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Col du Pradel (1680 m)

und noch eine.

Auffahrten

Von stb72 – Die Westrampe startet gemeinsam mit den Auffahrten zum Chioula und zum Pailhères direkt in Ax-les-Thermes für die ersten angenehmen Serpentinen bergan. Nach gut 3 Kilometern verabschiedet sich der Chioula nach links der D613 folgend, während die anderen zwei geradeaus weiterführen.
Immer weiter nach Osten durch Ascou und Goulours hindurch wird es für ca. 4 km dann recht gemütlich, bis man nach knapp 8 km Lavail auf ca. 1140 m Höhe erreicht. Hier führt dann die breite Straße geradeaus weiter zum Pailhères, während der Anstieg zum Pradel richtig beginnt. Die Straße zweigt nach links ab und wird sofort schmal und deutlich steiler, so sind die letzten 540 Hm mit über 8 % im Schnitt nicht von der leichten Sorte, mit maximal 12 % aber noch im grünen Bereich.
Nun auch mal zweistellig folgen dann zwei Kehren, bevor noch mal ein etwas leichterer Kilometer folgt. Ab dann führt der Weg meistens im Wald steil bleibend lange in das Seitental hinein. Erst weit oben folgt eine schöne Kehrenpassage zur Abwechslung. Nach den Kehren führt uns die Straße dann etwas nach Nordwesten, bis eine letzte Kehre die Richtung wieder nach Osten zum Pass hin korrigiert. Die letzten zwei Kilometer sind dann nach dem Steilstück wieder angenehmer und man kann zum Schluss recht angenehm, den Pass lange im Blick, durch die Wiesenhänge nach oben fahren.
Bei der Abfahrt nach Osten sind auf der kleinen Straße keine Höchstgeschwindigkeiten drin, zumal der Belag doch sehr zu wünschen übrig lässt. Landschaftlich besonders unten in den Gorges du Rebenty jedoch ist auch diese Seite sehr schön, wenn auch mit weniger Fernblicken ausgestattet als die Westseite.
39 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:08:00 | 17.07.2015
Azevedo100
Mittlere Zeit
01:15:00 | 28.08.2015
Julius
Dolce Vita
01:42:00 | 17.07.2012
avatar2
Von SW – Die Nordost-Auffahrt des Col du Pradel mit einem Höhengewinn von 833 m auf ca. 12,6 km Länge lässt sich hervorragend in einen Rundkurs in Kombination mit dem Col de Pailhères oder dem Col de Chioula einbinden. Vor allem mit ersterem kommt man auf weit mehr als 2000 Hm.
Beispielsweise von Mazouby kommend fährt man auf kaum befahrener Straße durch das bezaubernd enge Flußtal des Rebenty bis Niort-de-Sault, immer den Fluß linker Hand. Dort beginnt dann der eigentliche Anstieg, leider im Gegensatz zur Südwestauffahrt nicht von Kilometer zu Kilometer mit Steigungsangaben ausgeschildert.
Auf den 5,5 km der D107 nach La Fajolle nimmt die Steigung nun kontinuierlich zu, erreicht in Rampen teilweise mal 8–9 %. Das ganze Tal ist nahezu menschen- und autoleer, was natürlich auch bedeutet, dass es keine Möglichkeiten zur Verpflegung gibt. Ausnahme: klares Wasser aus den örtlichen Dorfbrunnen. Die wenigen Menschen grüßen freundlich.
Teilweise erhascht man einen Blick voraus und versucht zu erahnen, wo denn die Passhöhe ist. La Fajolle passierend, rechts im Talgrund eine Forellenzucht, beginnen dann die Hauptschwierigkeiten, die aber auf mäßigem Asphalt und einspurigem kleinen Sträßchen viel Spaß machen. Recht schattig geht es durch Nadelwälder jetzt teilweise im zweistelligen Prozentbereich weiter, das Tal wird enger, teils quert man durch tollen Eichenmischwald. Der Straßenzustand, vor allem der der Bankette ist teilweise schlecht. Autos müssen hier bei Ausweichmanövern aufpassen, nicht die steilen Böschungen abzurutschen.
Die letzten 2 km haben sogar einige schöne Serpentinen. Ca. 500 m vor der Passhöhe erreicht man freies Weideland und wird rechterhand mit einem schönen Blick auf den Pic de Serembarre belohnt. Nach Passage eines Weidegitters erreicht man die Passhöhe und kann sich an einer tollen Aussicht auf das Tal von Ax und die 2000er wie z.B. den Pic Espaillat erfreuen.
Vor einem mäandert die Straße über einen Kilometer sichtbar gen Tal. Diese sollte man aufgrund der Enge und der Asphaltqualität sehr umsichtig fahren. Im April 2011 waren sogar einige Schotterpassagen im mittleren Teil zu bewältigen, da der Bach die D258 auf einigen Stellen aufgerissen hatte. Nach 7,5 km erreicht man La Forge und stößt auf die D25 vom Col de Pailhères kommend. Genußvoll kann man das Rad auf 2 bis 5 % Gefälle gen Ascoú laufen lassen, die 3,5 km nach Ax-le-Thermes auf breiter Straße mit tollen, teilweise einsehbaren Kurven surft man wie im Rausch. Wer will kann sich ja noch zur Station de Bonascre hochkurbeln!

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