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Col de Richemond (1060 m)

-05-20 14.14.17.

Auffahrten

Von majortom – 545 Hm auf 9,4 km – das sagt eigentlich schon alles über den Pass aus, denn unterwegs warten weder signifikante Flachstücke noch fiese Spitzen. Der Col de Richemond ist ein Rollerberg par excellence. Man kann ihn allerdings noch um ein paar Höhenmeter erweitern, wenn man nicht wie angegeben an der Verbindungsstraße D991 startet, sondern an der Barrage de Génissiat – hier hat man zur Energiegewinnung die Rhone aufgestaut.
Von der D991 zweigt die D30 in Richtung Injoux ab, und auch der Col ist hier bereits ausgeschildert. Die dicht bewaldete Bergkette richtet sich nun vor uns auf, und so weicht die Straße erstmal in Richtung Süden aus und gewinnt parallel zum Hang nur sehr langsam an Höhe. Wir durchqueren die Orte Injoux (1,0 km) und Craz (3,7 km). In Letzterem steht auch das Schild, dass uns verkündet, dass der Pass ouvert ist.
Es hat unspektakulär begonnen, und es geht unspektakulär weiter. Kurz hinter Craz tauchen wir in den Wald ein und die Steigung pendelt sich bei etwa 6 % ein. Man kann also ganz gemütlich hochpedalieren, denn leider verwehrt uns der Wald auch den Ausblick Richtung Rhonetal und Alpen. Nach 6,8 km erreichen wir eine erste Kehre und ändern somit die Fahrtrichtung, kurz darauf wendet sich die Straße jedoch wieder nach Süden.
Die Passhöhe selbst ist eher unscheinbar. Immerhin gibt es ein Schild, vor dem wir für das obligatorische Foto Aufstellung nehmen können. Schöner als die doch eher langweilige Auffahrt wird es erst hinter dem Pass, wenn wir den wilden, felsig-zerklüfteten Jura erreicht haben. Dabei sollte man darauf vorbereitet sein, dass es nach der eigentlichen Passhöhe nach einer kurzen Zwischenabfahrt noch einmal ein paar Höhenmeter bergauf geht – dieser zweite Hochpunkt liegt sogar noch einmal ein paar Meter höher als der Pass.

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Von majortom – Die Variante von Hotonnes aus ist eine der beiden Möglichkeiten, von Westen her, aus dem Jurainneren, zum Richemond zu gelangen. Auch diese Auffahrt zählt nicht zu den schwersten, sind doch knapp 7 Prozent das höchste der Gefühle. Dafür ist man zumindest zu Beginn in freiem Gelände unterwegs und sieht so die östlichste Jurakette, die der Richemond überwindet, schön vor sich, mitsamt dem markanten Grand Colombier.
Von der Ortsmitte von Hotonnes aus fährt man in östlicher Richtung auf der D9, die zum Col de Richemond ausgeschildert und so nicht zu verfehlen ist. Am Ortsausgang zweigt rechts noch die D9a in Richtung Songieu ab. Bei mäßiger Steigung können wir hier die Ausblicke locker pedalierend genießen. Erst kurz vor der Einmündung der Variante aus Brenaz (4,5 km) verschluckt uns der Wald.
Ab dieser Kreuzung lässt auch die Steigung ein wenig nach, und durch typische Jura-Weidelandschaft fahren wir auf den ersten Hochpunkt zu (6,2 km), der sogar höher als die eigentliche Passhöhe liegt. Von hier aus müssen wir nur noch etwa einen Kilometer bergab rollen und die letzte Rampe zur Passhöhe mit Schwung nehmen, und es wartet eine lange Abfahrt ins Rhonetal.

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Schnellste Zeit
00:33:30 | 16.07.2017
pinkman
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:34:05 | 17.10.2015
majortom
Von majortom – Die Südwestauffahrt von Brénaz ist diejenige, die bei der Tour de France 2012 vom Peloton befahren wurde. Der Respekt bei den Profis dürfte sich – insbesondere nach dem Grand Colombier – jedoch in Grenzen gehalten haben, denn wirklich furchterregend geht anders. Der Ausgangspunkt Brénaz scheint etwas willkürlich gewählt, erscheint uns jedoch sinnvoll, da hier auch der Col de la Biche seinen Ausgang nimmt.
Der erste Teil des Anstiegs über Sothonod bis zur Kreuzung, wo die Straße auf die Westanfahrt trifft (5,2 km) ist im offenen Gelände des weitläufigen Séran-Tals zurückzulegen, und über hübsche Weidelandschaft haben wir auch die Hügel zur Linken im Blick. Das Steigungsmaximum im oberen einstelligen Prozentbereich wird kurz hinter Sothonod erreicht.
Der zweite Teil ab der Kreuzung über die karger werdende Hochfläche ist bereits bei der Beschreibung der Westauffahrt erwähnt.

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