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Ommerborn (305 m)

Bergisches Land, Nordrhein-Westfalen.
Freiluftaltar in Sicht.
Der kleine Ort Ommerborn im Oberbergischen Kreis, in der Gemeinde Wipperfürth, liegt auf einem breiten Höhenzug, der vom Tal der Wupper bei Wipperfürth aufsteigt und sich von Nordost nach Südwest bis Hommerich zieht. Nordwestlich und Südöstlich wird er von den Tälern der beiden Zuläufe der Sülz, der Kürtener Sülz und der Lindlarer Sülz, begrenzt, die in Hommerich zusammen fließen und das Flüsschen Sülz bilden.
Von benachbarten Bergrücken weithin sichtbar ist der Freiluftaltar an der schmalen Straße zum Eucharistiner-Kloster in Ommerborn, die an der höchsten Stelle der Straßenüberquerung des Höhenrückens abzweigt. Von hier oben hat man einen lohnenden Ausblick auf das Bergische Land und eine fast freie Rundumsicht vom Podest des Altares aus.
Vom Hof Ommerborn, der dem Ort den Namen gab, leitete sich auch der Namen des „Bergischen Helden“ Pastor Johann Peter Ommerborn ab, der 1795 einen Aufstand der Bergischen Bauern gegen die Napoleonischen Besatzungstruppen im Bergischen Land anführte. Der Kult um seine Person und seine Taten wurden in der darauf folgenden preußischen Besatzungszeit und später bei den Nationalsozialisten maßlos überzogen und verklärend für die Propaganda des damals von der Obrigkeit angeordneten und geschürten Franzosenhasses missbraucht.
Für die Beschreibung danken wir immerrauf Mail an Absender

Nordostanfahrt von Jörgensmühle  4 km / 98 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Jörgensmühle
Die Nordostanfahrt, von Jörgensmühle im Kürtener Sülztal ausgehend, ist sehr abwechslungsreich, was die Landschaft und die Straßenführung angeht. Statt eines relativ gleichmäßigen Anstiegs führt das hin und wieder kurvige Sträßchen über kleinere Hügel mit wechselnden Steigungen und sogar einer kurzen Gefällstrecke vor Peffekoven hinauf auf den Grad des Höhenzuges bei Ommerborn.
Von der L286 von Kürten in Richtung Wipperfürth fahrend, biegt man unmittelbar hinter Jörgensmühle in einer leichten Linkskurve, der Beschilderung nach Lindlar folgend, rechts ab. Nach etwa 350 m folgt rechts der beschilderte Abzweig der L129 nach Ommerborn. Bis zum Ort Alfen steigt die Straße gemäßigt mit etwa 6 bis 7 % an.
Am Ortsende von Alfen erblickt man rechts ein schönes mit Ried eingedecktes Fachwerkhaus. Ein kleiner Stilbruch, denn Ried kannte man im Bergischen Land nicht. Stattdessen waren die Fachwerkhäuser ursprünglich mit weniger schmuckem Stroh eingedeckt.
Zwischen Alfen und Peffekoven tut sich links und rechts neben der zunächst schnurgeraden Straßenführung eine beschaulich hügelige Weidelandschaft auf, die typisch für diese Gegend ist. Nach einem kurzen Anstieg hinter Peffekoven folgt überraschend eine Doppelkurve. Danach ist auf einer Länge von etwa 600 m das steilste Stück mit etwa 8 bis 10 % Steigung zu bewältigen.
Nach einer scharfen Linkskurve an einem Gehöft und einem Abzweig bei Hollinden folgt ein letzter kurzer Anstieg von etwa 300 m, und man hat den Rücken des Höhenzuges erreicht. Rechts erblickt man den Freiluftaltar und das etwas abseits gelegene Kloster in Wiesen eingebettet.
Für die Beschreibung danken wir immerrauf Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1._allez_ Mail an Absender0 h 09 m 28 s29.09.2011
dr_vodka Mail an Absenderohne Zeit15.04.2010
Michakru Mail an Absenderohne Zeit23.07.2009
korn Mail an Absenderohne Zeit01.05.2011

Südwestanfahrt von Süttenbach  3 km / 132 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt von Süttenbach
Die Südwestanfahrt ist kurvenarm und führt kontinuierlich mit leicht wechselnden Steigungen hinauf nach Ommerborn. Von Hommerich Richtung Wipperfürth die L284 hinauf fahrend geht es 600 m hinter Schätzmühle an einem Bushaltehäuschen links ab. Der Abzweig ist nicht beschildert.
Nach einer kurzen gemäßigten Steigung von 400 m durchfährt man Süttenbach. Hinter dem Ort folgt auf 350 m das steilste Stück mit etwa 8–10 Prozent. Am Ende, hinter Kotten, lädt auf der linken Straßenseite eine Bank unter einer Linde und an einem alten Wegkreuz zur kurzen Rast ein.
Bis Mittelsteinbach ist die Straßenführung annähernd flach, um danach über Obersteinbach bis hin zum höchsten Punkt in Ommerborn kontinuierlich, aber insgesamt gemäßigt anzusteigen. Der Ort Steinbach, heute bestehend aus Unter-, Mittel- und Obersteinbach, gab dem ehemaligen Bergischen Amt Steinbach den Namen. Bereits zur Zeit der Grafen und Herzöge von Berg wesentlich bedeutendere Städte und Orte wie Wipperfürth, Engelskirchen, Lindlar, Kürten und Overath wurden von dem winzigen Ort Untersteinbach aus mit seiner heute verschwundenen Burg verwaltet. Hinter Mittelsteinbach erblickt man den Freiluftaltar, und es sind nur noch wenige Meter bis zur höchsten Stelle des Höhenrückens.
Für die Beschreibung danken wir immerrauf Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Nont Mail an Absender0 h 07 m 32 s19.08.2011
Mittlere Zeit: korn Mail an Absender0 h 08 m 50 s05.05.2011
Langsamste Zeit: 0 h 10 m 50 s09.03.2010

Nordauffahrt von Jörgensmühle über Berghausen  2,8 km / 100 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Kurz nach dem Ortsende von Jörgensmühle in Richtung Furth fahrend biegen wir links von der L129/L286 in das unbeschilderte Sträßchen ab, das in den Wald führt. Sogleich wird es steil. Mit zweistelligen Steigungswerten (zwischen 12 und 14 %) schlängelt sich die schmale Straße durch den dunklen Wald aufwärts. Kurz vor Berghausen wird es wieder heller, und es geht ein wenig bergab.
Wir folgen dem Hauptweg durch den kleinen Weiler, der hinter dem letzten Haus in einen Schotterweg übergeht, der aber durchaus auch mit dem Rennrad zu befahren ist. Mit Erreichen des Waldes geht es auch wieder aufwärts. Durch die unproblematische Steigung und die fehlende Aussicht können wir uns ganz dem Untergrund widmen. Der ein oder andere größere Stein muss umkurvt werden.
800 m später ist Hollinden erreicht. Der Wald spuckt uns wieder aus, und wir stehen wieder auf asphaltierten Pfaden. Wir fahren links hinauf zur L129 und erreichen kurz darauf den Scheitelpunkt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

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