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Großer Inselsberg (900 m)

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Kläglich verreckt

  • Reinhard, 03.04.2017, 17:46 Uhr
    Okay ... die Chance war da, eine Befahrung des Großen Inselsberges von Süden ... es musste also der mir noch nicht persönlich bekannte Steilanstieg / Wanderpfad vom Kleinen Inselsberg getestet werden.
    Zunächst lässt er sich noch ganz friedlich an, Steigungen bis ca. 18 %. Siegessicher fuhr ich also weiter, doch bald ereilte mich die Steilwand, die zudem leider leicht feucht und zum Teil mit Blättern und Nadeln bedeckt war. Keine Chance! Ich denke auch, dass es über 30 % waren. Abschnittsweise hatte ich Probleme, mit SPD-SL-Schuhplatten genug Halt zum Hochschieben zu finden! Mal sehen, was der Track dann sagt, leider hab ich die Autopause-Funktion vergessen abzuschalten, so dass es in den ganz steilen Bereichen gar keine Wegpunkte gibt, aber der Mittelwert wird aussagekräftig genug sein.
    Vielleicht versuch ich es ja irgendwann noch mal, wenn es trocken ist und ich zuvor den Weg gekehrt habe. So war ich jedenfalls knapp davor, mich zu legen, wenn ich nicht doch noch rechtzeitig aus den Pedalen gekommen wäre.

    Glück auf für alle, die es versuchen! Und wer annähernd vernünftig ist, nimmt wohl wirklich besser ein MTB.

    Bilder hab ich mal hochgeladen ... ab hier: http://www.quaeldich.de/paesse/grosser-inselsberg/bilder/?BildID=168152

    Viele Grüße, Reinhard
  • kletterkünstler, 03.04.2017, 22:06 Uhr
    Sind das weniger als 3,7 km? ;-)

    Mach dir nix draus, ich habe einst hier (unterste Auffahrt) versagt, und heute hat ein monströser rostiger Nagel auf einem dank Kiesgrube dick mit Sand und Steinen bedecktem Feldweg meinen Hinterreifen nach nur 14 km und ca. 30 min Fahrzeit zerschossen, und der war....kein Scherz....nagelneu. Natürlich bei bestem Wetter für eine schöne Abendrunde. Glücklicherweise konnte ich rasch abgeholt werden.
  • Uwe, 03.04.2017, 22:34 Uhr
    Hallo Reinhard!
    Mach dir nichts daraus. Diesen Wanderweg zu fahren ist wirklich dummes Zeug. Wenn ich nicht irre, habe ich sogar irgendwo in den Tiefen und Weiten meiner Festplatte sogar noch GPS-Daten von diesem Weg (von einen Spaziergang ohne Rad), wo ich mir damals klipp und klar gesagt habe, dass der Weg nicht in den Tourenplaner gehört. Die Pflasterstraße ist schwer genug und lässt jeden noch so gut befestigten Garmin vom Lenker fliegen. Diese Variante habe ich schon mal radtechnisch erlebt.
    Viele Grüße, Uwwe
  • Reinhard, 03.04.2017, 22:41 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    zu spät. Jetzt hab ich ihn eingesendet. Als asphaltierter Weg (wenn auch teils grob weggebröckelt) gehört er aber da schon rein, allein um Fragen nach seiner Steilheit zu klären. Wobei das 50-m-Raster im TP nicht unbedingt ausreicht, um die steilsten Stellen in korrekter Steilheit wiederzugeben.
    Schönen Gruß, Reinhard
  • Uwe, 03.04.2017, 22:50 Uhr auf Reinhard
    Hallo Reinhard!
    Mist ;-)
    Muss ich trotzdem nicht fahren. Ich hielt ihn damals für mich unfahrbar und du hast es ja jetzt selbst "erfahren". Das ist so ein Weg, den will man noch nicht mal zu Fuß auf Radschuhen rauf gehen, geschweige denn, als Fußgänger mit Handfahrzeug. Wir waren damals mit einigen Leuten zu Fuß unterwegs und da waren Mädels dabei mit solchen hilflosen Schluffen an den Füßen. Was haben die gespuckt und wir erfahrenen älteren Herren gelacht ;-)
    Viele Grüße, Uwe (Hm, irgendwann muss ich noch mal mit Rad nach Thüringen...nur wann...)
  • kletterkünstler, 04.04.2017, 01:27 Uhr auf Uwe
    Dir reicht doch ein Tag dafür ;-)
  • Uwe, 04.04.2017, 21:28 Uhr auf kletterkünstler
    Ja, das stimmt schon. Ich könnte morgens mit dem Auto hin, eine Runde drehen und dann wieder heim. Ist mir aber letztendlich zu viel Aufwand und mich würde die Autoanfahrt nerven, obwohl ich an sich sehr gerne Auto fahre. In ca. 2 Std. kann ich z.B. schon in Eisenach sein. Es gibt auch noch die Bahn, aber die macht sofort schlapp, wenn ich komme. Da habe ich nicht so gute Erfahrungen bisher ;-)
    Mit dem Rad nach Thüringen geht auch. Da brauche ich eine Etappe bis Eisenach oder etwas weiter. Das müsste aber dann schon eine mehrtägige Tour werden, wenn es Sinn machen soll. Und dann wäre noch das Risiko, bei einem Freund einzukehren und nicht wieder weg zu kommen. Denn wenn man schon mal "rüber macht", dann könnte ich z.B. nicht blind an Ilmenau vorbei fahren, wo ein guter Freund wohnt. Ist alles schon da gewesen...
    Zurück zum Thema: Der Große Inselsberg ist sehr lohnend, auch ohne Reinhards Rattenweg. Den Rattenweg kann man eher als Fußweg nutzen, wenn man mal mit dicken Schuhen unterwegs ist.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 05.04.2017, 12:25 Uhr auf Uwe
    Selbst ich bin öfters in Thüringen,sogar inklusive Thüringerberg ;-)

