Prebersee (1526 m)

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Prebersee (1526 m)
Ludlalm

Alpen, Niedere Tauern, Salzburg, Steiermark.
Der Prebersee in seiner sommerlichen Pracht.
Die Straße über den Prebersee verbindet den Salzburger Lungau, die kälteste Gegend Österreichs, mit dem steirischen Murtal, zwingt den Radler dabei aber zu einem kurzen Intermezzo auf Naturstraße.

Der Prebersee ist ein Moorsee, eingebettet in die Schladminger Tauern, aber schon mit Blick auf die etwas westlich beginnenden Hohen Tauern sowie die südlich liegenden Nockberge. Benannt ist er nach dem Preber, einem Gipfel mit 2740 m.

Alljährlich findet im August das famose Preberseeschießen statt, bei dem auf die Spiegelbilder der Zielscheiben im Wasser gezielt wird und die Abpraller ihr Ziel auf der richtigen Scheibe (hoffentlich) finden. Angeblich ist diese Form des Schießens nur auf zwei Seen möglich – dem Prebersee eben und auf seinem etwas kleineren, nur ein paar Kilometer östlich gelegenen Pendant, dem Schattensee. Möglich wird diese Schusstechnik durch das hohe spezifische Gewicht des Moorwassers.

Das Wasserschießen wurde übrigens in der unsäglichen deutsch-österreichischen TV-Produktion Die Leute von St. Benedikt verewigt, die auf der steirischen, Krakau genannten Seite (eine der abgelegensten Regionen Österreichs) und also am Schattensee gedreht wurde. Darum stehen dort überall Schilder herum, die auf diese Serie hinweisen – z. B. „Klappe 14 – Wasserschießen am Schattensee“. Sie beinhaltet die Crème de la Crème der österreichisch-deutschen Schauspielerzunft – große Namen wie Barbara Wussow, Albert Fortell und die Schifahrerlegende Schauspielerlegende Toni Sailer. Unglaublich.

Der Zweitname des Übergangs, nämlich Ludlalm, klingt für das geschulte österreichische Ohr etwas seltsam, bezeichnet der Begriff ludln doch die Verrichtung der Notdurft. Natürlich gibt es auch ein Gasthaus Ludlalm, in dem der geschwächte Radler isotonische Getränke aufnehmen und auch gleich wieder loswerden, also ludeln kann.

Überhaupt werden in den zum Prebersee führenden (Hoch-)Tälern Lungau und Krakau die Traditionen und das Brauchtum gepflegt – besonders sehenswert ist am ersten Sonntag im August der Umzug mit der Samsonfigur in Krakaudorf, den es nur lokal in wenigen weiteren Dörfern (u.a. Murau, Maria Pfarr, Tamsweg, St. Michael) gibt. Der Samson ist eine ca. 8 m hohe Figur, die, eingebettet in eine Schützenkompanie, von einem Träger zu den Klängen der Blasmusik bewegt wird und ihren Ursprung in den kirchlichen Traditionen des Mittelalters hat. Manche behaupten auch, dass eine Samsonfigur geholfen hätte, zur Zeit der Franzosenkriege die versprengten Truppen Napoleons in die Flucht zu schlagen und man ihrer deshalb gedenke.
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Westauffahrt von Tamsweg  8,4 km / 524 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Tamsweg
Los geht es in Tamsweg, an der Abzweigung von der L231 auf über 1050 m Höhe. Die Auffahrt ist relativ leicht zu finden. Der Prebersee ist das etwas höhergelegene Naherholungsgebiet der Tamsweger und somit auch gut ausgeschildert.
Sofort geht’s, los und die Steigungsprozente bewegen sich immer an der magischen 10 %-Marke, mal drüber, mal drunter. Kurzfristig bekommen wir sogar 15 % auf die Uhr. Aber nach etwas mehr als 2 km hat man das Schlimmste vorerst überwunden. Am Kämpferhof (wie passend dieser Name doch ist) ist der Kampf mit der steilen Straße fürs Erste gewonnen. Die nächsten beiden Kilometer verlaufen wellig und doch auch ein wenig flacher, so dass man sich hier schön ausruhen kann. Bei Haiden kann man dann auch noch das herrliche Panorama über das Refling hinunter ins Tal des Leßnitzbaches genießen.
Wir folgen jetzt jedoch dem Preberbach hinauf bis zum See. Die Steigung zieht hier wieder merklich an und bewegt sich mit einigen Ausreißern nach oben und nach unten (mehr davon nach oben) um die 8 %. Der Preberbach bahnt sich idyllisch seinen Weg durch das Tal, deshalb bietet die Auffahrt ein tolles Naturerlebnis. Die Landschaft lädt ein zum Genießen, dadurch fällt einem der Höhengewinn kaum auf. Vorbei am sogenannten Fernwald kommen nach etwa 8 km auch schon die ersten Parkplätze in Sichtweite. Das lässt darauf schließen, dass der See nicht mehr weit sein kann.
Da es bei meiner Befahrung selbst in dieser Höhe behagliche 32°C hatte, waren die Badegäste relativ zahlreich. Interessanterweise war der Verkehr während der Auffahrt aber sehr gering, was sehr wohltuend ist im Vergleich mit anderen Pässen.
Fazit: Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man den Prebersee unbedingt unter die Räder nehmen, denn der Anstieg ist fordernd, und die Landschaft ist toll.
Für die Beschreibung danken wir xandi37einhalb Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
xandi37einhalb Mail an Absenderohne Zeit09.07.2011
js Mail an Absenderohne Zeit04.09.2011
DE Mail an Absenderohne Zeit10.08.2007
tomac1 Mail an Absenderohne Zeit02.10.2006

