Lindenberg im Westallgäu (762 m)

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Lindenberg im Westallgäu (762 m)

Allgäu, Bayern.
Lindenberg .
Lindenberg ist eigentlich kein Pass, sondern ein Ort in einem Hochtal, der sich jedoch links und rechts bis auf die jeweiligen Kammhöhen hochzieht und sich infolgedessen nicht ganz zu unrecht „Bergstadt“ nennt.
Wahrzeichen der Stadt ist die imposante, an einen Dom erinnernde doppeltürmige Stadtpfarrkirche mit stattlicher Kuppel. Dieses Bauwerk stammt allerdings erst von 1914 und weist damit direkt auf die Zeit hin, in der Lindenberg seinen wirtschaftlichen Reichtum als Hutmachermetropole erworben hat. Noch heute wird alljährlich eine Hutkönigin gekrönt, doch die Hutindustrie spielt, genauso wie die regionale Käseproduktion, nicht mehr die bestimmende Rolle.

Für die Radlerszene reizvoll ist, dass die Bergstadt wirklich nur über zahlreiche mehr oder weniger steile Auffahrten zu erreichen ist. Lediglich vom Bahnhof Röthenbach aus gibt es eine einigermaßen schweißfreie Zufahrtsmöglichkeit über die zum Radweg mutierte ehemalige Bahnstrecke Röthenbach–Lindenberg–Scheidegg. Man kann aber auch „von oben“ kommen, aus Scheidegg. Allerdings muss man Scheidegg auch zuerst erreichen, was z.B. von Lochau über den Hochberg geschehen kann.

Um den Rahmen nicht zu sprengen, versammeln wir die verschiedenen Auffahrten hier bei Lindenberg, wenngleich die höchsten Punkte der einzelnen Auffahrten teilweise vor dem Erreichen des Ortes erreicht sind und eine kleine Abfahrt am Schluss folgt. Die folgenden Beschreibungen beschränken sich vorerst auf die verschiedenen Auffahrten von Opfenbach und Heimenkirch im Westen sowie Weiler im Osten.
Für die Beschreibung danken wir Flugrad Mail an Absender

Nordwestanfahrt über Ratzenberg von Opfenbach  6 km / 200 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt über Ratzenberg von Opfenbach
Von Opfenbach nutzen wir den links der B32 verlaufenden Radweg 2 km bis ins 650 m hoch gelegene Mellatz. Dort zweigt nach rechts ab die Hauptzufahrtsstraße aus Westen nach Lindenberg, breit ausgebaut und entsprechend stark befahren – wobei die Einheimischen leider einen überwiegend aggressiven Fahrstil pflegen.
Zunächst geht es wenige Meter bergab, ehe in zwei Schleifen in offenem Wiesengelände schon gewaltig an Höhe gewonnen wird. Linkerhand ist das Kloster Mellatz der Comboni-Missionare. Zurückblickend hat man einen weiten Blick über das württembergische Allgäu hinein nach Oberschwaben.
Nach der zweiten Schleife folgt eine längere Gerade im Wald, unverändert mit etwa 8 % Steigung. Danach führt eine weite Rechtskurve in den Weiler Ratzenberg. Wer nun denkt, er sei schon oben, täuscht sich. Nach einer kurzen Gefällstrecke folgt noch einmal ein Aufstieg bis zum Waldrand – wieder lohnt sich ein Blick zurück in das Oberschwäbische – wo man nach insgesamt 4 km den höchsten Punkt (795 m) erreicht hat.
Wieder folgt eine kurze Abfahrt und ein ebenso harmloser Anstieg bis zu einem Hof am Straßenrand. Nach einigen Höhenmetern bergab in den Wald erreichen wir die Bergstadt Lindenberg bei den Sportplätzen, und über eine Kuppe kurz danach das Zentrum am ehemaligen Bahnhof.
Für die Beschreibung danken wir Flugrad Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit14.04.2010
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit14.04.2010

Nordostanfahrt über Nadenberg von Heimenkirch  3,9 km / 175 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt über Nadenberg von Heimenkirch
Kurz und knackig ist die kürzeste Auffahrt in die Bergstadt. Wir starten in der Heimenkircher Ortsmitte an der Bahnunterführung gegenüber der Hochland-Käsefabrik. Nach der Unterführung folgt man scharf rechts den Wegweisern nach Nadenberg und Lindenberg am Bahndamm empor. Bald erscheint rechts die Baustelle des neuen Bahnhaltepunktes Heimenkirch, der Ende 2010 in Betrieb ging.
Wir fahren steil aufwärts mit 10 % dem Weiler Engenberg entgegen. Von den nach nur 1 km erreichten 745 m Höhe geben wir wieder einige ab, ehe die ultimative Rampe zum Lindenberger Teilort Nadenberg folgt – mit 15 % Steigung auf ca. 400 m.
Bei der Kapelle inmitten der Siedlung ist es vorbei, wir können abrollen durch die Stadt bis zur Hutfabrik Mayser. Dort rechts abbiegend erreichen wir nach wenigen Metern wieder den ehemaligen Bahnhof der Bergstadt.
Für die Beschreibung danken wir Flugrad Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit16.04.2010
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit16.04.2010
h_wahn Mail an Absenderohne Zeit05.03.2011
serpentine Mail an Absenderohne Zeit01.05.2012
Sirniz Mail an Absenderohne Zeit01.05.2012

