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Lichtenberger Höfe (1541 m)

...und die Strecke kaum ruhiger.

Auffahrten

Von Uwe – Nachdem es in den letzten Tagen etwas Niederschlag gegeben hatte, war es sogar im sonnenverwöhnten Vinschgau auf den Wiesen wieder etwas grün geworden. Und wenn man dazu noch früh genug startet, hat man bei Sonnenschein die schönsten Bedingungen für eine Tour zu den Lichtenberger Höfen. Heute werden sich am nahegelegenen Stilfser Joch wieder die Radfahrer um die letzten Zentimeter Straße mit dem motorisierten Mob streiten, während hier purer Genuss angesagt ist.
Den Einstieg in unsere Strecke finden wir an der Straße von Glurns nach Prad, genauer gesagt zwischen Glurns und Lichtenberg. Die kleine asphaltierte Straße ist ausgeschildert zu den Lichtenberger Höfen. Zuerst fahren wir noch ein kurzes Stück flach zwischen Obstplantagen hindurch und kreuzen eine unbefestigte Radwanderroute.
Dann beginnt die Steigung sofort mit zweistelligen Prozentwerten, und wir durchfahren kurvenreich einen lichten Kiefernwald. Ungefähr auf einer Höhe von 1167 m fahren wir an einer Rechtsabzweigung vorbei, die erst wenige Tage vor der Befahrung durch den Autor frisch asphaltiert wurde. Diese endet nach ca. einem Kilometer auf 1247 m Höhe beim Grosshof blind.
Auf ca. 1200 m Höhe flacht die Straße ab, und wir verlieren kurz etwas Höhe. Man könnte schon glauben, dass es jetzt nur noch in den Ort Lichtenberg führt, aber bald sehen wir mehr, und es geht wieder bergauf mit uns. Inzwischen haben wir den Wald verlassen und sehen über uns am Hang verstreut einige gepflegte Bauernhöfe und auch so etwas wie einen Dorfkern, bestehend aus einer Kapelle und mehren Häusern.
Wir folgen an allen Abzweigungen der logischen Linie „Hauptsache bergauf“ und haben immer wieder neue Ansichten, die man fotografieren möchte. Keine Panik, bergab müssen wir sowieso wieder hier durch, und wir können uns alle Fotopunkte im Geist markieren und nachher viele Zwischenstopps machen. Man kann weit über den Vinschgau mit seinen großen Obstplantagen sehen, die den ganzen Sommer bewässert werden müssen, wenn die Ernte nicht nur Trockenobst bringen soll. Und im völligen Kontrast dazu fahren wir in frischem Grün (auch künstlich bewässert) durch Bergbauerngebiet.
An einigen Höfen an der Strecke befinden sich Schilder mit Hinweisen auf Ferienwohnungen oder Privatpensionen, und hier und da stehen auch Autos mit fremden Kennzeichen vor der Tür.
Schade, dass die asphaltierte Straße auf 1541 m Höhe endet. Es könnte eigentlich noch viele Kilometer genau so weitergehen wie bisher. Viel schöner kann Bergauffahren nicht sein. Bergab gibt es zwei Dinge, an die wir denken müssen: die vielen Fotostopps und die Viehgitter, die wir bergauf bestimmt schon bemerkt haben.

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