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Regionsbeschreibung

Deutschland – ein Land der Pässefahrer?


Über 1500 Einträge im Passlexikon – zumindest hier auf quaeldich.de gehört Deutschland eindeutig zu den Radsportnationen ersten Ranges. Nun ja, eigentlich selbstverständlich, denn schließlich heißt das ganze ja quaeldich.de und ist zumindest ein deutschsprachiges Portal (natürlich wollen wir keinesfalls die Beiträge der Schweizer und österreichischen Freunde unter den Tisch fallen lassen). Es sollte also nicht weiter verwundern, wenn auch der eine oder andere beschreibungswürdige Anstieg in Deutschland zu finden sein sollte.

Doch was taugt Deutschland tatsächlich als Radrevier? Werfen wir also mal einen kurzen Blick auf die Geographie:

Das Nonplusultra des Rennradlers sind natürlich die großen Alpenpässe. Dabei fällt sofort auf, dass Deutschland da nicht viel zu bieten hat. Der Riedbergpass im Allgäu mit 1420 m ist der höchste Alpenpass, die Rossfeld-Höhenringstraße in den Berchtesgadener Alpen liegt mit 1560 m sogar darüber, gilt aber nicht als echter Pass. Die deutschen Pässe liegen also deutlich unter 2000 m – dennoch sind sie selbstverständlich keine Kleinigkeiten. Insbesondere im Allgäu, jedoch auch in den Oberbayerischen Alpen findet man zusätzlich auch noch jede Menge kleiner, einsamer Stichstraßen. Alles in allem muss man jedoch festhalten, dass der Deutsche Anteil in den Alpen eher eine Randerscheinung ist.

Betrachten wir Deutschland also von der anderen Seite. Im Norden haben wir die Norddeutsche Tiefebene – abgesehen von ein paar Hügeln an der Mecklenburgischen Seenplatte und in Brandenburg gibt es da nicht viel zu holen. Das heißt aber auch nicht, dass Norddeutschland komplett rennradfreie Zone ist. In Hamburg findet schließlich das einzige deutsche Pro-Tour-Rennen statt.

Bleibt also das übrig, was zwischen der Ebene und den Alpen liegt. Da wäre zum einen südlich der Donau das Alpenvorland, und der Rest der Nation gehört den Mittelgebirgen. Und auch die können sich durchaus sehen lassen. Höchster Punkt in der Mittelgebirgszone ist der Feldberg im Schwarzwald mit 1492 m, und im Schwarzwald sind auch Anstiege mit knapp 1000 Hm möglich, beispielsweise am Kandel. Jedoch auch auf der Schwäbischen Alb, im Bayerischen Wald, im Erzgebirge sowie im Harz wird die Schwelle von 1000 m Höhe überschritten. Doch auch wenn man unter dieser Marke bleibt, finden sich durchaus lohnenswerte Berge und schöne Landschaften, z.B. in der Eifel, dem Sauerland, der Rhön oder dem Thüringer Wald. Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Der größte Teil des Radsports findet also in den Mittelgebirgen statt – eine Region, die zu vielseitig und zu heterogen ist, als dass wir uns hier ausführlicher darüber auslassen wollten. Die einzelnen Regionen in der quaeldich-Welt enthalten jedoch sehr ausführliche Informationen zu Radsport, Infrastruktur, Sehenswürdigkeiten und Land und Leuten.

Es muss also nicht immer das Ausland und die Alpen sein – wer sich ein bisschen umschaut, wird eventuell auch vor der eigenen deutschen Haustür schöne Berge finden. Auch die quaeldich.de Deutschland-Rundfahrt tobt sich größtenteils in den Mittelgebirgen aus. Außerdem wäre da noch eine ganze Reihe anderer interessanter Marathons und Veranstaltungen, die es ermöglichen, auch in der Gruppe das deutsche Radrevier zu erkunden und kennenzulernen.

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