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Route forestière du Daumen-Linsenthal (455 m)

CIMG0638.

Auffahrten

Von bruchpilot – Ausgangspunkt für eine Befahrung im Uhrzeigersinn ist das kleine Dorf Zinswiller (181 m Höhe). Die Zufahrt erfolgt von Niederbronn-les-Bains und Oberbronn (dem Endpunkt der Ringstraße) über die gut ausgebaute D28.
Der Standort eines großen metallverarbeitenden Betriebes der Firma De Dietrich liegt noch ganz in der Ebene, umgeben von Wiesen, Feldern und Obstbäumen. Wie eine Wand ragt im Norden die Kante der Sandsteinberge auf – vollkommen übergangslos und steil.
Wir verlassen Zinswiller auf der D141 in Richtung Baerenthal und rollen eben zwischen der Eisengießerei und einem idyllischen Forellenteich auf den Taleinschnitt zu. Hinter dem Ziegelberger Forsthaus befinden wir uns unvermittelt im Wald und radeln entlang der träge dahin fließenden Zinsel noch etwa 1 km flach taleinwärts. An einem etwas freieren Platz mündet von rechts das Linsental ein (188 m Höhe), und genau hier biegen wir von der Hauptstraße ab.
Die ersten 1,2 km der Forststraße verlaufen im Talgrund und sind mit 4 % relativ flach. Leider ist die Asphaltqualität hier unten sehr bescheiden, und man wird Mühe haben, sein schmalreifiges Gefährt durch die Schlaglöcher und Sandhaufen zu lavieren. Dies ändert sich jedoch mit Erreichen des in tiefer Waldeinsamkeit gelegenen Étang du Linsenthal – urplötzlich ist der Belag von bester Güte. Dies ist allerdings auch gut so, denn nach der markanten Haarnadelkurve zieht die Steigung merklich an und erreicht auf dem nächsten 800 m runde 10 %.
Nach einem kleinen Sattel ist das steilste Stück geschafft, und das Sträßchen schlängelt sich die restlichen 2,5 km bis zum Hochpunkt mit gleichmäßig 5 % am Berghang entlang. Lichtungen und Kahlschläge erlauben immer mal wieder hübsche Ausblicke über einsame Waldberge und -täler.
Eine kleine Wiese mit Parkplatz markiert den höchsten Punkt der Straße – kein Schild, keine Bank, nichts was zum Verweilen einladen könnte, es sei denn, man ist gekommen, um der nah gelegenen Ruine der Großen Arnsburg einen Besuch abzustatten. Den meisten wird dies jedoch mangels geeignetem Schuhwerk nicht möglich sein, und so flitzen wir auf unserem Sträßchen knappe 50 Höhenmeter hinunter zum Waldsattel des Col du Holdereck (408 m Höhe), gewinnen den benachbarten, etwas höheren, aber genauso unscheinbaren Col de l'Ungerthal (436 m Höhe) und werfen uns in die Abfahrt.
Dabei sollte man Vorsicht walten lassen: der Belag ist ziemlich rau, die Einfahrt nach Oberbronn steil und eng und das mörderische Kopfsteinpflaster in der Ortsdurchfahrt ein echter Belastungstest für Mensch und Material.
Anmerkung: Im Februar 2014 war auch der untere Teil der Auffahrt mit hervorragendem Asphalt ausgestattet. Somit ist diese Anfahrt auch sehr gut als Abfahrt geeignet, und damit eine Alternative zur holprigen Abfahrt nach Oberbronn.
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Von paelzman – In Oberbronn beginnen wir in der Ortsmitte, just dort, wo das Kopfsteinpflaster am schlimmsten zu sein scheint. Die Hauptstraße knickt hier an einem nett aussehenden Restaurant leicht nach links ab, und wir halten uns geradeaus, den nahenden, sehnlichst herbei gesehnten Asphalt fest im Blick.
Der erste Kilometer ist nun zugleich der anspruchvollste. Mit etwa 10 % steigt die etwas holprige Straße an, und wir durchfahren zwei enge Kurven, die uns bei der Abfahrt harte Bremsmanöver abverlangen.
Die nächsten 2,5 km werden nun die 5 % nicht mehr überschritten, und wir können die herrlich idyllische Landschaft der Nordvogesen genießen. Der Charakter der Auffahrt ähnelt nun der Alternative aus Zinsviller. Leichtes Hochkurbeln in einsamer unberührter Landschaft... viel mehr kann man nicht verlangen!
Nach insgesamt 3,8 km erreichen wir schließlich den Col de l’Ungerthal, ohne dass uns hierauf hingewiesen wird. Die Straße fällt nun für etwa 500 m leicht ab bis zum Col d’Holdereck, den wir ebenfalls nicht wahrnehmen. Beide Pässe bestehen lediglich aus Kreuzungen von mehreren Waldwegen.
Eine letzte kurze und dennoch steile Rampe folgt noch, dann erreichen wir den Hochpunkt. Was folgt ist nun die Abfahrt, die keine allzu großen Schwierigketen darstellt, aber trotzdem mit entsprechender Vorsicht gefahren werden sollte.

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00:21:14 | 19.07.2023
Mainfränkin
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