    https://www.vorarlberg-alpenregion.at/walsertal/region/thueringerberg/
  • Uwe, 05.04.2017, 15:50 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Da würde ich auch gerne noch mal hin kommen. Die Ecke kenne ich ja durchaus gut nachdem ich schon fast 1 Jahr meines Lebens in Form von Urlaub in Vorarlberg verbracht habe. Speziell Faschina war lange Jahre mein Standort.
    Viele Grüße, Uwe (schnell weg, ich muss aufs Rad)
  • Bergziegenmutant, 05.04.2017, 16:01 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,
    dass du in unsere Ecke so gar nicht mehr kommst, liegt hoffentlich nicht an Ulrich und mir ?!?
    Ich würde nämlich schon mal gerne ne Runde mit meinem persönlichen virtuellen Garmin GPS Daten Aufbereiter und Veredeler drehen.
    Dies eben gerne in Echt und nicht Virtuell !
    Genauso der Münchner Rechtsanwalt - der schreibt auch immer nur von "ich sollte mal ...". Und dies, obwohl ich ihn schon mit Tegernseer Helles direkt frisch gezapft bei uns gelockt habe.

    Grüße aus fast Vorarlberg, Jürgen

    P.S. Das echte Thüringen wäre glaub schon auch mal ne Radreise wert.
  • kletterkünstler, 05.04.2017, 20:30 Uhr auf Uwe
    Ich bezog mich natürlich hierauf ;-)
  • Uwe, 05.04.2017, 20:51 Uhr auf kletterkünstler
    Da kannst du mal sehen, wie ich auf meinem eigenen Schlauch sitze ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 05.04.2017, 20:56 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen!
    Du kannst dich trösten, denn es liegt weder an dir noch an Ulrich, dass ich da länger nicht war. Bin diesen Sommer mal 4 Wochen in Pfunds im Oberinntal, was auch nicht ganz die Ecke trifft, träume aber noch mal vom Silvrettapass, was ja immerhin auf einer Seite schon mal Ländle ist.
    Viele Grüße, Uwe

