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City Creek Canyon (1871 m)

CityCreekCanyon002.

Auffahrten

Von PatrickG – Der Startpunkt dieser Auffahrt ist die Kreuzung von North Temple und State Street, welche sich in der Nähe des Ursprungs des lokalen Koordinatensystems am Salt-Lake-Tempel auf dem Temple Square befindet. Alternativ, vom Campus der Universität kommend, folgt man am besten zuerst der Virginia Street und dann der 11th Avenue.
Von Anfang an haben wir das Kapitol von Utah im Blick, das auf einer Anhöhe mit Blick auf das Salt Lake Valley residiert. Bevor wir dieses erreichen, stellt sich uns zunächst eine 500 Meter lange 9 %-Rampe in den Weg. Diese ist aber schnell bezwungen und nachdem wir rechts abgebogen sind, fahren wir fast flach östlich am Kapitol vorbei.
Nach gut einem Kilometer biegen wir erneut rechts auf den Bonneville Boulevard ein, der längs der Küstenlinie des prähistorischen Lake Bonneville verläuft. Die Straße ist hier zweispurig, wobei luxuriöserweise die rechte Spur für Fahrräder und Fußgänger (in beide Richtungen) reserviert ist. Für die Autos auf der linken Spur handelt es sich um eine Einbahnstraße. Die Steigung ist minimal, sodass man die Aussicht auf das Wasatchgebirge genießen und einen Blick zurück ins Tal werfen kann.
Nach zwei Kilometern ist in einer Spitzkehre der Trailhead erreicht. Der Abzweig nach links ist nicht zu verpassen. Wir fahren in den Canyon ein und erreichen sofort einen Kontrollposten, der allerdings erst ab dem Memorial Day aktiv ist. Hier werden wir darüber informiert, was außer uns sonst noch so alles durch die Gegend kreucht und fleucht: Braunbär, Puma, Klapperschlange und Elch. Wir finden auch gute Ratschläge vor für den Fall einer unangenehmen Begegnung mit derlei Getier: Man möge bitte die (801) 483-6705 wählen (dumm nur, dass es im Canyon keinen Empfang gibt).
Ab hier zieht die Steigung deutlich an, sodass keine Gefahr besteht, die Höchstgeschwindigkeit von 15 Meilen pro Stunde unbeabsichtigt zu übertreten. Das Höhenprofil bleibt aber insgesamt eher wellig, denn wir verlieren zwischendurch immer wieder mal ein paar Höhenmeter. Auch gibt es ab und zu einen schattigen Abschnitt, sodass die Hitze insgesamt erträglich bleibt. Zum Glück teilt uns nach jeder halben Meile ein Schild mit, wie weit wir uns noch quälen müssen.
Nach knapp acht Kilometern erreichen wir die mit Stacheldraht gesicherte Wasseraufbereitungsanlage. Dahinter wird der Asphaltbelag kurzzeitig etwas schlechter, er bleibt aber stets problemlos fahrbar. Jetzt wird das Tal auch wesentlich enger, fast schon schluchtartig, und neben uns rauscht der namensgebende City Creek. Schließlich erreichen wir einen großen Grillplatz mit überdachten Bierbänken. Die Straße endet in einer Wendeschleife.
Wer möchte, kann sein Rad noch ein paar Meter weiter über Schotter schieben, bevor der Weg in einen Wanderpfad übergeht und ein Schild in deutlichen Worten klarmacht, dass ab hier auch Mountainbikes nichts mehr zu suchen haben. Wer auf eine nennenswerte Aussicht gehofft hat, wird allerdings enttäuscht.

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