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Reichmannsdorf (708 m)

Thüringer Wald 020.

Auffahrten

Von Kletterkönig120 – Die Auffahrt beginnt in Sitzendorf, wo man die durch das Schwarzatal führende Hauptstraße verlässt und die Schwarza überquert. Die ersten Kilometer verlaufen noch ohne nennenswerte Steigungen in dem engen Tal, so dass man die beiden kleinen Siedlungen Bockschmiede und Rohrbach bald passiert hat. Nach 6,8 km, etwa einen Kilometer nach Rohrbach, wird eine Straßenverzweigung erreicht, an der man rechts abbiegt und der Beschilderung nach Meura folgt.
War bisher ein angenehmes und entspanntes Dahinrollen angesagt, steht nun auf dem folgenden Kilometer bis Meura eine kurze Kletterpartie an, denn nun liegt die Steigung konstant über 7 % und erreicht in Spitzen sogar bis zu 11 %. Wer es noch etwas steiler mag, kann auch die alte Straße wählen, die unten links abzweigt und direkt durch den Ort führt, während die neue Straße um den Ort herum führt. Nach dem Steilstück kann man erst einmal wieder locker weiteter radeln, denn die Straße verläuft nun in einem weiten Bogen auf einem Plateau um den Ort herum und passiert dabei die Pferdekoppeln eines Haflingergestüts. Von dem Plateau bieten sich schöne Ausblicke über das Schwarzatal hinweg zum Langen Berg sowie zum Fröbelturm.
Kurz darauf gelangt man nach Meura, wo von rechts ein Weg aus dem Tal der Lichte heraufführt, über den man zur Staumauer der Talsperre Leibis-Lichte und Unterweißbach gelangt. Der weitere Weg nach Reichmannsdorf dagegen ist schon zu erahnen, denn er führt direkt an den am voraus liegenden Hang sichtbaren Häusern entlang zu den Meurasteinen, dabei sind an der folgenden, kurzen Steilrampe bis zu 14 % zu überwinden.
Hat man die kleine Siedlung an den Meurasteinen erreicht, folgt eine etwa 1,5 km lange Abfahrt, bei der man rund 70 Hm verliert, bevor es schließlich wieder bergauf geht. Die restlichen 4,5 km führen nun durch ein enges, idyllisches Tal mit diversen Mühlen bergan, wobei die Steigung nicht mehr über 7 % zunimmt, so dass man ohne allzu große Mühen bald nach Reichmannsdorf gelangt.

16 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:40:50 | 14.05.2018
Espanol
Mittlere Zeit
00:51:40 | 17.07.2021
Reinhard
Dolce Vita
01:02:03 | 21.08.2021
Roadwinner
Von Velocipedicus – In der Ortsmitte Gräfenthals verlassen wir die Hauptstraße in die Brauhausgasse – parallel zur zum Marktplatz führenden Marktstraße – Richtung Reichmannsdorf/Großneundorf und Schloß Wespenstein http://www.graefenthal.de/schloss-wespenstein.aspx. Bereits auf den ersten Metern geht es ordentlich zur Sache, ein Schild warnt vor einem 15 %-igen Anstieg. Kurvenreich fahren wir auf die Schlosszufahrt zu und aus dem Ort hinaus. Die Anstrengungen werden mit 17-18 %, immerhin vor Sonne geschützt, noch härter. Ist diese erste Prüfung gemeistert, verlassen wir den Wald bei den ersten Häusern Großneundorfs und die Steigung geht auf angenehmere Werte zurück. Von Buschwerk gesäumt erreichen wir die eigentliche Siedlung aber erst 500 m später. Im Anschluss stehen die Erholung und erste Aussichtsmöglichkeiten in die schöne Umgebung auf dem Programm, ehe die nächste Steigung, wiederum im zweistelligen %-Bereich, in Angriff genommen wird. Die zu erreichende Kuppe motiviert und stimuliert das Kämpferherz. Oben angekommen gibt es wieder wunderschöne Rundumblicke. Bei leichtem Höhenverlust geht es an Gösselsdorf (km 2,9) vorbei. Die Fahrt wird welliger und unrhythmischer, mal durch Wald, mal an Wiesen vorüber. Nach einer weiteren Kuppe kommt unvermittelt Reichmannsdorf. Hier nur stur nach vorne in den Ort zu starren, wäre frevelhaft. Unbedingt sollte ein Blick zurück und nach rechts in die weite Landschaft geworfen werden, denn im Ort selbst gibt es keine Ausguckmöglichkeit mehr.
10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:19:10 | 22.08.2015
Benjamin_Breeg
Mittlere Zeit
00:21:05 | 06.10.2018
Bluefire
Dolce Vita
00:25:45 | 16.05.2020
mario20826
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Von Velocipedicus