    Wir sollten aber jetzt hier aufhören, da wir bei den Kommentaren zum Großen Inselsberg unterwegs sind, was eventuell den seriösen Leser nerven könnte, der wirkliche Informationen sucht.
  • Cinelli09, 08.04.2017, 18:47 Uhr auf Uwe
    Ja Uwe,da trau ich mich gar nicht sagen wo ich schon wieder bin (in Südtirol,Berge suchen und gefunden).Bestes Berg-Rad-Wetter,sozusagen das Andalusien-Bergtraining für Arme ;-)

    Gruß Günter
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Schlussanstieg

  • Uwe, 23.04.2014, 20:21 Uhr
    Hallo!
    Val Tremola (letzter Besuch Sommer 2007) ist ein Kindergartenausflug im Vergleich zur Schüttelpiste zum Großen Inselsberg. Bergauf schon furchtbar, fand ich die Fahrt bergab noch schrecklicher. Meinen neuen Garmin hat es schon nach kurzer Fahrt aus dem Halter geholt und so hing der arme Kerl kopfüber in seiner Sicherungskordel über den Lenker. Ohne die Kordel (Marke Gerödelkeller) wäre es wohl das Ende seines irdischen Daseins geworden.
    Trotzdem ein absolut lohnendes Ziel, besonders wenn auch noch gute Fernsicht ist, die wir am Ostermontag leider nur begrenzt hatten.
    Viele Grüße, Uwe
  • Reinhard, 23.04.2014, 21:31 Uhr
    Hallo Uwe,
    ist ja prima, wo du dich rumtreibst!
    Bist du denn auf dem Weg zum Inselsberg auch mal diesen kleinen, supersteilen Asphaltpfad vom Parkplatz Kleiner Inselsberg aus gefahren, der die Pflasterstraße abkürzt? Der dürfte noch nicht im Tourenplaner sein. Ich bin ihn noch nie gefahren, aber weiß von ihm.
    Schönen Gruß, Reinhard
  • Uwe, 24.04.2014, 17:27 Uhr auf Reinhard
    Hallo Reinhard!
    Ich bin den kleinen Weg irgendwann mal zu Fuß rauf und runter gegangen und fand ihn schon recht kernig ;-)
    Habe aber keinen Track (vielleicht müsste ich nur danach suchen...) und keine Erinnerung, ob man ihn überhaupt fahren dürfte. An Feiertagen und an Wochenenden würde ich es aber nicht wagen, es zu testen. Dafür ist er zu schmal und dann werden die Fußgänger bockig mit allen nicht planbaren Folgen. Außerdem hat er unter den Bäumen auch grünen Schmutz, der eine Befahrung bergauf nicht erleichert und bergab eine Schlittenfahrt begünstigt.
    Von Tabarz zur Inselsberganfahrt bin ich einen schon im TP vorhandenen Weg durch eine Art Kurpark gefahren, der als Fußweg ohne sonstwas ausgeschildert ist und deshalb eher für Radler verboten ist. Wir waren aber nicht die einzigen Radler dort.
    Ich wollte schon lange einmal eine Gelegenheit finden, im Thüringer Wald eine kleine Runde zu drehen und da ich über Ostern eine mehrtägige Veranstaltung in der Gegend hatte, die Montag Vormittag endete, haben wir die Gelegenheit schnell für eine kleine Tour genutzt (gut 100 km, ca. 2200 Hm). Bisher bin ich nur in 2010 mal quer durch gekommen, weshalb es auch ganz wenige Schnipsel aus meinem Garmin im TP gibt.
    Viele Grüße, Uwe
  • tobi979, 24.04.2014, 17:42 Uhr auf Uwe
    Hallo Ihr Beiden,

    wenn Ihr wünscht, kann ich Euch den Track gerne zur Verfügung stellen. Ich bin das Teil mit dem MTB schon des Öfteren gefahren. Aber selbst dort mit recht kurzer Übersetzung ist das Teil grenzwertig - Steigung sollte so zwischen 25 und 30% liegen. Hatte leider kein Auge für die Steigung.
    Wobei grenzwertig nach dem Non-Stop Rennsteig ab Blankenstein relativ ist. Mir wurde gesagt, dass links zwischen den Felsen auch ein guter Trail fürs MTB ist. Und nein Reinhard, das Ding sollte zu heftig fürs RR sein ;)

