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Monti di Breglia (1035 m)

Das ist Breglia.

Auffahrten

Von AP – Vorab zwei Anmerkungen:
- Das nebenstehende Streckenprofil der Auffahrt ist hundsmiserabel und gibt die konkreten Steigungen unzureichend wieder (außer zwischen Kilometer 6 und 7,5). Der Grund ist mein Garmin, der wochenlang sprunghaft aufzeichnete. Wenn also irgendjemand irgendwann diese Strecke barometrisch abtracken sollte, bitte keine Hemmungen und Thomas und die GPS-Boys kontaktieren.
- Ich lasse den Anstieg nicht in Menaggio an der Kreuzung mit der Hauptstraße am See entlang beginnen, sondern weiter oben am Abzweig der Nebenstraße nach Loveno/Plesio/Breglia. Der Grund ist folgender: die Straße aus Menaggio hoch in Richtung Porlezza am Luganer See, von der die Straße nach Loveno etc. abzweigt, ist im Grunde genommen eine Passstraße für sich. Der Pass selbst ist nichts anderes als der höchste Punkt zwischen beiden Seen, der in Croce, dem oberen Ortsteil von Menaggio, liegt. Dieser Übergang mit seinen 180 Hm gemessen von Menaggio ist natürlich ziemlich mickrig, aber Pass ist Pass. Wer unbedingt über die Strecke vom Comer See aus bis zur Kreuzung Loveno orientiert sein will: man legt man über zwei Serpentinen und eine Kurve vom Ortskern von Menaggio aus etwa einen Kilometer mit ungefähr 50 Hm zurück. Die Straße ist recht stark befahren, und man muss immer damit rechnen, daß es Rückstau durch umständlich manövrierende Busse oder Wohnmobile gibt.

Da die Vorrede etwas länger ausfällt, machen wir es kurz mit der Auffahrt: von der Kreuzung an der Straße nach Croce aus zieht sich der Weg zu den Monti di Breglia über viele Kurven und auch ein paar Serpentinen in schneller Folge durch Loveno, Piazzo, Logo, Ligomena, Calveseglio und Plesio. Das klingt jetzt nach gesichtslosen Vororten und zubetonierter Landschaft, aber in Wirklichkeit sind es kleine Orte mit hübschen Einfamilienhäusern, zwischen denen viel Grün wächst. Eben eine typische Auffahrt, wie man sie an den dicht besiedelten Ufern des Lago Maggiore und des Lago di Como in Hülle und Fülle findet. Ausblicke auf Berge und den See gibt’s auch reichlich, die Steigung ist relativ moderat mit eventuell mal 9 % als höchstem der Gefühle.
Aus Plesio heraus kommt man an einer Wasserabfüllfabrik heraus, deren Produkt bei dem einen oder anderen Comer-See-Radler sogar in der Trinkflasche gluckert, denn man kann es in jedem Laden in Menaggio kaufen. Hinter Plesio durchfährt man das zweite Waldstück der Auffahrt (das erste ist zwischen Calveseglio und Plesio), in dem es etwas steiler wird.
Nun erreicht man denn Breglia nach 6,5 km auf ungefähr 750 m Höhe. Dort geht es links weg in ein schmales Sträßchen hinein. Es ist nicht zu verfehlen, weil die Monti di Breglia ausgeschildert sind. Der oben erwähnte Weg zum Santuario biegt wenige Meter vorher nach rechts ab und ist auch nicht zu verfehlen, weil an der Abzweigung eine Kapelle steht.
Auf dem schmalen Sträßchen, das schon bald einen ordentlich rauhen Belag aufweist, geht es ziemlich steil in den Bergwald hinein. Ziemlich steil heißt, dass auf diesem letzten Abschnitt der Auffahrt u.a. ein Kilometer mit einem Steigungsschnitt von 13 % weggequetscht werden muss. Über ein paar Serpentinen gelangt man an eine Häusergruppe, die möglicherweise schon zu den Monti di Breglia gehört, aber noch nicht das Ende der Auffahrt ist.
Es geht über enge Kurven immer höher, bis man hinter einer steilen Serpentine auf einmal Erde unter den Rädern hat. Bitte nicht entmutigen lassen, das Stück ist nicht lang und ziemlich flach! Sobald der Asphalt wieder beginnt, ist man im oberen Teil der Monti di Breglia angekommen. Der Ausblick von dort ist prächtig, und man wünscht sich, in einem der Häuser ein paar ruhige Stunden oder Tage oder Wochen zu verbringen. Der oben erwähnte Picknickplatz liegt kurz hinter dem letzten Haus. Wer noch über die 1000 m-Marke hinaus will, der sollte noch ein paar hundert Meter weiter fahren, die Straße führt durch den Wald bis zu einer Serpentine, ab der es nur noch auf Schotter weiter geht.

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