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Col de Peyra Taillade (1190 m)

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Rennradreisen von quaeldich.de

Rennradreise zum Peyra Taillade

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Grand Tour Basel-Barcelona vom 13.06. bis 24.06.2020

Auffahrten

Von majortom – Wieder einmal müssen wir ein wenig tricksen bei der Festlegung der Auffahrt. Die letzte Kreuzung (die D30) befindet sich nur kurz vor der Passhöhe, und schon zuvor muss von Prades im Allier-Tal kommend eine Verbindungsstraße (D301) gequert werden. Macht uns aber nichts, wir legen den Startpunkt der Auffahrt dennoch nach Prades am Grund der Allier-Schlucht.
Die Auffahrt ist somit dreigeteilt, und das nicht nur durch die gequerten Straßen, sondern auch durch die Charakteristik der Auffahrt. Die ist (vereinfacht gesagt) mittelschwer, hammerhart, mäßig schwer.
Wir beginnen also in Prades. Sieht man einmal von der fiesen Rampe über einen besseren Feldweg hinauf nach Les Hers ab, gibt es im Ort keine Kreuzung. Man kommt das Allier-Tal von Norden und muss dann mit der D48 den rechten Hang hinauf folgen. Im ersten von drei Abschnitten geht erst mittels einer Doppelkehre aus dem Tal hinaus, dann dem Hang entlang bis in den Weiler Vergues, wo mit der Querung der D301 nach 4,2 km der zweite Abschnitt beginnt.
Die Straße wird nun deutlich schmaler, ist eigentlich nur noch ein besserer Feldweg, der sich nur dank der Tour de France 2017 eines hervorragenden Straßenbelags erfreut. Etwa 300 m haben wir noch Schonfrist, dann beginnt eine echte mur – eine Mauer. Die Steigung zieht auf deutlich zweistellige Werte an, das Maximum von 20 % ist bei der 5-Kilometer-Marke erreicht. Bei der Anstrengung wird es dann wohl auch eher schwer fallen, die hübschen Blicke zurück ins Allier-Tal entsprechend zu würdigen. Macht nichts, dazu ist später noch Gelegenheit. Mit dem Weiler Saint-Bérain (6,1 km) endet dann die Mauer, die Steigung geht deutlich zurück. Zweiter Abschnitt absolviert.
Eine geschwungene Kehre später erreichen wir bei Kilometer 7,0 den Weiler Le Bouchet und gleichzeitig die D30. Hier müssen wir uns links halten, dann aber gleich wieder halbrechts von der D30 abbiegen, um auf der D48 zu bleiben. Die verbleibenden 1,7 km bis zur Passhöhe kann man dann in vollen Zügen genießen. Die Steigung ist moderat, die Blicke atemberaubend. Wir sind auf dem Plateau angekommen, sehen den tiefen Taleinschnitt der Allier-Schlucht mit den steil aufragenden Felsen auf der anderen Seite des Tals, dahinter die aus dieser Perspektive fast schon lieblich anmutende karge Hügellandschaft der Auvergne. Ein Traum!
Und somit haben wir mit Erreichen der Passhöhe des Col de Peyra Taillade eine Auffahrt hinter uns gebracht, die wirklich einiges zu bieten hat: sportlicher Anspruch, sensationelle Landschaft, eine mythische Tour-Anekdote... Wenn man sich mal mit dem Renrnad ins Velay verirrt, sollte der Col de Peyra Taillade auf dem Speiseplan auftauchen!

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