Nordostanfahrt über Geyersthal von Heimenkirch  5 km / 160 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt über Geyersthal von Heimenkirch
Wie bei der Variante Nadenberg starten wir in der Heimenkirch an der Bahnunterführung. Unmittelbar danach fahren wir jedoch links dem Wegweiser nach Geyersthal folgend bergauf auf einem kleinen Sträßchen. Nach den letzten Häusern folgt ein kurzes Waldstück und dann eine Rechts-Links-Kehre am Waldrand.
Im folgenden Wald zeigt uns rechts der Wegweiser nach Geyersthal die Richtung. Nach Verlassen des kurzen Waldstückes wird es steil und immer steiler. Wir umrunden einen stattlichen Hof und haben noch ca. 500 m mit 15 % Steigung vor uns, ehe wir im Zentrum des Weilers Goßholz (780 m Höhe) landen.
Wir überqueren hier die Hauptstraße und fahren auf einem schmalen Asphaltsträßchen – mit herrlichem Westallgäu-Panorama zur Nagelfluhkette – weiter in zwei Kehren sanft bergab 1 km zum ehemaligen Bahnhof Goßholz, wo wir auf den asphaltierten Radweg auf der ehemaligen Bahnlinie nach Lindenberg treffen. Auf diesem pedalieren wir noch bequeme 2 km und 50 Hm weiter bis zum ehemaligen Bahnhof Lindenberg.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Jochen40 Mail an Absender0 h 14 m 06 s16.07.2011
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit05.05.2010
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit05.05.2010
h_wahn Mail an Absenderohne Zeit16.08.2011

Südostanfahrt über Ruppenmanklitz von Weiler  3,5 km / 210 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt über Ruppenmanklitz von Weiler
Was sich zunächst harmlos liest, ist nicht so harmlos: die 210 hm werden auf weniger als 2 km bewältigt.
Wir starten im Zentrum des Marktes Weiler, zunächst 300 m bergab Richtung Scheidegg/Bregenz. Unscheinbar und ohne Wegweiser geht es, kurz nachdem uns der Dorfbach verlassen hat, rechts ab. Wenige Meter danach stoßen wir an einer Kreuzung auf den Wegweiser nach Ruppenmanklitz. Nun geht es weiter sanft bergab immer geradeaus bis zum Ortsende. Das Sträßchen wird nun einspurig. Wir überqueren eine kleine Brücke und umrunden danach einen holzverarbeitenden Betrieb.
Ab hier geht es bergauf – und zwar richtig. Mit 14–17 % auf dem folgenden Kilometer geht es am Waldrand entlang, dann den Wald, mit zwei Kehren durchquerend, hinauf in den Weiler Ruppenmanklitz. Dort schlängeln wir uns beschilderungslos, aber mit der Maßgabe „immer bergauf“ zuverlässig Lindenberg entgegen.
Zum Schluss geht es einer Hecke entlang noch einmal 500 m mit bis zu 18 % hinauf zur Unterführung der Queralpenstraße B308 (820 m Höhe) – zugleich unser höchster Punkt. Jenseits der B308 folgt eine kurze 15 %-Abfahrt ins Zentrum von Lindenberg.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit12.08.2010
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit12.08.2010

Südostanfahrt über Schreckenmanklitz von Weiler  2,5 km / 210 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt über Schreckenmanklitz von Weiler
Wer es nicht nur ruppig, sondern schrecklig mag, ist hier richtig.
Zunächst erfolgt die Anfahrt aus Weiler wie nach Ruppenmanklitz. Unmittelbar nach Umrundung des beschriebenen holzverarbeitenden Betriebes erblickt man zwischen Betrieb und Wohnhaus ein Schild mit der Steigungsangabe 25 % und folgt diesem nach rechts. Alles weitere ergibt sich: die ersten 800 m durch den Wald hat das Schild eher untertrieben, wir haben als Maximum 27 % gemessen.
Danach wird es kurz etwas flacher, ehe erneut eine Rampe im offenen Gelände folgt, die die 20 % reißt. Hat man diese bewältigt, kann man vorübergehend durch die Höfe von Schreckenmanklitz entspannter pedalieren.
Hoch über uns sehen wir aber die B308, und da müssen wir hinauf – die dritte Rampe. Auch sie übersteigt kurzzeitig noch einmal die 20 %. In die B308, die wir sehr spitz erreichen, biegen wir widerrechtlich scharf links bergwärts ein, um sie nach ca. 50 m wieder rechts gen Lindenberg zu verlassen.
Für die Beschreibung danken wir Flugrad Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit08.05.2010
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit08.05.2010