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Col du Marais (843 m)

IMG 0925.

Auffahrten

Von majortom – Unsere Auffahrt beginnt in St.-Ferréol, gelegen am Austritt des Baches La Chaise in das weite Tal zwischen Lac d’Annecy und Ugine. An einem zentralen Kreisverkehr halten wir in Richtung Thônes. Auf den ersten drei Kilometern passiert nicht viel, außer dass wir bei mäßiger Steigung etwa 170 Hm gewinnen. Die Straße führt am Hang eines bewaldeten Tals entlang, sie ist recht breit ausgebaut, allerdings nicht besonders stark befahren.
Nach 3,2 km wechselt man dann mittels einer Brücke die Talseite. Die Steigung nimmt leicht zu auf etwa 7–8 %, und so gewinnen wir stetig an Höhe über dem Talgrund. Jetzt wirkt die Straße wie an den Hang geklatscht, und rechts neben uns geht es steil ins Tal. Und schließlich bekommen wir als Höhepunkt einen Ausblick auf das schluchtartig verengte Tal präsentiert – keine Weltklasse-Landschaft, aber doch deutlich spektakulärer, als die langweilige Passstraße zu Beginn versprochen hat.
Ein erster Hochpunkt bei Kilometer 4,4 ist mit Les Esserieux bezeichnet. Danach folgt eine sanfte Abfahrt bis in den Ort Serraval (7,4 km), wo rechts die Route zum Col de l’Epine abzweigt. Zum Col du Marais fahren wir jedoch geradeaus weiter.
Die Landschaft hat sich nun komplett gewandelt. Nachdem wir im engen, bewaldeten Chaise-Tal den größten Teil des Höhenunterschieds gemeistert haben, befinden wir uns nur auf einer landwirtschaftlich genutzten Hochfläche. Die Rückseite von La Tournette (2351 m), dem markantesten Berg oberhalb des Lac d’Annecy, taucht nun auf der linken Seite auf, rechts sehen wir die Gipfel der Aravis-Kette. Die restlichen Kilometer bis zur Passhöhe können wir dann bei nur geringer Steigung recht entspannt dahin rollen.

11 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:35:22 | 20.04.2016
thomster78
Mittlere Zeit
00:40:36 | 17.07.2017
pinkman
Dolce Vita
00:48:00 | 06.08.2014
Gepäcktour
Von nf2001 – Startort ist das kleine Zentrum des Tales in Thones. Es geht im Startkern an der Kirche los durch eine verkehrsberuhigte Zone in Richtung Albertville und Manigod. Die gut ausgebaute, jedoch nicht übermäßig stark befahrene Straße verläuft nach dem ersten Kreisverkehr fast kerzengerade heraus aus dem Städtchen mit nur leichter, kaum wahrnehmbarer Steigung. Bald erreicht man den Abzweig nach Manigod linker Hand, von wo aus die Steigung zum Croix-Fry beginnt, zum Marais geht es jedoch geradeaus weiter. Nach den letzten kleineren Holzbetrieben macht die Straße eine leichte Biegung, und es geht in den bewaldeten Bereich, rechts hinter der Betonmauer plätschert ein munteres Bächlein dahin, die Steigung hält sich noch in Grenzen. Nach ein paar leichten Schwingungen nimmt die Steigung im letzten Waldstück deutlich zu, und mit Austritt aus dem Wald erreicht sie auf ca. 1 km ihr Maximum mit etwa 6–7 % – nicht wirklich schwer und schlimm. Insbesondere der grandiose Blick rechts hinauf auf das Tournette-Massiv mildert die Anstrengung. Es geht in ein paar leichten Kehren durch leicht besiedelte Hänge mit Almwiesen, bevor es auf die letzten Meter nahezu wieder kerzengerade auf den Pass zugeht. Das Passschild des gleichnamigen Ortes wird dann neben einer Bushaltestelle erreicht.
Fazit: Der Ansteig ist weder lang noch steil, aber ideal zum Einrollen und Aufwärmen für einen Tourauftakt im Aravis-Massiv!

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