Steinplatte (1666 m)

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Steinplatte (1666 m)

Alpen, Tirol, Salzburg.
Warnung bei der Abfahrt.
Die Straße zur Steinplatte ist eine Mautstraße im gleichnamigen bekannten Skigebiet, die man am besten mit kurz, aber (äußerst) knackig beschreiben kann, eben in true tyrolean fashion. Im Herbst 2006 war der letzte Teil der Straße bis zur Station auf 1666 m Höhe frisch asphaltiert. Den Österreichern ist aber durchaus zuzutrauen, dass der Schotterweg bis zum Gipfel auf 1869 m Höhe ebenfalls noch für uns asphaltiert wird – einfach ausprobieren.
Waidring befindet sich an der Hauptverbindung von Kitzbühel bzw. St. Johann in Tirol nach Bad Reichenhall und Salzburg, also nahe der Grenze zu Deutschland und zum Salzburger Land.
Die Straße ist in zwei Abschnitte zu unterteilen, der erste Teil bis zum sogenannten Gasthaus Steinplatte auf 1376 m Höhe ist auf angenehm breiter Straße permanent gnadenlos steil, wobei man danach den Rest dann in relativ normalen Steigungsprozenten auf einem schmaleren Sträßchen zurücklegt.
Die Bewertung ist hier etwas schwierig, da das wirklich brutale Stück nur etwa 4 km lang ist, man fährt hier nicht stundenlang bergauf – im Vergleich zu den benachbarten Anstiegen sind trotzdem 5 Härtepunkte vertretbar.
Kombinierbar z.B. mit dem bekannt harten Kitzbüheler Horn, der Straße zur Loferer Alm, der Winklmoosalm, dem Hirschbichl oder anderen Anstiegen der Gegend.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Waidring7,2 km885 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne

Südanfahrt von Waidring  7,2 km / 885 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Waidring
Der Startpunkt liegt ein wenig außerhalb von Waidring Richtung St. Johann in Tirol. Vom Kitzbüheler Horn kommend empfiehlt sich die Straße über den kleinen Sattel des Pillersees (recht verkehrsarm). Die Gegend ist auch mit Radwegen durchsetzt, welche allerdings zum Teil recht giftige kurze Anstiege haben.
Die Straße ist recht einfach zu finden an einer „größeren” Kreuzung der Hauptstraße. Von St. Johann kommend biegt man auf ca. 780 m Höhe links ab. Zunächst noch durch ein Wohngebiet steigt die Straße für die ersten Meter in einer langen Rechtskurve locker an, bevor wir in den Wald fahren und nach einer Kehre die Mautstation sehen. Ab hier wird einem nichts mehr geschenkt. 15 % lachen uns vom Verkehrsschild entgegen – nur leider ist das nicht die Maximalsteigung, sondern eher der Durchschnitt des ersten Teils. Die lange Gerade bis zu den ersten Kehren ist bestimmt ca. 16 % im Schnitt steil und scheinbar endlos.
Nach ungefähr der Hälfte des ersten Teils beginnen dann die insgesamt sechs Kehren bis zum Gasthaus. Es wird eigentlich nicht wirklich flacher, aber durch die Kehren etwas abwechslungsreicher. Die Steigung nähert sich auch ab und zu der 10 %-Marke, so dass man hier ein „wenig verschnaufen” kann.
Nach 4 km ist dann der erste Teil (übrigens komplett im lichten Wald) zum Glück geschafft, und wir stehen auf einer großen asphaltierten Fläche mit Gasthaus (2006 war Baustelle) und Informationstafel. Eigentlich sollte hier Schluss sein, aber rechts sieht man überraschend ein weiterführendes Sträßchen (beim „Durchfahrt verboten”-Schild). Ausgepumpt wird der Weg ausprobiert und es geht sofort wieder bocksteil weiter, zum Glück nur für ein kurzes Stück. Dann wird es eben, und man passiert die Stallenalm, wo lauthals die allseits beliebte Gaudimusik zum Besten gegeben wird – holeridudödeldu.
Danach geht es bei relativ humanen Steigungen etwas unregelmäßig auf kurvigem Sträßchen weiter bis zur Seilbahnstation auf 1666 m Höhe, die 10 % werden nur ab und zu noch leicht überschritten – nach den vorausgegangenen Kilometern die reinste Erholung, bis man schließlich die Station erreicht, wo der Asphalt endet.
Die Aussichten sind toll in Richtung wilder Kaiser, Loferer Steinberge und Umgebung, bei der einbrechenden Dunkelheit war soviel aber nicht mehr zu erkennen, die letzten 2 km sind aber nicht mehr im Wald.
In reinen Zahlen ausgedrückt hat man im Steilstück ca. 4 km bei durchschnittlich ca. 14–15 % zu bezwingen (Maxima vielleicht annähernd 20 %), der zweite Teil dann noch ca. 3 km bei ca. 9 % im Schnitt – macht kombiniert 7 km bei 12,5 %. Wenn man vom Kitzbüheler Horn kommt, ist das Teil ein echter Killer (4 km können verdammt lang sein). Eine gute Übersetzung ist unbedingt zu empfehlen, sonst macht es wirklich gar keinen Spaß mehr.
Bei der Abfahrt sollte man sich bei der unteren Geraden auf keinen Fall verleiten lassen, lange nicht zu bremsen, bei dem Gefälle wird man viel zu schnell.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: nik0506 Mail an Absender0 h 51 m 35 s10.09.2011
Mittlere Zeit: Frank1965 Mail an Absender0 h 54 m 50 s16.11.2009
Langsamste Zeit: 1 h 05 m 00 s16.07.2009