildert ist und direkt Richtung La Joux führt. Da beide Varianten nochmal weiter oben verbunden sind, spielt es jedoch keine Rolle, welche Variante man wählt.

Auf der D190 gewinnen wir nun bei mäßigen Steigungswerten über eine Handvoll Serpentinen oberhalb von Bogève an Höhe. Nach 2,7 Kilometern mündet die oben erwähnte Verbindungsstraße in unsere Route, so dass man sich auch nochmal umentscheiden könnte, wohin die Reise gehen soll. Nach La Joux bleiben wir auf der Hauptstraße, die weiter in Richtung des Parkplatzes führt. Die Steigung bleibt weiter erträglich, ab Kilometer 3,4  folgt sogar ein etwa 1 km langes Flachstück. Dann ist der Parkplatz Chaine d’Or erreicht.
Wer teilweise rollsplittbedeckte (aber durchgängig asphaltierte) Almwege nicht für rennradtauglichen Untergrund hält, muss nun umdrehen. Alle anderen können kurz vor dem Parkplatz einen schmalen Weg wählen, der rechts von der Straße abzweigt und in Richtung einiger Restaurants ausgeschildert ist. Überraschenderweise endet der Asphalt jedoch auch nicht, nachdem zwei Restaurants passiert wurden. Inzwischen ist man schon auch schon hoch genug, um hinab ins Risse-Tal und zum Montblanc-Massiv am Horizont schauen zu können. Zwischen Kuhweiden und Skipisten hindurch klettern wir so immer weiter empor und werden auf diesem Abschnitt auch mit Steigungen von bis zu 14 % konfrontiert.
Nach insgesamt 6 Kilometern ist der steile Abschnitt dann vorbei und wir können nun einigermaßen gemütlich den verbleibenden Kilometer Strecke bis zum Gipfel rollen. Dort endet einfach der Asphalt, und man kann die grandiose Aussicht genießen, die nun auch in Richtung des südlich gelegenen Massif des Bornes reicht.

An besagtem Ende des Steilstücks bei Kilometer 6 kann man auch scharf rechts abzweigen und noch ca. 300 m mit teilweise über 20 % Steigung raufdrücken. Diese Rampe, die zur Bergstation eines Sesselliftes führt, kann jedoch als relativ sinnfrei angesehen werden und ist nur etwas für Kollegen mit starkem Quetscher-Ego.

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