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Passo di Monte Faé (932 m)

Steil aus dem Etschtal.

Auffahrten

Von BabaJo – Der südwestliche Anstieg zum Passo di Monte Faé beginnt in Loppio zwischen Torbole und Mori. Von Torbole am Gardasee kommend lässt sich der Verkehr auf der Strada statale 240 vermeiden, indem man von Torbole nach Nago auf der verkehrsberuhigten Parallelstraße fährt und von Nago über den Passo San Giovanni bis Loppio auf dem Radweg bleibt.
Von Loppio bis Valle San Felice windet sich die gut ausgebaute Straße mit erträglicher Steigung in unzähligen Kurven und Kehren durch eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft nach oben, das Massiv des Monte Baldo immer im Rücken. Da es nicht viel Schatten gibt, kann es ziemlich heiß werden. Die große Brücke vor Valle San Felice und der Ort selbst lassen sich schon von weit unten als erstes Zwischenziel bestaunen.
Nach 5,1 km und 360 Hm zweigt in dem kleinen und schön gelegenen Dorf Valle San Felice hinter der Kirche die SP 45 nach Manzano und Nomesino ab. Die kleine Straße führt durch Terrassenfelder kurvenreich nach oben. Nach 1,5 km gabelt sich die Straße und führt links in einer langen Kurve oberhalb von Manzano am Fels entlang. Es geht durch einen kleinen Felstunnel, der nur kurz Schatten spendet.
In Nomesino scheint die Straße zu enden, es geht aber scharf links weiter Richtung Lenzima; das Schild ist gut versteckt an der Rückseite eines Hauses angebracht. Hinter dem Dorf schlängelt sich das Sträßchen weiter den Monte Faé hinauf und zum ersten Mal kann man bis ins Etschtal hinunter schauen. Die Steigung bleibt auf den letzten zwei Kilometern bis zum Pass moderat. Der Wald kommt nun immer näher und nach einer einsamen Kehre ist der Pass erreicht. Das Kreuz neben der Straße zeigt, dass man wirklich oben ist.

8 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:46:55 | 03.11.2018
gigi
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:50:39 | 06.05.2016
Runman2000
Von BabaJo – Freunde des knackigen Anstiegs kommen bei der Nordostauffahrt zum Passo di Monte Faé bestimmt auf ihre Kosten. Der Anstieg beginnt in Isera im oft heißen Etschtal, in der Nähe von Rovereto (Beschilderung Lenzima / Val di Gresta). Wer der Etschtalstraße mit ihrem Verkehr entkommen ist, freut sich jetzt bestimmt darüber, auf ruhigerer Strecke bergauf kurbeln zu dürfen.
Es geht durch Obstplantagen und je höher man steigt, desto schöner wird der Blick auf Rovereto, das Etschtal und die umliegenden Berge. Es ist oft heiß, da es kaum Schatten gibt und bei 8 bis 10 % Steigung darf man sich darauf freuen, dass es oben noch steiler wird.
Nach zwei Kilometern ist das kleine Dorf Folaso erreicht. Eine Kehre weiter zweigt die Straße nach Patone ab und der Verkehr wird noch weniger. Die Steigung bleibt zunächst mit 9 bis 10 % erträglich. Wer eine Möglichkeit zum Verschnaufen sucht, sollte dies vor Lenzima tun, denn dort wird die Straße kurzzeitig etwas flacher. Die Landschaft ist hier offen und bietet so schöne Blicke ins Tal.
Lenzima ist nach knapp fünf Kilometern erreicht und das Etschtal liegt nun schon 400 Meter unterhalb. Im Ort folgt man der Beschilderung Richtung Nomesino. Spätestens jetzt wird es ernst. Bis zum Pass bleibt die Straße sehr steil, mit Spitzen bis zu 18 % eine echte Herausforderung. Als einzige Erleichterung führt die Straße jetzt durch den Wald. Zwei Serpentinen später und nach weiteren quälenden Metern wird eine steile Rechtskurve erreicht. Wer bis hier durchgehalten hat ohne anzuhalten, schafft es auch noch nach oben. Noch zwei steile Serpentinen und endlich ist der Pass erreicht!
Die Belohnung folgt auf dem Fuß. Die Abfahrt nach Valle San Felice auf kleiner und ruhiger Straße ist vom Feinsten und die Abfahrt auf der gut ausgebauten Straße bis Loppio mit Blick auf den Monte Baldo ein einziger Genuss.


6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:37:10 | 25.05.2016
breis89
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:38:49 | 22.08.2017
DonCamillo

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