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Boxberg (558 m)

Auffahrt via Boxberg, ach wie ist das schöööön

Auffahrten

Von tobsi – Inmitten des kleinen thüringischen Orts Rockenstuhl startet der Anstieg mit moderaten Steigungswerten. Danach steigt die Straße aus dem Ort heraus kurz mit mehr als 10 % an, um durch die zwei ersten Linkskurven den Berg hinaufzuführen. In der folgenden Geraden lässt die Steigung kurz nach, um mit Durchfahrt einer Omega-Kurve, die sich in eine Art Hohlweg hineinlegt, wieder auf über 12 % anzuziehen. Dieser Abschnitt, obwohl extrem steil, ist wunderschön und alleine schon die Befahrung wert. Nach der Omega-Kurve geht es unvermindert steil in eine Gerade und eine letzte Kehre vor einer Kuppe. Auch hier lässt der Anstieg nicht nach und verlangt alles ab.
Oben an der Kuppe angekommen, bietet sich dem Radler die Weiterfahrt nach Habel an, die sich als Abfahrt gestaltet. Wer weiter bergan radeln will, muss nach rechts zum Boxberg abbiegen. Auf schmaler Straße entlang von Hecken und Bäumen zieht die Straße geradewegs brutal bergan. Mit durchschnittlich 12 %, im Maximum allerdings 16 %, sind auf der Geraden noch 500 m zum höchsten Punkt zurückzulegen, der im Wald in einer 90-Grad-Kurve liegt. Von da an führt die Straße abfallend zum eigentlichen Ort Boxberg nach unten.

20 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:11:22 | 10.07.2011
Jan
Mittlere Zeit
00:12:02 | 10.07.2011
Josch
Dolce Vita
00:14:51 | 10.07.2011
Airborn
Von Velocipedicus – In der Ortsmitte wurde 2015 der Brunnen samt Ambiente neu gestaltet. Dieser bietet gerade an heißen Sommertagen mit seinem frischen Quellwasser eine herrliche Abkühlung. Eine rüstige über neunzigjährige Anwohnerin konnte sehr glaubhaft die Trinkwasserqualität versichern.
Herrlich erfrischt brechen wir zu unserer Fahrt aus Habel heraus in Richtung Walkes auf. Baumfrei fahren wir dabei mit rund siebenprozentigen Steigungswerten an einem weiteren Brunnen vorbei, der aber kein einwandfreies Wasser liefert. Wir lassen unsere Blicke in die Landschaft schweifen und passieren die Abzweigung zum Habelberg.
Nach 1100 Metern kommen wir an die Kante, von der es scharf von Walkes herauf geht. Hier biegen wir links ab. Auf schmalem Pfad führt unsere Route an einer Kuhweide vorbei. Hier könnte sich die Frage stellen, wer größeres Interesse am anderen hat. Mit jedem Meter wird es nun steiler und härter, die buschige bis waldige Umgebung lenkt die Konzentration nun vollends auf die Straße. In Geradeausfahrt haben wir unser Hochziel fast vor Augen, welches nach 400 Metern anstrengender Schlusssteigung im Wald erklommen wird.

25 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:11:20 | 03.04.2011
Torge
Dolce Vita
Von Velocipedicus – Unmittelbar neben Nüsterrasen verlässt man die vielbefahrene L 3174. Schlagartig geht es von nun an verkehrsfrei mit einstelligen Steigungswerten schnurgerade den Wiesenhang hinauf. Spätestens nach 700 Metern, wenn der Weiler Boxberg erreicht ist, sollte man unbedingt einen Blick zurück auf die Wasserkuppe werfen. Neben Landschaft und Aussicht kann man sich auch am Örtchen mit seinen ca. fünf Häusern und Höfen begeistern, z.B. an freilaufenden Haustieren und Kindern und noch an richtigen Misthaufen.
Der Ort ist rasch durchquert, die Steigung zieht etwas an und die Straße verläuft kurviger. Im Anschluss geht es am Waldrand, der die hessisch-thüringische Grenze bildet, entlang. Weitere 500 m später ist der Hochpunkt mit der Waldeinfahrt erreicht. Ein historischer Grenzstein mit der Beschriftung K.P. vorderseitig und G.S.W. rückseitig lässt uns staunen. Die Lösung ist Königreich Preußen und Großherzogtum Sachsen-Weimar. Dieser Grenzverlauf war metergenau auch einst die innerdeutsche Grenze.

Der Kulminationspunkt der zwei anderen Auffahrten liegt nach einer steilen Abfahrt 500 m entfernt in nördlicher Richtung. Von dort könnte man auch zum Habelberg weiterfahren.

4 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
Dolce Vita
Von Velocipedicus – In Lahrbach im Ulstertal zweigt die Landesstraße in Richtung Hünfeld ab. Kurz darauf kommt man in den kleinen Ort Esbachsgraben. Die ersten 1,3 Kilometer sind mit der Auffahrt nach Nüsterrasen identisch. Am Ortsausgang ist gleich eine erste Rampe mit etwa acht Prozent zu bewältigen, die kerzengerade in ein Waldstück führt.
Noch im Wald zweigt nun ein kleines Sträßchen nach Schwarzerden ab. Aus dem Wald heraus durchstreifen wir eine aussichtsreiche Wiesenlandschaft und kommen nach Schwarzerden hinein. Die Hälfte ist geschafft. Das Gelände fällt jetzt, die Mehrgeschwindigkeit können wir aber nicht nutzen, weil es im Anschluss scharf nach rechts weggeht.
Das Sträßchen wird noch schmaler und einsamer. Im noch angenehmen Maße steigen wir nun schnurstracks gen Boxberg, durchqueren dieses zügig. Hinter dem Weiler steigt es aber wieder schärfer an, erst durch Wiesen, dann am Waldrand an der hessisch-thüringischen Grenze entlang. Am Waldein- und Grenzübertritt ist der Hochpunkt dann gemeistert.
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