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Passo di Croce Arcana (1664 m)

Auffahrten

Von majortom – Zur Nordanfahrt auf den Passo di Croce Arcana orientiert man sich am besten nach Fanano (ca. 620 m). Man muss von Ortszentrum jedoch erst noch in eine Senke abfahren, so dass der tiefste Punkt und eigentliche Startpunkt der Auffahrt erst kurze Zeit später auf etwa 530 m Höhe erreicht ist. Hierfür muss man in Fanano von der SP324 in Richtung Ospedale abbiegen. Auch der Pass ist hier schon ausgeschildert, jedoch nur mit einem ziemlich unscheinbaren Wegweiser, so dass man sich besser nach Ospedale orientiert.
Nachdem man einen kleinen Bach überquert hat, beginnt der Aufstieg weiter entlang dieses Baches in ein Tal hinein. Die Hügel rechts und links sind dicht bewachsen, und der erste Teil der Auffahrt führt bei moderater Steigung von maximal 8 % durch Wald. Während sich das Tal immer weiter verengt, gewinnt man stetig an Höhe.
Nachdem man eine kleine Kapelle passiert hat (5,6 km, 780 m), folgt kurz darauf eine Kombination von zwei Kehren (6,5 km, 830 m), und wiederum kurze Zeit später ist dann der schöne, aber recht verschlafen wirkende Ort Ospedale erreicht – kein Wunder auch, wir befinden uns hier wohl doch ziemlich weit ab vom Schuss irgendwo in der Apennin-Provinz, und es ist verwunderlich, dass die Straße bis hier in hervorragendem Zustand ist.
In Ospedale verliert man erstmal wieder ein paar Höhenmeter, und bald darauf kommt man zu einer Weggabelung. Die Straße Richtung Pass ist die rechte Möglichkeit, die eigentlich nur wie ein Wanderparkplatz aussieht; die breitere und vertrauenserweckendere Straße endet nach etwa 200 m an einer Mineralwasserfabrik – wohl auch die Erklärung dafür, dass im Abschnitt zwischen Fanano und Ospedale auch LKW unterwegs sind. Wir wählen also die unscheinbare rechte Straße, die wieder in den Wald hinein führt.
Die Straße ist nun nur noch einspurig, die Asphaltqualität wird schlechter, und der Anstieg ist auch bei weitem nicht mehr so regelmäßig – Flachpassagen wechseln sich mit kürzeren oder längeren Rampen ab, die auch mal die 10 % Steigung überschreiten. Das Tal haben wir längst verlassen, und wir schrauben uns nun weiter am Hang nach oben. Nach insgesamt etwa 9 km öffnet sich kurzzeitig der Wald und gibt Blicke hinüber zum Monte Cimone frei.
Etwas irritierend sind nun für den unkundigen Radler, der eine durchgehende Passstraße erwartet, die Kilometerangaben auf der Straße, die nun zuerst „2 km” und dann „ultimo km” ankündigen. Demnach wäre die Auffahrt etwa vier Kilometer kürzer als erwartet, und auf den letzten zwei Kilometern müssten auch noch etwa 600 Hm zu bewältigen sein. Des Rätsels Auflösung ist dann eine (wohl im Hochsommer auch bewirtschaftete) Hütte auf der rechten Seite, nachdem man wieder in den Wald eingetaucht ist. Die Kilometerangaben beziehen sich anscheinend auf diese Hütte.
Die Reise wird dann wohl aber auch für die meisten hier enden, denn kurz nach der Hütte endet auf etwa 1350 m Höhe nach 12 km ab Fanano der Asphaltbelag. Auf einem grob geschotterten Waldweg geht es nun noch 4 km und etwa 300 Hm weiter zum Pass. Da diese Straße allerdings in wirklich miserablem Zustand ist, können wir die Weiterfahrt mit dem Rennrad nicht empfehlen – auch wenn sie für Schotterfetischisten (die es ja bei quaeldich.de durchaus gibt, auch wenn sich der Autor hier nicht dazu zählt) kein wirkliches Problem darstellen sollte, da die Steigung im moderaten Bereich bleibt. Wer diese zusätzliche Tortur noch auf sich nimmt, wird jedoch auf der Passhöhe mit einer großartigen Landschaft und einem herrlichen Ausblick über die baumfreien Hügel des Hochapennins belohnt.
Auch auf der Abfahrt nach Cutigliano ist das erste Drittel bis zur Ortschaft Doganaccia eine Schotterpiste, deren Qualität ähnlich mies ist wie auf der Nordrampe.
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