Route forestière du Daumen-Linsenthal (455 m)
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DLRF: 2
Route forestière du Daumen-Linsenthal (455 m)
Vogesen, Alsace (Elsaß).An der Stelle, an der Falkensteiner Bach und Zinsel die nördlichen Vogesenberge verlassen und in die elsässische Ebene eintreten, befinden sich auch die höchsten Erhebungen dieses interessanten, kleinen Gebirges: der Große Wintersberg mit 581 m und das Wasenköpfel mit 526 m Höhe.
Der kleine Bergkeil zwischen den beiden genannten Tälern wird von einer reizvollen, einspurigen Forst- und Ausflugsstraße erschlossen, von der aus man Sehenswürdigkeiten wie die Große Arnsburg, den Wasenköpfel-Turm oder die Wasenburg erwandern kann. Für den Rennradfahrer bietet sie mit insgesamt rund 300 m Höhenunterschied einen der wenigen längeren und steilen Anstiege in der Region.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot 

Liste der Auffahrten
| Auffahrt von Zinswiller | 4,5 km | 267 Hm | ![]() | ![]() |
Auffahrt von Zinswiller 4,5 km / 267 Hm

Ausgangspunkt für eine Befahrung im Uhrzeigersinn ist das kleine Dorf Zinswiller (181 m Höhe). Die Zufahrt erfolgt von Niederbronn-les-Bains und Oberbronn (dem Endpunkt der Ringstraße) über die gut ausgebaute D28.Der Standort eines großen metallverarbeitenden Betriebes der Firma De Dietrich liegt noch ganz in der Ebene, umgeben von Wiesen, Feldern und Obstbäumen. Wie eine Wand ragt im Norden die Kante der Sandsteinberge auf – vollkommen übergangslos und steil.
Wir verlassen Zinswiller auf der D141 in Richtung Baerenthal und rollen eben zwischen der Eisengießerei und einem idyllischen Forellenteich auf den Taleinschnitt zu. Hinter dem Ziegelberger Forsthaus befinden wir uns unvermittelt im Wald und radeln entlang der träge dahin fließenden Zinsel noch etwa 1 km flach taleinwärts. An einem etwas freieren Platz mündet von rechts das Linsental ein (188 m Höhe), und genau hier biegen wir von der Hauptstraße ab.
Die ersten 1,2 km der Forststraße verlaufen im Talgrund und sind mit 4 % relativ flach. Leider ist die Asphaltqualität hier unten sehr bescheiden, und man wird Mühe haben, sein schmalreifiges Gefährt durch die Schlaglöcher und Sandhaufen zu lavieren. Dies ändert sich jedoch mit Erreichen des in tiefer Waldeinsamkeit gelegenen Étang du Linsenthal – urplötzlich ist der Belag von bester Güte. Dies ist allerdings auch gut so, denn nach der markanten Haarnadelkurve zieht die Steigung merklich an und erreicht auf dem nächsten 800 m runde 10 %.
Nach einem kleinen Sattel ist das steilste Stück geschafft, und das Sträßchen schlängelt sich die restlichen 2,5 km bis zum Hochpunkt mit gleichmäßig 5 % am Berghang entlang. Lichtungen und Kahlschläge erlauben immer mal wieder hübsche Ausblicke über einsame Waldberge und -täler.
Eine kleine Wiese mit Parkplatz markiert den höchsten Punkt der Straße – kein Schild, keine Bank, nichts was zum Verweilen einladen könnte, es sei denn, man ist gekommen, um der nah gelegenen Ruine der Großen Arnsburg einen Besuch abzustatten. Den meisten wird dies jedoch mangels geeignetem Schuhwerk nicht möglich sein, und so flitzen wir auf unserem Sträßchen knappe 50 Höhenmeter hinunter zum Waldsattel des Col du Holdereck (408 m Höhe), gewinnen den benachbarten, etwas höheren, aber genauso unscheinbaren Col de l'Ungerthal (436 m Höhe) und werfen uns in die Abfahrt.
Dabei sollte man Vorsicht walten lassen: der Belag ist ziemlich rau, die Einfahrt nach Oberbronn steil und eng und das mörderische Kopfsteinpflaster in der Ortsdurchfahrt ein echter Belastungstest für Mensch und Material.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot 





