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Fehler: Pass nicht gefunden

Tista (726 m)

Bali.
An Plantagen vorbei.
Entscheidend für die Frage, wo man auf Bali Fahrrad oder gar Pässe fährt, sind viel weniger landschaftliche oder die Verkehrswege betreffende Belange als die Verfügbarkeit halbwegs tauglicher Fahrräder. Wer also nicht sein eigenes Fahrrad im Gepäck hat und auf den Verleih von Fahrrädern (nach bicycles, nicht nach bikes fragen, sonst bekommt man nur Zündschlüssel und Motorradhelm ausgehändigt) angewiesen ist, fährt dort, wo er die besten Räder bekommen kann.
Eine sicherlich positive Ausnahme bilden die Puri Dajuma Cottages in Pekutatan an der Südwestküste nahe dem Medewi Beach, wo mehrere sehr gut gewartete MTBs bereitgehalten werden. Allein diese begünstigte Situation erklärt die Beschreibung des kleinen Ortes Tista als ersten QD-Pass auf Bali.
Im Gegensatz zum Großteil der balinesischen Gebirge handelt es sich bei dem sich im Westen der Insel auf bis zu knapp 1600 m erhebenden Gebirge nicht um eins vulkanischen Ursprungs. So gibt es auch keine markanten Kegel, deren Hänge man möglichst hoch erkunden könnte, sondern eine kompliziertere Gebirgsstruktur, in der auch die Festlegung von Pass- und Hochpunktsmarken nicht ganz eindeutig ist.
Fakt ist, dass Tista durch seine exponierte Lage und mindestens vier Anfahrten, von denen mindestens drei an der Südwestküste Balis starten, einen sinnvollen Hochpunkt darstellt, der zudem durch recht geringe Verkehrsbelastung ein lohnenswertes Radausflugsziel in der tropischen Hitze Balis darstellt.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestauffahrt von Pekutatan17,1 km722 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südauffahrt über Pangeragoan13,8 km836 HmSchön: 4 SterneHärte nicht bewertet
Südsüdwestliches Rampeninferno12,6 km819 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne

Südwestauffahrt von Pekutatan  17,1 km / 722 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Pekutatan
Die wohl typischste und deswegen auch meist befahrenste Auffahrt nach Tista startet im Küstenort Pekutatan. „Meist befahren“ ist dabei relativ zu verstehen, denn so störend ist der im Wesentlichen aus Mopeds und kleinen Nutzfahrzeugen bestehende Verkehr dann auch nicht. Mehr zu schaffen macht mit Sicherheit die Hitze, wegen der man ja aber vermutlich nach Bali gekommen ist. So bringen einen bereits die meist deutlich unter 10 % Steigung ganz gut ins Schwitzen.
Entlang der kompletten Strecke stehen immer wieder Häuser, die sich aber vom Ortsfremden keiner konkreten Ortschaft zuordnen lassen. Dahinter befinden sich diverse Plantagen, vor allem zum Anbau von Bananen.
Der Höhepunkt im nicht-topographischen Sinne befindet sich auf halber Strecke mit dem heiligen Bunut-Bolong-Baum. Bunut steht wohl für eine Art Feigenbaum und Bolong bedeutet schlicht Loch, wobei es sich bei dem Loch um eine Öffnung am Boden handelt, die groß genug ist, dass die zweispurige Straße durch den Baum geführt werden konnte.
Kurz nachdem die südsüdwestliche Rampenauffahrt von rechts einmündet, wird der höchste Punkt in Tista erreicht, von wo aus es wenige Meter bergab zum mit einem tempelartigen Portal auffallenden Abzweig nach Pangeragoan und damit dem Ende der Auffahrt geht.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit10.06.2011
Dracho Mail an Absenderohne Zeit10.06.2011

Südauffahrt über Pangeragoan  13,8 km / 836 Hm Schön: 4 Sterne Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt über Pangeragoan
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Highscores

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Südsüdwestliches Rampeninferno  12,6 km / 819 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südsüdwestliches Rampeninferno
Hinweise auf Tista darf man am völlig unauffälligen Startpunkt dieser Auffahrt an der Küstenhauptstraße östlich von Pekutatan nicht erwarten. Wahrscheinlich ist es auch besser so, denn diese Straße hat schon etwas abenteuerlichen Charakter. Dass sie hier zu finden ist, verdanken wir einmal mehr dem Google-Maps-Datenpfleger, der es für sinnvoll hielt, die Straße in den Datenbestand aufzunehmen.
Doch eins nach dem anderen. Harmlos fängt sie an und führt schon bald in schwächer besiedelte Gegend, zwischen Palmen und Plantagen hindurch, wobei sie immer wieder schöne Blicke auf die Hänge der Umgebung bietet. Von Beginn an ist sie das, was für europäische Verhältnisse als einspurig bezeichnet werden würde. Der Asphalt ist nicht immer in bestem Zustand, das gilt vor allem, je weiter wir uns von der Küste entfernen. Es dauert nicht lange, bis sich die erste kurze, aber weit in den zweistelligen Steigungsbereich führende Rampe in unseren Weg stellt. Wer es geschafft hat, sich ein Rennrad auf Bali zu organisieren, sollte diese Rampe genießen, denn so viele werden nicht mehr kommen, die fahrbar zu bewältigen sind. Besonders unerfreulich sind die häufigen Zwischenabfahrten nach überstandenen Rampen. Kaum zu glauben, dass die für gewöhnlich doppelt und dreifach besetzten und überpackten Mopeds alle Steigungen schaffen, obwohl diese abschnittsweise bis etwa 30 % oder darüber reichen. Auch mit Mountainbikes kommt man hier problemlos an seine Grenzen und muss nebenher noch die Kinder am Straßenrand freundlich grüßen, die einem nicht selten beweisen müssen, dass sie kurzzeitig schneller rennen als die Touris bergradeln können. Und als würde das nicht genügen, rennt bei jedem zweiten Haus ein Straßenköter sein Revier mit ab, um den Tollwut-fürchtenden Mitteleuropäer einzuschüchtern.
Irgendwann endet die Tortur trotzdem, man biegt nach rechts auf die Hauptstraße ein und befindet sich bald am Ziel in Tista.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011
Dracho Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011