Schneeberg (Fichtelgebirge) (1051 m)

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Schneeberg (Fichtelgebirge) (1051 m)

Fichtelgebirge, Bayern.
Auf dem Schneeberggipfel. Im Vordergrund der Aussichtsturm ("Backöfele"), im Hintergrund der ausgemusterte Radarturm
Der Schneeberg bildet mit 1051 Metern Höhe die höchste Erhebung des Fichtelgebirges. Seine Gipfelregion war bis 1990 militärisches Sperrgebiet und der Turm mit der Radarstation das Wahrzeichen des Berges.
Dieser Tatsache verdankt der Schneeberg eine Besonderheit: Eine asphaltierte, gut ausgebaute Straße führt bis zum Gipfel, und somit bleibt es nicht nur Mountainbikern vorbehalten, sich dort hinauf zu quälen.
Für die Beschreibung danken wir Mathias_Trebgast Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt ab Bischofsgrün5 km450 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Westanfahrt ab Bischofsgrün  5 km / 450 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt ab Bischofsgrün
Der Autor gönnt sich das etwas zweifelhafte Vergnügen an einem sonnigen, warmen Spätsommertag. Als Startort bietet sich Bad Berneck an (die Anfahrt vom Heimatort des Autors, Trebgast, verläuft völlig flach und muss nicht beschrieben werden). Dieser bis zur Wende blühende Kurort ist heute weitgehend tot, liegt aber bezaubernd tief eingeschnitten in einem Tal. Dort verläuft auch der Weißmain-Radweg, der einen bis zum alten Bahnhof Bischofsgrün bei der Glasermühle führt. Dieser über 10 Kilometer lange Radweg auf der früheren Bahnstrecke führt ständig leicht bergauf, ist voll asphaltiert, verläuft fast komplett im Wald und lässt sich hervorragend befahren.
Nach einem kurzen Stück auf der B303 (Vorsicht! Enormes Verkehrsaufkommen, vor allem LKWs) biegt man rechts nach Bischofsgrün ab. Auf etwa einem Kilometer steigt die Strecke hier erstmals richtig an – leider verliert man die meisten der eben erstrampelten Höhenmeter durch eine Abfahrt am Ende des Luftkurortes wieder.
Hier zeigt sich auch erstmals das Ziel: Der 1051 Meter hohe Schneeberg.

Der geneigte Radler steht also nun vor der Aufgabe, auf den verbleibenden fünf Kilometern gut 450 Höhenmeter zu meistern. Anfangs ist die Steigung noch erträglich: Vorbei am Hotel Kaiseralm, über die B303 – eine einstmals gefährliche Kreuzung wurde hier komplett entschärft und durch eine Überführung ersetzt – erreicht man schnell die Höhenklinik. Kurz dahinter biegt man dann in die eigentliche Gipfelstraße ein. Diese hat auf 3,5 Kilometern Länge fast durchwegs eine Steigung von über 10 Prozent – besonders unangenehm bleibt mit ein Stück im Mittelteil in Erinnerung: kerzengerade, mindestens 15 % Steigung.
Doch auch das ist irgendwann geschafft, dann wird es wieder etwas flacher, und man erreicht durchgeschwitzt den Gipfel. Vom Aussichtsturm, dem so genannten Backöfele, der einen zugegebenermaßen nicht sehr vertrauensvollen Eindruck vermittelt, bietet sich ein phantastischer Ausblick Richtung Frankenwald, Steinwald und sogar zum Erzgebirge.

Bei der Abfahrt muss man aufpassen, verleiten doch die langen Geraden zu hohen Geschwindigkeiten.

Wer nach diesem Gipfelsturm auf den Geschmack gekommen ist, dem sei eine Weiterfahrt über Weißenstadt auf den Waldstein (auch hier führt eine Straße bis fast zum Gipfel) empfohlen. Auf dem Rückweg lädt der Weißenstädter See zur Rast und auch zum Baden ein, wenn das Wetter entsprechend ist.
Für die Beschreibung danken wir Mathias_Trebgast Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.vscool Mail an Absender0 h 28 m 00 s15.08.2009
2.Schnicka Mail an Absender0 h 30 m 00 s12.05.2010
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Rainer Mail an Absenderohne Zeit11.10.2008
MartinL Mail an Absenderohne Zeit16.07.2010
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fränky Mail an Absenderohne Zeit29.09.2009
marco78 Mail an Absenderohne Zeit09.08.2007
Siegmar_Erbendorf Mail an Absenderohne Zeit31.07.2009
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