Ascharina Vordersäss (1792 m)

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Ascharina Vordersäss (1792 m)

Alpen, Rätische Alpen, Prättigau, Graubünden.
Betonkehre und Betonfahrspuren
Ascharina Vordersäss ist, wie der Name schon sagt, eine Vorsäss oder auch Maiensäss genannte Alp. Als Maiensäss wird die untere Stufe einer Alpwirtschaft bezeichnet, die, wenn überhaupt noch genutzt, zu Beginn und zum Ende der Alpsaison mit Vieh bestückt wird. So auch unser Hochpunkt, der zum Gemeindegebiet von St. Antönien-Ascharina gehört. In der Hauptsaison befindet sich das Vieh auf der höher gelegenen Aschariner Alp auf gut 2000 m, die aber mit dem Rennrad nicht gut zu erreichen ist, da der weiterführende Weg durchgehend geschottert ist. Auch bis Vordersäss hat man schon einen Teil des Weges auf Schotterbelag zu überwinden.
Eine extra Anreise zu diesem Hochpunkt lohnt sich vielleicht nicht, aber wer sowieso hier in der Gegend Sackgassen besucht, kann sich auch an diesem Weg versuchen. Schön ist es hier jedenfalls auch.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestanfahrt von St. Antönien4,2 km397 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Nordwestanfahrt von St. Antönien  4,2 km / 397 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von St. Antönien
Wir befinden uns im Prättigau in einem Seitental in den Bergen des Rätikon auf dem Gebiet der Gemeinde St. Antönien (Slogan: Hinter dem Mond links). Von Küblis an der Hauptstraße im Prättigau haben wir schon 11,2 km mit 624 Hm bis St. Antönien hinter uns. Dort biegen wir hinter der Kirche rechts ab, verlieren zuerst einige Meter an Höhe und fahren dann in ständig wechselnder Steigung durch Ascharina bergauf. An einer Weggabelung folgen wir den gelben Wanderwegschildern nach links und fahren zuerst noch auf Asphalt ca. 12 % steil bergauf.
Wer den Ort Ascharina sucht, wird ein Problem bekommen, denn in einer von Walsern bewohnten Gegend ist die Suche nach einem Ortskern nicht so einfach. Die Walser wohnen inmitten ihrer Ländereien und sind somit klassische Streusiedler, die keine engen Dörfer haben. Nur um eine Kirche herum gibt es schon einmal eine Ansammlung einiger Häuser. Eine Folge dieser Streusiedlung ist ein weit verzweigtes Wegenetz zu jedem Haus.
Nachdem wir Ascharina verlassen haben, kommen wir über eine kleine Brücke, und es beginnt ein Stück Schotterpiste, 1,3 km lang mit 150 Hm, maximal 18 % steil. Auf diesem Schotterweg fahren wir über vier neue Brücken, die übereinander am Hang liegen.
Nach dieser Schotterpassage kommt noch ein Teilstück mit Betonfahrspuren, wie man sie hier in der Gegend häufiger antrifft. Hier wird auch kurzzeitig eine Steigung von 20 % erreicht.
Die Alp besteht aus einer großen, neuen Stallanlage und einem Wohngebäude. Gastronomie gibt es hier nicht, aber immerhin einen Brunnen.

Eine Weiterfahrt war für uns keine Option, obwohl die Gegend uns gereizt hätte, weiter zu fahren. Auf dem weiteren Weg ist auch kein rennradtauglicher Belag zu erwarten. Nach der Abfahrt zur „Hauptstraße“ in Ascharina haben wir auch eine Weiterfahrt nach links (also talauswärts) ausprobiert. Die Straße endet aber unvermittelt nach knapp 2 km in einer Hofeinfahrt auf ca. 1370 m.

Für die Auffahrt nach Vordersäss gibt es drei Härtesterne plus einen für den steilen, teilweise losen Schotter.

Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Uwe Mail an Absenderohne Zeit19.07.2009
Benni Mail an Absenderohne Zeit19.07.2009