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Col de la Croix des Moinats (890 m)

...am Wegesrand

Auffahrten

Von AP – Manchmal kommt es vor, dass man einen nicht besonders bekannten Pass überquert und hinterher weiß, warum die Strecke keinen Eingang gefunden hat ins Pantheon der berühmten Übergänge, nämlich weil die Strecke nicht besonders anspruchsvoll ist, und weil die Landschaft kein besonderer Leckerbissen für die Augen ist. Und dann wieder kann es passieren, dass man einen nicht besonders bekannten Pass überquert und sich hinterher fragt, warum bis jetzt keiner von ihm erzählt hat. Der Col de la Croix des Moinats gehört in die zweite Kategorie, speziell seine Südanfahrt von Cornimont.
Warum?
Nun, die Strecke ist zugegebenermaßen kurz, hat aber doch ihre Tücken, ohne für geübte Pässeradler eine unüberwindliche Herausforderung zu sein. Der springende Punkt ist aber, dass der Weg ungeheuer attraktiv ist, nicht nur wegen der fast gänzlichen Abwesenheit von Verkehr und wegen der prächtigen Aussicht auf die Berglandschaft des oberen Moselotte-Tals, sondern auch wegen des schön anzuschauenden Nordosthangs des obengenannten Tals, an dem es hinaufgeht. Dieser Nordosthang ist noch mehr als die Gegend, durch welche die nahegelegene Nordanfahrt des Col du Brabant führt, ein Musterbeispiel für eine typische vom Menschen ohne Brachialgewalt gestaltete Kulturlandschaft, in der anheimelige Wohnäuser und Bauernhöfe inmitten von mit Obstbäumen bestandene Wiesen, Hecken und kleinen Waldstücken stehen.
Der Ausgangspunkt der Auffahrt liegt in Cornimont an der Kreuzung der rue Charlemagne mit der rue de Droit, wo der Col auch ausgeschildert ist. Auf letztgenannter Straße fährt man bei unregelmäßiger Steigung in den oberen Bereich von Cornimont. Gerade auf den ersten beiden Kilometern schweift die Steigung immer mal wieder in den zweistelligen Bereich ab. Das durchgehend bebaute Gebiet fasert sehr schnell aus, sprich schon bald ist man von üppigem Grün umgeben, ohne dass man aber überhaupt keine Häuser mehr sähe. Wie schon oben angedeutet, ist die Landschaft die reinste Vogesenidylle, so dass man sich an der Umgebung kaum sattsehen kann. Eine ziemlich flache und weitausholende Serpentinenpassage inmitten einer großen Bergwiese auf dem vierten Kilometer erinnert sogar an eine der vielen schönen Tessiner Sackgassen, nämlich an den Weg zum Monti della Gana.
Gegen Ende der Auffahrt hin lässt die Steigung stark nach, wobei die Straße an ein paar niedrigen Felswänden vorbei von dem eigentlichen Berghang wegbiegt und schließlich über eine Rechtskurve zum Pass führt. Die Einmündung der Südanfahrt auf die oben erwähnte Höhenstraße zwischen Vagney und La Bresse liegt direkt neben dem Steinkreuz ganz oben. Gegenüber zweigt eine weitere Straße ab, über die man eine noch ein paar Meter höher gelegene Auberge erreicht.
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00:27:30 | 08.08.2015
hakage
Dolce Vita
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hanthy
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Rieslingpower
Dolce Vita
00:50:46 | 06.06.2015
der Lui
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00:30:00 | 21.07.2013
avatar2
Dolce Vita

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