Colma di Sormano (1124 m)
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Colma di Sormano (1124 m)
Alpen, Luganer Voralpen, Laghi di Como e Lugano, Lombardei.
Dieser Pass beschreibt einen Hochpunkt unweit des Dorfes Sormano inmitten der Halbinsel zwischen den beiden südlichen Armen des Comer Sees.Er lässt sich sehr gut mit dem etwas weiter nördlich gelegenen Santuario della Madonna del Ghisallo kombinieren, um somit einen Großteil der beschriebenen Halbinsel zu erkunden. Auch die Lombardei-Rundfahrt weiß diese Variante oft zu schätzen
Diese Halbinsel zeichnet sich fast durchgehend durch geringen Autoverkehr aus. Einzig das Westufer des östlichen Arms zwischen Erba und Bellagio muss zur Ferienzeit erhöhten Verkehr verkraften. Die im Westen der Halbinsel gelegene Uferstraße hingegen wird größtenteils nur von Einheimischen befahren. Vor allem am Wochenende sind die meisten Straßen somit fest in der Hand zahlreicher Radfahrer, die aus dem Umland (wie z.B. der Po-Ebene) gerne den Weg in dieses Revier finden.
Bei einer Rundtour ist allerdings zu beachten, dass auch die Uferstraßen durch die gegebene Topographie nie ganz eben sind. Somit sollte man sich für die Rückfahrt immer noch ein paar Körner aufheben, oder wahlweise die ein oder andere zusätzliche Fotopause einlegen.
Die Auffahrt zur Colma die Sormano aus östlicher Richtung ist auf mehrere Weisen möglich, die sich alle in Sormano vereinen. Doch auch dort gibt es neben der Hauptstraße die Möglichkeit, die verkehrsfreie legendäre Muro di Sormano zu befahren.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Westauffahrt aus Nesso | 13 km | 904 Hm | ![]() | ![]() |
Westauffahrt aus Nesso 13 km / 904 Hm

Die Auffahrt aus Westen beginnt in Nesso, einem Ort am Ostufer des westlichen Arms des Comer Sees auf halbem Weg zwischen Como und Bellagio. Dort gibt es auch diverse kleine Parkplätze, doch ist für eine Anfahrt die spektakuläre Uferstraße zu empfehlen. In Nesso biegt man von der Uferstraße aus Süden kommend halb rechts (oder scharf links von Norden her) auf die SP44 Richtung Sormano. Sogleich zeigt sich der Anstieg mit 7–8 % Steigung, die relativ konstant auf den ersten 10 Kilometern beibehalten werden. Zu Beginn durchfährt man zudem einige Serpentinen, die dem Pedaleur das Gefühl geben, schnell Höhe zu gewinnen. Im weiteren Verlauf passiert man anschließend einige kleine typische Dörfer des Hinterlands.
Nach 10 km schließlich öffnet sich die Landschaft, und man fährt für 1,5 km auf einem kleinen Plateau namens Pian del Tivano. Hier bieten sich bereits herrliche erste Ausbllicke auf das Hinterland zwischen den beiden südlichen Armen des Comer Sees.
Auch wenn das schwierigste überstanden ist, schließen sich dennoch weitere 2 km mit etwa 7 % an, die den Radfahrer schließlich an den Hochpunkt namens Colma di Sormano bringen, wo eine kleine Hütte zum Verweilen einlädt.
Neben der bekanntesten Anfahrt aus Sormano über die breite Landstraße findet sich hier auch das Ende der berüchtigten Mauer von Sormano.
Der Belag der hier beschriebenen Auffahrt ist insbesondere auf den ersten 10 km teilweise durch Schlaglöcher beeinträchtigt, weshalb diese Route als Anstieg empfohlen wird.
Im Jahr 2012 präsentiert sich diese Auffahrt durchwegs mit gutem Belag und die Schlaglöcher gehören der Vergangenheit an.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 