    Gruß Tobi
  • Uwe, 24.04.2014, 18:06 Uhr auf tobi979
    Hallo Tobi!
    Ich glaube eher nicht, dass es sinnvoll ist, den Weg aufzunehmen. Man wird nach meiner Einschätzung leicht Ärger mit Fußgängern provozieren, sofern es nicht ganz klar per Beschilderung erlaubt ist, mit dem Rad da rauf zu quetschen. Runter würde ich den Weg auch nicht nehmen, da es eventuell rutschig sein könnte und dann kann man mit dem Renner nur noch mit dem Unterkiefer bremsen. Im Tourenplaner würde automatisch beim Planen einer Tour der steile Fußweg genommen, da er ja kürzer ist, und dann versuchen sich die Leute an dem Ding und bekommen Ärger, den sie nachher hier im Forum wieder abladen.
    Lieber das Gehoppel über die Pflastersteine in Kauf nehmen und den Garmin dabei gut anseilen.
    Viele Grüße, Uwe
  • sugu, 10.06.2015, 10:51 Uhr auf tobi979
    Vergangenen Sonntag hatte ich überraschend eine Gelegenheit, von Tabarz zum Inselsberg hoch zu fahren - zwar nur mit Trecker und leichtem Gepäck, aber besser als gar nicht.

    Die Abkürzung vom kleinen Inselsberg ist nicht zu verfehlen: Als Teil des Rennsteigs ist sie mit dem typschen "R" gekennzeichnet. Die gepflasterten Sackgasse von der Landstraße bis zum Gipflel hat gelitten: Auf der Hangseite ist das Pflaster relativ weit auseinander gedriftet, das die Abfahrt keinen Spass mehr macht.

    Die kurze Rampe vom kleinen Inselsberg ist da schon angenehmer zu fahren (wenn es trocken ist). Der Asphalt ist zwar gerade im steilen Stück aus wellig und an zwei Stellen ist durch den ausgewaschenen Untergrund ein 1 Meter breites Schlagloch. Zur Rampe in Bergrichtung: Von der Landstraße bis zum Parkplatz sind es nur gut 600 m, davon sind die ersten 400 m vergleichsweis flach (etwa 70 hm) bis zum Abzweig des alten Rennsteigs über die Reitsteine (S3-Abfahrt fürs MTB: teilweise verblockt, unregelmäßige, steile Stufen, Geröll, kurze Kehren). Die asphaltierte Variante umgeht die Felsen und hat auf gut 200 m mit nochmal 70 hm und drei steile Rampen. Auf den ersten zwei konnte ich auf dem Trecker noch auf der Sattelspitze sitzen bleiben (schaffe ich in der Regel bis 25%), dann habe ich mir eine Pause gegönnt und bin die letzte Rampe angegangen. Trotz der extremen Übersetzung von 20:36 musste ich in den Wiegetritt und bin 20 m vor dem Ende doch noch abgestiegen - das Gepäck hätte ich vorher wohl besser auf den Lowrider gepackt. Nach der Rampe folgt der unterste Parkplatz an der K 10.

    Zum Verkehr: Es war Sonntag vormittag mit mäßigem Ausflugswetter. Der Parkplatz gut besetzt, aber auf dem Rennsteig relativ wenige Fußgägner. Statt dessen viele MTBler, von denen aber viel schon auf dem "flachen" Stück geschoben hatten.
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