Berg La Clouse (290 m)

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Berg La Clouse (290 m)
Kosenberg

Le Pays d'Herve, Wallonien.
Der Berg La Clouse befindet sich nur wenige Kilometer östlich des etwa 4000 Einwohner zählenden Ortes Aubel in der gleichnamigen Gemeinde und der Provinz Liège. Bekannt sein dürfte die Gegend für die Produkte ihrer Nahrungsmittelindustrie. Dazu zählen Großschlachtereien, fleischverarbeitende und käseverarbeitende Betriebe sowie die Herstellung von Cidre, Bier und Apfelkraut (der sogenannte Sirop de Liège). Diese Produkte werden weltweit exportiert, aber auch auf dem heimischen Markt im Ortskern von Aubel angeboten.
Touristisch interessant dürfte insbesondere die imposante Abtei Val Dieu im Tal der Berwinne sein. Ein weiterer Blickfang sind die Streuobstwiesen, die das weite Tal beherrschen.
Der Berg La Clouse wurde als Kosenberg im Jahre 2007 erstmals in den Parcours des niederländischen Jedermannradklassikers Limburgs Mooiste aufgenommen und wohl aufgrund der positiven Resonanz und der sportlichen Herausforderung im folgenden Jahr erneut in den Kurs integriert.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von Kosenberg1 km80 HmSchön: 2 SterneHart: 4 Sterne

Südauffahrt von Kosenberg  1 km / 80 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 4 Sterne

Der Ausgangspunkt des Anstiegs liegt zwischen den Dörfern Kosenberg und La Clouse. Im Zentrum von Aubel folgt man der Rue de la Station in östlicher Richtung und verlässt den folgenden Kreisverkehr geradeaus in die Route de la Clouse. Es folgt eine Abfahrt, die mit Vorsicht anzugehen ist. Zunächst ist der Asphalt zwar noch ganz frisch, in Kosenberg aber endet dieses Teilstück, und der Straßenbelag ähnelt zuweilen mehr der Oberfläche des Mondes. Hinter dem Weiler Kosenberg am Ende der Abfahrt biegt man in den Weg schräg links ein. Dort beginnt der Anstieg. Den Hochpunkt kann man schon erahnen. Wie eine Wand baut sich der Hang vor einem auf und ganz da oben, wo die Straße entlang läuft, muss man hin.
Zunächst geht es durch Weiden hindurch mit 2 bis 4 % allerdings nur mäßig bergan. Nach etwa 600 m hat man den Weiler Berg erreicht und nun wird es ernst. Die Steigung erreicht unvermittelt Werte im deutlich zweistelligen Bereich. Doch der Weg steigt immer noch steiler an und so erinnert dies an die Befahrung einer Mauer. Vielleicht wirkt der Weg auch nur aufgrund seiner Enge so extrem steil, aber 18 bis 20 % in der Spitze beträgt sie dennoch. Dabei wird das Ganze noch durch den schlechten Asphalt und v.a. Steinen und Splitt auf der Fahrbahn erschwert. Dies gilt v.a. für den Beginn des Steilstücks in Berg.
Während des steilen Teils sieht man durch die Bäume, Sträucher und das hohe Gras das Ende des Anstiegs und damit der Anstrengung nicht. Auf den letzten 200 m geht die Steigung langsam zurück, bleibt aber dennoch im zweistelligen Bereich. Erst die letzten 100 m bringen Erleichterung. Nach etwa einem Kilometer ist es dann geschafft. Auf einer Höhe von etwa 290 m trifft man auf die Straße namens Hagelstein unweit des US-Amerikanischen Soldatenfriedhofs und der Gedenkstätte von Henri-Chapelle.
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schollrich Mail an Absenderohne Zeit25.10.2009