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Lac de Derborence (1466 m)

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Auffahrten

Von poli – Der ersten vier Kilometer dieser Auffahrt sind identisch mit der Route zum Col du Sanetsch. Nach der Abzweigung von der Hauptstrasse in Conthey folgt man der Ausschilderung in Richtung Daillon und kommt nach etwa einem Kilometer zum Beginn der Steigung. Die breite und leider recht stark befahrene Straße führt mit einer angenehmen Steigung durch die schönen Weinberge. Man durchquert die kleinen Dörfer Bourg und Sensine und gelangt dann zum Ort Erde. Hier zweigt unsere Route nach links ab. Nach weiteren zwei lockeren Kilometern erreichen wir mit Aven das letzte Dorf an unserem Weg.
Bereits im Dorf zieht die Steigung etwas an. Die nächsten rund 1,5 Kilometer führen über eine etwa 11 % steile Gerade. Diese endet bei der Kapelle St. Bernard am Eingang zur Schlucht. An diesem schönen Aussichtspunkt hat es einige Tische und einen Brunnen.
Der Weiterweg steigt zuerst noch kurz an, wird dann aber für rund fünf Kilometer praktisch flach. Die schmale Straße weist in diesem Abschnitt einige Spuren von heruntergestürzten Steinen auf. Die Umgebung ist aber sowieso viel zu spektakulär, um einfach durchzubolzen. So stört der etwas marode Asphalt kaum. In den Tunnels würde für uns das durch die Felsöffnungen einfallende Tageslicht eigentlich ausreichen. Es ist aber doch sinnvoll, sich mit Positionslichtern für Autofahrer besser sichtbar zu machen.
Ein Stück nach den Tunnels erreicht die Straße schließlich auf 1200 Metern Höhe den Talgrund. Hier beginnt es wieder leicht anzusteigen. Die letzten vier Kilometer führen durch den märchenhaften Urwald, der sich auf dem Schuttkegel der Bergstürze gebildet hat. Kurz vor dem See endet die Straße an einem Parkplatz. Es gibt hier einige Hinweistafeln, welche die dramatischen Ereignisse der Vergangenheit und auch die Besonderheiten von Flora und Fauna erklären.

Wer das Fahrverbot ignoriert, kann noch ein kleines Stück weiter bis zum See und zum Gasthof fahren. Da die Auffahrt ja nicht sehr anspruchsvoll ist, könnte man es sich überlegen, ob man nicht ein Paar Turnschuhe in den Rucksack packen soll. Es führen hier diverse prächtige Wege durch den Urwald und um den See herum.

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Von poli – Die Direktvariante ermöglicht es auf elegante Weise, den etwas stärker befahrenen unteren Teil der Normalauffahrt zu umgehen. Der Weg ist aber deutlich anspruchsvoller. Die Hauptschwierigkeiten stehen gleich zu Beginn im steilen Rebberg an. Hier bietet sich eine ausgezeichnete Gelegenheit, einen kleinen Eindruck vom Potenzial der bocksteilen Wirtschaftssträßchen in dieser Gegend zu gewinnen.
Die Auffahrt beginnt einige hundert Meter nordöstlich dem Ausgang der Lizerneschlucht im kleinen Ort Magnot. Schon gleich am Beginn des Rebberges zieht die Steigung an. Nach fünfhundert Metern biegen wir nach links in eine Einbahnstraße ab. Eine kurze Rampe zwingt uns hier ein erstes Mal aus dem Sattel.
Nach der nächsten Rechtskurve lässt die Steigung etwas nach und man kreuzt eine Straße. Etwa fünfzig Meter später nehmen wir die linke der beiden Möglichkeiten. Jetzt folgt der anspruchsvollste aber auch schönste Abschnitt. Mit einigen engen Kehren windet sich die sehr schmale Straße den hier sehr steilen Rebberg hoch. Die härteste Stelle erreicht rund 22 %, ist aber nur kurz.
Nach insgesamt 1,6 Kilometern erreichen wir eine flachere Straße, die am oberen Rand der Weinberge nach rechts hoch führt. Nach zwei weiteren genussvollen Kilometern gelangt man ins Dorf Aven und stößt hier auf die andere Variante.


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