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Wir freuen uns auf eine normalisierte Rennradreise-Saison 2022! Sie ist möglich dank euch!

Col du Cucheron (1140 m)

cucheron .

Auffahrten

Von stb72 – Der Anstieg zum Cucheron teilt sich in zwei ansteigende Abschnitte, die durch einen flachen Kilometer geteilt sind. Die Maximalsteigung beträgt niemals über 10–11 %, so dass nicht allzu große Hindernisse zu überwinden sind, ganz einfach ist es aber auch nicht.
Im Startort St. Pierre d’Entremont gibt es zwei Varianten zum Cucheron, die sich erst weit oben wieder treffen, dieser Anstieg ist die Variante auf der D512 auf der östlichen Talseite. Im Dorf verläuft auch die Departementgrenze Isère–Savoie.
Vor der Fahrt zum Col du Cucheron kann man ab St. Pierre noch einen kleinen Abstecher zum Cirque de St. Même machen. In diesem Talkessel entspringt der Guiers Vif, der durch die gleichnamigen Gorges die Chartreuse verlässt. Dieser lohnende Abstecher bringt noch ca. 200–250 Hm extra, die recht locker zu fahren sind, nur im Bereich des Ortes St. Même wird es mal kurz etwas steiler. Auf der Rückfahrt hat man die Möglichkeit, ab dem Ort direkt auf die Cucheron-Straße zu queren, so dass kein Höhenverlust nötig ist.
Dieser Anstieg beginnt direkt nach dem kleinen Ort St. Pierre d’Entremont, der zweite Weg auf der D102 biegt nach rechts ab, und eine kurvige Passage bei meist 6–8 % bringt uns nach Cheveney, wo die Querung vom Cirque einmündet. Die Steigung bleibt recht konstant und führt in längerer Gerade durch den Wald bis les Vasseaux (Kilometer 4, ca. 900 m Höhe), wo dann ein flacher Kilometer folgt. Besonders in diesem Teil kommt der idyllische Charakter der inneren Chartreuse mit den typischen Wäldern und Wiesen, flankiert von den wilden Bergen, sehr schön zum Vorschein.
Nach einer Kehre beginnt dann in St. Philibert das Schlussstück, welches auf den letzten 2 km dann auch mal kurzzeitig zweistellig in der Steigung wird. In einer letzten einsamen Kehre mündet dann die D102 wieder in unsere Straße, und vorbei an einigen Parkplätzen hier oben geht es im steilsten Teil gemeinsam bis zur etwas unschönen Passhöhe. Da hier ein kleines Skigebiet beheimatet ist, sind auch einige Gebäude oben, die möglicherweise auch im Sommer bewirtschaftet sind. Prinzipiell ist das aber egal, da wir nach kurzer Abfahrt ja mit St. Pierre de Chartreuse den größten Ort der Gegend erreichen.
Wem das alles zu einfach ist, kann nach kurzer Abfahrt noch einen kurzen Abstecher in Richtung La Scia machen, da geht es wesentlich deftiger zur Sache.
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Schnellste Zeit
00:37:50 | 16.02.2019
dauphin
Mittlere Zeit
00:44:46 | 31.07.2010
kuno
Dolce Vita
00:49:00 | 06.10.2018
mausding
Von majortom – Die Auffahrt über die D102b verläuft gewissermaßen parallel zur oben beschriebenen über die D512. Schon nach 400 m ab der Ortsmitte von Saint-Pierre-d'Entremont zweigt unsere Route rechts von der Hauptroute ab. Unsere Route ist insgesamt ein wenig kürzer (7,2 vs. 8,1 km), hat aber auch ein paar Höhenmeter weniger, da man zwischendrin keine Höhe verliert.
Schon an der Abzweigung sieht man, dass die D512 nur gemächlich ansteigt, während auf unserer Nebenstrecke D102b sofort an die 10 % anstehen. Wir fahren also auf der rechten Hangseite in ein etwa 2 km langes Teilstück, auf dem die Steigung immer um die 10 % pendelt, mal leicht darüber, mal leicht darunter. Die Strecke ist kaum befahren und verläuft meist sehr idyllisch im Wald. Es werden vereinzelte kleine Siedlungen mit verstreuten Höfen befahren. Beim Weiler Le Villard nach 2,5 km hat sich die Steigung dann gelegt, und wir können entspannt weiter fahren.
Nach 6,2 km Auffahrt mündet unsere D102b wieder in die Hauptroute ein, und die letzten ca. 800 m bis zur Passhöhe verlaufen auf dieser. Hier zieht die Steigung dann sogar nochmal ein wenig an, der Hauptteil der Arbeit ist jedoch schon getan.

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Dolce Vita
Von stb72 – Dieser Anstieg beginnt in La Diat direkt am Schlusspunkt des Gorges du Guiers Mort und ist gleichzeitig Ausgangspunkt der Nordanfahrt zum Col de Porte.
Zuerst gilt es St.-Pierre-en-Chartreuse zu erreichen. Dies geschieht mittel eines steilen Kilometers bei annähernd 10 % im Schnitt, insbesondere die Doppelkehre ist steil. Im Ort – in welchem man sich stärken könnte, zumindest sofern sich denn eine Bedienung bequemt, sich zu bewegen – flacht das ganze dann für etwa einen Kilometer ab. Aber einen Blick zurück auf die Chamechaude sollte man sich trotzdem gönnen.
Der zweite Teil des Anstiegs – welcher sehr kurvenarm am Abzweig nach La Scia vorbei zum Pass führt – ist dann wieder bei ca. 8,5 % im Schnitt fordernd und ziemlich konstant. Die unspektakuläre Passhöhe bietet aber einen großartigen Blick nach Norden über die innere Chartreuse mit den typischen Wäldern und Wiesen, flankiert von den wilden Bergen in Richtung Col du bzw. Mont Granier.

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Schnellste Zeit
00:17:45 | 28.03.2019
dauphin
Mittlere Zeit
00:24:13 | 15.07.2017
pinkman
Dolce Vita
00:35:09 | 15.10.2021
mausding
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