Ostauffahrt von Seebach über Krakauschatten  16,3 km / 655 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Seebach über Krakauschatten
Wenn man aus Richtung Scheifling kommt, fährt man an der Abzweigung nach Krakaudorf vorbei und bleibt auf der B96. Nach einem guten Kilometer geht rechts eine Straße bergauf, die mit „Prebersee“ beschildert ist. Vorerst geht es noch sanft bergauf, nach 2,5 km ist Unteretrach, bei leicht anziehender Steigung einen Kilometer später Oberetrach erreicht. Es erfreut uns der Ausblick auf die nördliche Talseite, wo sich das malerische Krakaudorf befindet. Vorbei an wenigen Häusern führt nun der Weg teils sogar leicht bergab über Krakauschatten vorbei an der Abzweigung zum Schattensee. Sehenswert ist der Ausblick auf den Preber, der höchsten Erhebung der Umgebung. Bei Kilometer 8 vereinigt sich die Straße mit der unten beschriebenen Variante über Krakaudorf.

Hier beginnt nun die eigentliche Anfahrt zur Passhöhe, für die aber nur noch knappe 300 Hm verbleiben. Die schmale Straße schlängelt sich bei moderaten Steigungen, die aber immer wieder von kurzen steileren Stücken unterbrochen werden, in das immer enger werdende Tal. Die ganze Zeit begleitet uns ein munterer Bach, der in der Not Kühlung verspricht – allerdings hatte es bei meiner Befahrung minus 8°C, so dass eher das Problem schnell auskühlender Gliedmaßen im Zentrum des Interesses stand. Einige Viehgitter (gezählt habe ich sechs Stück) bergen Gefahrenpotential für die Abfahrt, ein Warnschild verlangt übervorsichtig sogar von bergauf fahrenden Radlern das Absitzen. Nach ungefähr 3 km erreicht man ein flaches Almgebiet und überquert die Grenze zum Bundesland Salzburg. Hier beginnen ca. 1,5 Kilometer ohne festen Belag bis kurz vor die Ludlalm, wo der Asphalt wieder beginnt. Diese Passage ist aber – wie im Rahmen der 3. Quäldich-Tauernrundfahrt festgestellt werden konnte – auch mit dem Rennrad bestens fahrbar. Der See selbst ist schön gelegen und sicherlich sehenswert – allerdings war er bei der Befahrung, wie auch der obere Teil der Straße und überhaupt die ganze Gegend, unter einer dicken Schnee- und Eisschicht verborgen.

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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
xandi37einhalb Mail an Absenderohne Zeit09.07.2011
Boldi Mail an Absenderohne Zeit11.08.2011
buersi Mail an Absenderohne Zeit02.07.1995
Ullinger Mail an Absenderohne Zeit11.08.2011
Roli Mail an Absenderohne Zeit11.08.2011
Daws Mail an Absenderohne Zeit11.08.2011

Ostanfahrt von Seebach über Krakaudorf  18,4 km / 724 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Seebach über Krakaudorf
Wir starten aus Richtung Scheifling kommend am Ortsende von Seebach an der Abzweigung von der B96 Richtung Krakaudorf. Nach ca. 300 Metern beginnt schon die härteste Steigung des ganzen Anstiegs – in mehreren Serpentinen werden auf knapp eineinhalb Kilometern 160 Hm gutgemacht, mit Spitzen von 16 %. Hat man dieses Hindernis überwunden, führt der weitere Weg nur mehr leicht steigend bis in das „schönste Gebirgsdorf 2004“ – Krakaudorf.

Nach dem Ortsende fährt man auf teilweise schlechtem Asphalt an der nördlichen Talseite mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge hügelig 5 km bis nach Krakauebene auf 1270 m Höhe. Bis hierher haben wir etwa die Hälfte des Anstiegs und damit knapp 400 Hm geschafft. Nach Krakauhintermühlen gibt es eine kurze Zwischenabfahrt, an deren Ende man auf die Straße aus Krakauschatten trifft. Der weitere Anstieg verläuft auf dieser Strecke.

Dem Quäler empfehlen wir diese Variante, erstens wegen des steilen Anstiegs zu Beginn und zweitens wegen der besseren Aussicht. Auch ist die Asphaltqulität auf der Südseite des Tales noch schlechter.

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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
ww Mail an Absenderohne Zeit11.08.2011
DE Mail an Absenderohne Zeit19.08.2008