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Sella Chiampon (790 m)

der schmale Weg aus Südostern zum Pass

Auffahrten

Von gws – Zum untersten Teil der Auffahrt von Pozzis bzw. San Francesco bis zur SP1 und weiter zur Abzweigung der kleinen Gemeindestraße zu unserem Pass kann ich leider keine Aussage machen, denn wir sind von der Sella Chianzutan hierher gekommen. Es fehlen somit ca. 100 Hm in dieser Beschreibung. Kommt man über die SP1 von San Franceso, macht man sogar noch etwas über 300 Hm bis zum Abzweig oberhalb von Pozzis.
Danach gilt jedenfalls, wer es wildromantisch und einsam liebt, für den ist diese Strecke goldrichtig. Bei der von uns gewählten Zufahrt haben wir schon sehr daran gezweifelt, dass die in unserer Karte dünn und weiß eingezeichnete Straße überhaupt existiert. Da war außer Wald, Bach und einer Felswand nichts zu erkennen. Hätte in der letzte Kehre nicht doch noch ein eindeutiges Straßenschild den Weg gewiesen, dann wären wir wohl nie auf die Idee gekommen, diese Straße zu wagen. Es hat sich dann aber gezeigt, dass die Strecke durchgehend rennradtauglich ist, auch wenn immer mal wieder grober Sand, kleinere Steine und auch ein paar Schlaglöcher den Asphalt ”verzieren”.
Die Auffahrt selbst bietet keine große Anstrengung, flach oder sanft ansteigend fahren wir zu Beginn meist zwischen dem steil aufragenden Nordhang und dem Wald in Richtung Osten. Nach ca. 2,8 km beschreiben wir einen weiten Boden nach Norden. Hier steht dann auch ein Schild, das ich als Passschild interpretiert habe, auch wenn hier noch nicht der höchste Punkt der Strecke erreicht ist. Beim Schild kommen wir aus dem Wald in das großteils freie Gelände des Hochtals. Wir folgen der Straße weiter im Wechsel aus flachen Passagen und leichten Anstiegen, bis wir nach 5,9 km und knapp 100 Hm (gerechnet ab der Abzweigung oberhalb von Pozzis) bei einer Brücke den höchsten Punkt erreichen.
War diese Zufahrt hierher wenig fordernd, so ist bei der folgenden Abfahrt auf jeden Fall Vorsicht geboten. Diese startet zwar ganz harmlos und relativ flach solange wir noch am Hochplateau sind. Dann fällt die Straße aber steil, kurvig und wieder eng an die hier nahezu senkrechten Felswände geschmiegt ab (knapp 20 % werden immer wieder erreicht, kurzzeitig auch deutlich darüber). Die Straßenbegrenzung hin zum tief unten durch die Schlucht rauschenden Bach wirkt auch nicht gerade vertrauenserweckend. Hat man erst einmal die erste der vier ganz engen Kehren erreicht (so nach ca. 800 Hm Steilabfahrt), ist aber das Gröbste ausgestanden.

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Von gws – Ich habe diese Strecke nur als Abfahrt „genossen“ und bin schon gespannt, wie diese Strecke bergauf empfunden wird. Jedenfalls wünsche ich jedem der da hinauffährt schon jetzt ein herzliches „Servus die Wadeln“.
Andererseits ist dieser Anstieg für alle, die in der Lage sind den nur knapp 17 Kilometer Luftlinie entfernten Monte Zoncolan zu bezwingen, wohl nicht viel mehr als eine Auflockerungsübung.

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