Um diese wunderschöne Variante nutzen zu können, muss man sich an bestimmte Öffnungszeiten halten, denn die Trasse führt an einem gesicherten Staudamm vorbei.

In Unterweißbach, zugleich auch Auffahrtsbeginn zum Fröbelturm, liegt der Start in der Ortsmitte neben dem Parkplatz eines Landhotels. Am rechterhand befindlichen Pfarrbrunnen lockt eine Erquickung. Am Feuerwehrhaus lassen wir Unterweißbach alsbald hinter uns und befahren eine waldreiche Bergstraße, die über zwei Kehren Höhe gewinnt. Nach einem Kilometer geht es nach links zur Talsperre Leibis-Lichte. Der Weg ist für den allgemeinen Verkehr gesperrt, Tore und Schranken verhindern eine Weiterfahrt. (Zwei-)Radfahrer jedoch können zumindest langsam um diese Hindernisse herumfahren. Nach etwa zwei Kilometern verflacht das Gelände und bei km 2,5 biegen wir an einer Weggabelung (Feuerwehrzufahrt) links ab. Zum Staudammgelände geht es leicht abfallend. An einer weiteren Zaunanlage wartet nochmal eine Hürde, die Öffnungszeiten sind für Wanderer und Radfahrer nur zwischen 9 und 19 Uhr! Sodann passieren wir das moderne Technikgebäude (km 2,8) und überqueren die 300 Meter lange Staudammkrone, natürlich nicht ohne prüfende und staunende Blicke von der steilen Mauer. Auf der anderen Seite des Staudamms angekommen, geht es sodann gleich nach rechts am Waldrand entlang. Fjordartig schlängelt sich der wunderschöne und einsame Panoramaweg relativ flach oberhalb des Sees und bietet dabei zig Aussichtsmöglichkeiten. Nach sechs km nimmt der Weg ausgangs einer Rechtskurve einen steileren Verlauf an, der Belag stellt sich nun etwas schadhafter und löchriger dar. Am Waldausgang stellt sich nochmals ein Tor entgegen, welches den Verkehr von Meura abhält. Über die Haflingerweide, mit den entsprechenden Pferden bestückt, fahren wir auf dem schmalen Weg Meura (bekannt durch das größte Haflingergestüt Europas) entgegen, welches nach 7,5 Kilometern erreicht wird. Es geht nach rechts auf die Ortsstraße, die in Meura kurz steil aufragt und einen Omega-Verlauf nimmt. Am Gasthof zum Meuraberg verlassen wir den Ort und befahren eine Kammstraße. Es folgt an einer Linkskurve nochmals eine Ansiedlung. Hier regelt seit kurzem an einer Engstelle eine Ampelanlage den Verkehr. Überzeugenden Anwohnerangaben zufolge kommt es sehr oft zu Störungen und sehr langen Wartezeiten, das Ignorieren der Anlage wird empfohlen. Wir verlieren nun auf 1,5 Kilometern 75 Höhenmeter. Die finalen 4,5 Kilometer führen durch ein reizvolles Tal, das mit Wiesen, Nadelwäldern und Mühlen einen landschaftlichen Leckerbissen darstellt. Nach rund 14 Kilometern erreichen wir Reichmannsdorf und haben an der nächsten Kreuzung das Ziel erklommen.


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