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Prebersee (1526 m) Ludlalm

Der Prebersee in seiner sommerlichen Pracht.

Auffahrten

Von xandi37einhalb – Los geht es in Tamsweg, an der Abzweigung von der L231 auf über 1050 m Höhe. Die Auffahrt ist relativ leicht zu finden. Der Prebersee ist das etwas höhergelegene Naherholungsgebiet der Tamsweger und somit auch gut ausgeschildert.
Sofort geht’s, los und die Steigungsprozente bewegen sich immer an der magischen 10 %-Marke, mal drüber, mal drunter. Kurzfristig bekommen wir sogar 15 % auf die Uhr. Aber nach etwas mehr als 2 km hat man das Schlimmste vorerst überwunden. Am Kämpferhof (wie passend dieser Name doch ist) ist der Kampf mit der steilen Straße fürs Erste gewonnen. Die nächsten beiden Kilometer verlaufen wellig und doch auch ein wenig flacher, so dass man sich hier schön ausruhen kann. Bei Haiden kann man dann auch noch das herrliche Panorama über das Refling hinunter ins Tal des Leßnitzbaches genießen.
Wir folgen jetzt jedoch dem Preberbach hinauf bis zum See. Die Steigung zieht hier wieder merklich an und bewegt sich mit einigen Ausreißern nach oben und nach unten (mehr davon nach oben) um die 8 %. Der Preberbach bahnt sich idyllisch seinen Weg durch das Tal, deshalb bietet die Auffahrt ein tolles Naturerlebnis. Die Landschaft lädt ein zum Genießen, dadurch fällt einem der Höhengewinn kaum auf. Vorbei am sogenannten Fernwald kommen nach etwa 8 km auch schon die ersten Parkplätze in Sichtweite. Das lässt darauf schließen, dass der See nicht mehr weit sein kann.
Da es bei meiner Befahrung selbst in dieser Höhe behagliche 32°C hatte, waren die Badegäste relativ zahlreich. Interessanterweise war der Verkehr während der Auffahrt aber sehr gering, was sehr wohltuend ist im Vergleich mit anderen Pässen.
Fazit: Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man den Prebersee unbedingt unter die Räder nehmen, denn der Anstieg ist fordernd, und die Landschaft ist toll.

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00:53:23 | 02.08.2014
Dimos
Dolce Vita
Von Irrer Läufer – Wenn man aus Richtung Scheifling kommt, fährt man an der Abzweigung nach Krakaudorf vorbei und bleibt auf der B96. Nach einem guten Kilometer geht rechts eine Straße bergauf, die mit „Prebersee“ beschildert ist. Vorerst geht es noch sanft bergauf, nach 2,5 km ist Unteretrach, bei leicht anziehender Steigung einen Kilometer später Oberetrach erreicht. Es erfreut uns der Ausblick auf die nördliche Talseite, wo sich das malerische Krakaudorf befindet. Vorbei an wenigen Häusern führt nun der Weg teils sogar leicht bergab über Krakauschatten vorbei an der Abzweigung zum Schattensee. Sehenswert ist der Ausblick auf den Preber, der höchsten Erhebung der Umgebung. Bei Kilometer 8 vereinigt sich die Straße mit der unten beschriebenen Variante über Krakaudorf.

Hier beginnt nun die eigentliche Anfahrt zur Passhöhe, für die aber nur noch knappe 300 Hm verbleiben. Die schmale Straße schlängelt sich bei moderaten Steigungen, die aber immer wieder von kurzen steileren Stücken unterbrochen werden, in das immer enger werdende Tal. Die ganze Zeit begleitet uns ein munterer Bach, der in der Not Kühlung verspricht – allerdings hatte es bei meiner Befahrung minus 8°C, so dass eher das Problem schnell auskühlender Gliedmaßen im Zentrum des Interesses stand. Einige Viehgitter (gezählt habe ich sechs Stück) bergen Gefahrenpotential für die Abfahrt, ein Warnschild verlangt übervorsichtig sogar von bergauf fahrenden Radlern das Absitzen. Nach ungefähr 3 km erreicht man ein flaches Almgebiet und überquert die Grenze zum Bundesland Salzburg. Die letzten ca. 1,5 Kilometer zur Ludlalm sind fast flach und mittlerweile wurde auch hier ein Asphaltbelag aufgezogen. Der See selbst ist schön gelegen und sicherlich sehenswert – allerdings war er bei der Befahrung, wie auch der obere Teil der Straße und überhaupt die ganze Gegend, unter einer dicken Schnee- und Eisschicht verborgen.


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Von Irrer Läufer – Wir starten aus Richtung Scheifling kommend am Ortsende von Seebach an der Abzweigung von der B96 Richtung Krakaudorf. Nach ca. 300 Metern beginnt schon die härteste Steigung des ganzen Anstiegs – in mehreren Serpentinen werden auf knapp eineinhalb Kilometern 160 Hm gutgemacht, mit Spitzen von 16 %. Hat man dieses Hindernis überwunden, führt der weitere Weg nur mehr leicht steigend bis in das „schönste Gebirgsdorf 2004“ – Krakaudorf.

Nach dem Ortsende fährt man auf teilweise schlechtem Asphalt an der nördlichen Talseite mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge hügelig 5 km bis nach Krakauebene auf 1270 m Höhe. Bis hierher haben wir etwa die Hälfte des Anstiegs und damit knapp 400 Hm geschafft. Nach Krakauhintermühlen gibt es eine kurze Zwischenabfahrt, an deren Ende man auf die Straße aus Krakauschatten trifft. Der weitere Anstieg verläuft auf dieser Strecke.

Dem Quäler empfehlen wir diese Variante, erstens wegen des steilen Anstiegs zu Beginn und zweitens wegen der besseren Aussicht. Auch ist die Asphaltqulität auf der Südseite des Tales noch schlechter.


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